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Soziales Netzwerk Facebook punktet im Mobilgeschäft

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Aktie bleibt unter Druck

Die meist genannten Marken im Netz
Die wichtigsten Marken im Netz. Quelle: dpa
Audi Quelle: dpa
Volkswagen Quelle: REUTERS
Siemens Quelle: dapd
Ikea Quelle: dpa
Ebay Quelle: dapd
Microsoft Quelle: dpa

Facebook hat die Chance, sich mit seinen 600 Millionen Mobilnutzern als plattformübergreifender Mittler zwischen die Welten von iOS, Android und Windows Mobile zu setzen. Als erster Schritt hilft das soziale Netzwerk App-Entwicklern beim Vermarkten ihrer Produkte.

Die Marschrichtung ist zunehmends klar. Die guten Zahlen haben etwas Druck von Zuckerberg genommen.  Vor allem hat er Zeit gewonnen. Denn die Werbeumsätze sind im vierten Quartal wegen des Jahresendgeschäfts traditionell die höchsten. Es ist deshalb davon auszugehen, dass Facebook im Januar höchstwahrscheinlich ebenfalls gute Zahlen vermelden wird.

Facebook macht Boden gut und scheint mit mobilen Anzeigen ein neues Milliarden-Geschäft gestartet zu haben.

Doch die Debatte, ob Facebook immer noch gnadenlos überwertet ist, wird Zuckerberg auch damit nicht stoppen können. Selbst nach dem drastischen Kursverfall beim Börsengang von 45 Dollar auf derzeit 22 Dollar ist Facebook mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar immer noch sehr teuer. Google wird derzeit mit 225 Milliarden Dollar gehandelt, bei etwa zehnfachem Umsatz. Facebooks Kurs müsste auf 10 Dollar fallen, um mit Googles Bewertung  gleichzuziehen.

Digitale Welt



Mehr noch: Am 14. November – ein halbes Jahr nach Börsengang – werden 1,2 Milliarden Aktien von Facebook Mitarbeitern frei handelbar, mehr als die Hälfte der 2,14 Milliarden Aktien des Unternehmens.

Zwar hat Zuckerberg versprochen, seine Anteile vorerst nicht zu verkaufen. Seinen Mitarbeitern kann er es jedoch nicht verbieten. Sollte der Kurs von Facebook im November stark fallen, wäre das ein Indiz, das die eigenen Mitarbeiter die Wachstumsaussichten konservativer sehen.

Da momentan die Hauspreise im Silicon Valley wieder stark anziehen, könnte man es ihnen auch nicht verdenken, wenn diese ihr Vermögen lieber in eine Immobilie stecken als auf Kursgewinne durchs Mobilgeschäft zu hoffen. Zumal im Falle eines Wahlsieges von Obama die Steuern für Kapitalerträge auf dem Prüfstand stehen.

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