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Smartphonevideo im Netz aufgetaucht Erneut Patzer bei HTC-Neuvorstellung

Der Smartphone-Hersteller HTC kämpft nicht nur mit Verlusten. Jetzt ist erneut ein Video zum Flaggschiff HTC One aufgetaucht - einen Tag vor der angesetzten Vorstellung.

Das alte HTC One Quelle: dpa

Schon bei der Vorstellung des Vorgängermodells hatte eine Panne die Vorstellung verhagelt: durch einen technischen Fehler wurde ein Vorstellungsvideo frühzeitig online gestellt. Jetzt ist zum zweiten Mal in einem Monat ein Video des neuen Premiummodells aufgetaucht. Die Funktionen des Modells, das wie sein Vorgänger HTC One genannt wird, werden in dem Video vorgestellt. Eindrucksvoll sind nachträgliche Foto-Bearbeitungsmöglichkeiten, wie das Verschieben des Fokus und ein 3D-Effekt, schnellere Bedienung durch neue Gesten und ein neuer Energiesparmodus, den Nutzer von Samsung kennen.

Das Fünf-Zoll-Gerät ist mit Full HD ausgestattet und läuft auf der neuesten Android-Version Kitcat. Darüber hat HTC aber noch seine eigene Sense-6.0-Oberfläche gelegt, die mit neuen Gesten punkten kann. Aus dem Sperrbildschirm kann so mit unterschiedlichen Fingerwischen direkt auf verschiedene Funktionen zugegriffen werden, wie Home-Bildschirm, letzte geöffnete App oder den Nachrichtenfeed. Das spart Zeit. Die Rechenleistung wird - dem mittlerweile gelöschten Video nach - aus einem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 von Qualcomm mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher gezogen werden. Bei der gezeigten Version handelt es sich um eine 16 Gigabyte Flashspeicher-Variante. Eine 32 Gigabyte Alternative ist aber wahrscheinlich. Beide können nochmal mittels microSD Slot um bis zu 128 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz erweitert werden.

Das können die aktuellen Smartphones
LG G4LG Electronics hat am 28. April sein neues Flaggschiff G4 vorgestellt. Punkten wollen die Koreaner etwa mit einer innovativen Kamera, die 80 Prozent mehr Licht auf den Bildsensor leitet als beim Vorgänger-Modell. 16 Megapixel Auflösung und ein weiterentwickelter Bildstabilisator sollen für hochwertige Fotos sorgen. Für gute Selfies ist eine acht MP Frontkamera verbaut. Damit dafür auch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, kommt das LG 4 mit 32 GB internem Speicher daher, der durch eine MicroSD-Karte auf bis zu zwei Terabyte erweitert werden kann. Der Bildschirm ist 5,5 Zoll groß und soll deutlich heller und kontraststärker sein, als das Vorgängermodell, zudem bietet er laut LG eine bessere Farbtreue und Berührungsempfindlichkeit. Pluspunkt: Der Akku ist austauschbar, er bringt 3000 mAh Leistung. Als Prozessor ist ein 808 Snapdragon an Bord. Das Gerät wird in verschiedenen Materialien erhältlich sein: Es gibt eine Leder-Variante und eine Ceramic-Version (hier im Bild) jeweils in mehreren Farben. Ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben. Quelle: Presse
Sony Xperia Z4 Quelle: REUTERS
Huawei P8Ein neues Design und eine leistungsstarke Kamera - mit diesen Features kann das neue P8 von Huawei die Kritiker überzeigen. Es ist billiger als die Konkurrenz von Apple und verspricht in etwa die gleiche Leistung. Das Smartphone gibt es in Grau, Champagner, Weiß und Gold. Jedes zweite Smartphone in Deutschland ist aktuell ein Samsung-Gerät. Nur jedes vierte Smartphone in Deutschland ist derzeit ein iPhone. Geräte der Hersteller Sony, Nokia, HTC, LG und Huawei hingegen spielen unter deutschen Smartphone-Nutzern kaum eine Rolle. Quelle: Presse
Xiaomi Mi Notes Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi hat am 15. Januar die Oberklasse-Smartphones Mi Note und Mi Note Pro vorgestellt, die dem iPhone 6 in den USA Konkurrenz machen sollen. Das Display des Mi Note schlägt das iPhone 6 mit 5,7 Zoll zu 5,5 Zoll, der Bildschirm hat eine Pixeldichte von 386 ppi und ein LCD-Panel für einen höheren Kontrast. Die Kamera an der Rückseite verfügt über 13 Megapixel, die an der Vorderseite über vier Megapixel. Der interne Speicher fasst 16 GByte und lässt sich nicht per microSD-Karte erweitern. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 319 Euro. o Das Mi Note Pro kostet 458 Euro, ist aber auch noch etwas besser ausgestattet: Die Pixeldichte beträgt 515 ppi, das Speichervolumen 64-GByte. Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy A7Samsung hat mit dem A7 ein superflaches und nur 141 Gramm schweres Smartphone in Alu-Gehäuse vorgestellt. Mit 6,3 Millimetern ist es noch dünner als das aktuelle iPhone 6 mit 6,9 Millimetern. Es sei eines der flachsten Samsung-Smartphones aller Zeiten, teilte der Hersteller in seinem Blog mit. Das Handy hat ein 5,5 Zoll großes Super Amoled Display. Als Betriebssystem ist Android KitKat (4.4) an Bord. Samsung verspricht mit acht leistungsstarken Prozessoren flüssiges Surfen und Nutzen von Apps, vor allem für den Austausch in den Sozialen Medien. Eine 5-Megapixel-Frontkamera sorgt für Selfies in ordentlicher Qualität, deutlich stärker ist die Kamera an der Rückseite mit 13 Megapixeln. Für bessere Selfies ist der "Auto Selfie"-Modus da, mit dem per Sprachbefehl oder einem Wink mit der Hand die Kamera ausgelöst werden kann. Ein 2600 mAh starker Akku soll für Ausdauer sorgen. Wie bei Samsung üblich, wurde sich über Preis und Marktstart noch ausgeschwiegen. Händler und IT-Portale vermuten, dass das Smartphone gegen Ende des ersten Quartals für um die 500 Euro in die Läden kommen wird. Quelle: Samsung
Samsung Galaxy Note 4 LTE-A Quelle: AP
Samsung Galaxy A5 und A3Samsung hat die neue A-Serie vorgestellt. Die Smartphones haben ein Metallgehäuse; beide sind mit einer 5-Megapixel-Frontkamera ausgerüstet, um gute Selfies machen zu können. Passend dazu ist die neueste Kamera-Software an Bord, die mit dem Galaxy Note 4 eingeführt wurde und verschiedene spezielle Selfie-Einstellungen ermöglicht. Das A5 (im Bild) ist das größere, es kommt einem 5-Zoll-Display, 2 GB Arbeitsspeicher, einer 13-Megapixel-Kamera an der Rückseite und einem 2300 mAh starken Akku in den Handel. Der kleine Bruder A3 ist die abgespeckte Version mit einem 4,5-Zoll-Display, 1 GB Arbeitsspeicher, 6-Megapixel-Rückkamera und einem nur 1900 mAh starken Akku. Beide Smartphones laufen auf Android KitKat (4.4) und bringen NFC und LTE mit. Preis: noch unbekannt. Ab November sollen die Smartphones in Weiß, Schwarz, Silber, Pink und Blau verfügbar sein. Quelle: Samsung

Momente festhalten mit zusätzlichen Bearbeitungsmöglichkeiten

Neben einer fünf Megapixel Selfie-Kamera an der Frontseite, hat das neue One zwei weitere Kameras auf der Rückseite. Die erwartete 3D-Kameratechnik ist das aber nicht. Die 4,1 Ultrapixel und 2 Megapixel Kameras ermöglichen jedoch eine Reihe an zusätzlichen Bearbeitungsmöglichkeiten. Am eindrucksvollsten ist hier das nachträgliche Fokussieren. Durch die zweite Kamera ist es nach dem Schießen des Fotos möglich die Schärfen auf unterschiedliche Entfernungsstufen zu legen. Wird mal das falsche Objekt an fokussiert, kann dieser Fehler leicht im Nachhinein behoben werden. Aber der 3D-Effekt geht auch nicht ganz verloren: weitere nachträgliche Bearbeitung suggeriert Tiefe beim Kippen des Displays.

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Länger Telefonieren durch Energiesparmodus

Ganz dem „Ultra Power Saving Mode“ von Samsung nachempfunden bietet auch das neue HTC One längere Laufzeiten mit weniger Funktionen. Der „Extreme Power Saving Mode“ genannte Energiesparmodus ermöglicht den Machern des Videos nach circa 15 Stunden Stand-By-Zeit bei fünf Prozent Restakku. Samsung schafft eigenen Angaben nach 24 Stunden bei zehn Prozent Rest. Gespart wird die Energie durch das Beenden von Hintergrundprozessen und eine stark eingeschränkte Auswahl von Apps: im Sparmodus können nur sechs Anwendungen genutzt werden. Die Auswahl wird wohl erstmal fest sein und Basics wie Telefonieren, SMS-Schreiben, Mailen und Kalender-funktionen ermöglichen.

 

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