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Social Media Google bekommt ein Image-Problem

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Branchenbeobachter distanzieren sich von Google

Es muss nicht immer Google sein
Screenshot der Google-Homepage Quelle: Screenshot
Screenshot der Bing-Homepage Quelle: Screenshot
Screenshot der DuckDuckGo-Hompegae Quelle: Screenshot
Screenshot der Blekko-Homepage Quelle: Screenshot

All das zählt am Ende nämlich nicht. Was zählt, ist die vielerorts zu beobachtende Distanzierung von dem Unternehmen, das über so lange Zeit äußerst erfolgreich seinen ungewöhnlichen – und zumindest jetzt unvorteilhaften – Slogan “Don’t be evil” vor sich hergetragen und nach diesem gehandelt hat. Doch mittlerweile schrumpft die Gruppe derjenigen, die Google weiterhin seinem Motto treu bleiben sehen, während parallel immer mehr Journalisten, Analysten und Blogger ihre rosarote Brille abnehmen, wenn sie die Geschehnisse in Mountain View thematisieren (und damit meine ich nicht chronische Google-Kritiker einschlägiger deutscher Holzmedien).

Google betreibt noch immer zahlreiche Dienste, die Millionen von Internetnutzern lieben und täglich mit Begeisterung verwenden – von der klassischen Suche über Google Mail und YouTube bis hin zu Google Docs und Android. Doch gleichzeitig ist zumindest in Kreisen von Meinungsführern und profilierten Tech-Autoren ein merklicher Sympathieverlust zu vernehmen. Nicht bei allen, wohlgemerkt. Aber der Blick auf meine Diigo-Sammlung sollte auch denjenigen zu denken geben, die bisher der Ansicht sind, bei Google sei alles in Butter. Denn viele Kollegen haben offenbar einen anderen Eindruck.

Alles eine Frage der Einstellung
Facebook - Startseite Quelle: Screenshot
Facebook - Posting Quelle: Screenshot
Facebook - Privatsphäre-Einstellungen Quelle: Screenshot
Facebook - Privatsphäre Quelle: Screenshot
Facebook - Individuelle Privatsphäre Quelle: Screenshot
Facebook - Funktionsweise von Markierungen Quelle: Screenshot
Facebook - Chronik beschränken Quelle: Screenshot

Und dieser Eindruck, der über die verschiedenen, oft bei Netzinteressierten eine hohe Reichweite erzielenden Artikel kommuniziert wird, pflanzt sich fort und führt zu immer neuen Texten mit ähnlich zweifelnder Sichtweise.

Auch wenn man hervorragend darüber streiten kann, ob die derzeitige Neuausrichtung mit Google+ als künftige, sozialere Ausformung von Google nicht trotz des Gegendwindes der richtige Weg sein könnte, so ist augenscheinlich, dass mittlerweile ein fruchtbarer Nährboden für dem Internetgiganten wenig schmeichelhafte Betrachtungsweisen existiert. Und das ist am Ende für Google ungeachtet der Frage einer tatsächlich vorhandenen Fehlentwicklung ein großes Problem.

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