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Smartphone-Ersatz Google stellt die Computer-Brille vor

Google hat sein wohl futuristischstes Projekt öffentlich gemacht: Die Computer-Brille, die das Smartphone in der Zukunft überflüssig machen soll. Dabei sieht sie überraschend unauffällig aus.

Die neue Google-Brille als Smartphone-Ersatz: Überraschend unauffällig. Quelle: AFP

Der US-Internetgigant Google will mit Computer-Brillen Smartphones überflüssig machen. Nach Angaben des Konzerns können sie alles das, was Smartphones auch können. Zudem sehen sie überraschend unauffällig aus, wie die Design-Studien zeigen. Die Intention hinter der Erfindung sei es, Technologie immer dann verfügbar zu machen, wenn sie gerade benötigt wird. Wenn sie nicht mehr gebraucht wird, soll sie wieder verschwinden. Konkret heißt das: Google-Brille aufsetzen und auf Wunsch eine virtuelle Informationsebene auf reale Objekte legen - wie in diesem Falle Navigationsinformationen auf die Orte, an denen man sich befindet. Nutzer können darüber hinaus nähere Informationen zu Läden erhalten. So könnten Personen unterwegs beispielsweise vor einem Restaurant Bewertungen anderer Nutzer abrufen. Diese Technik wird bereits in einigen Smartphone-Programmen eingesetzt.

Augmented Reality (Erweiterte Realität) heißt diese Technologie.

Konkret können Nutzer mit der Google-Brille fotografieren, telefonieren - Videochats sind ebenfalls möglich. Auch Online-Dienste wie Navigation und Wettervorhersagen und die Suche nach Freunden in der näheren Umgebung sollen angeboten werden. Mit der Präsentation wolle das Unternehmen eine Diskussion anschieben und nützliche Anregungen erhalten, erklärte Google. Außerdem geht es dem Konzern wohl darum, die Öffentlichkeit mit dem futuristischen Produkt vertraut zu machen. Blogs und andere Medien hatten seit längerem über das Projekt berichtet und sich dabei auf Google-Mitarbeiter berufen. Der Internetkonzern hat nun online Fotos und Videos veröffentlicht, die darstellen sollen, wie die Google-Brillen aussehen und funktionieren.

Das Video zeigt einen Spaziergang durch New York aus der Sicht eines jungen Mannes, der eine solche Brille trägt. Auf den Gläsern erscheinen Informationen wie Karten und Notizen. Im Verlauf des Filmes fotografiert der Mann mit der Brille und führt ein Videotelefonat. Die Befehle gibt er per Sprachsteuerung. Betrieben werden die Hightech-Brillen laut Medienberichten mit dem Google-Handybetriebssystem Android.

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