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Studie zum Klimawandel Erderwärmung könnte Schaden in Billionenhöhe verursachen

Wenn sich die Erde in den nächsten Jahrzehnten weiter erwärmt, sind laut einer Studie Finanzvermögen in Billionenhöhe bedroht. Schaden nehmen können verschiedene Wirtschaftszweige.

Der Klimawandel könnte Schäden in Billionenhöhe verursachen. Quelle: dpa

Die Folgen des Klimawandels gefährden einer Studie zufolge weltweit Vermögenswerte in Billionenhöhe. Schon eine Erderwärmung von höchstens zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 bedeute ein Risiko für Finanzvermögen außerhalb von Banken in Höhe von 1,7 Billionen Dollar, heißt es in der unter der Leitung der London School of Economics veröffentlichten Untersuchung.

Im Dezember hatte sich der Klimagipfel in Paris auf das Ziel verständigt, die Erderwärmung im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Der Studie zufolge droht bei einem Anstieg von 2,5 Grad ein Schaden von 2,5 Billionen Dollar. Weltweit belaufen sich die Finanzvermögen außerhalb von Banken laut Finanzstabilitätsrat (FSB) derzeit auf 143 Billionen Dollar.

Dürreperioden, Hitzewellen und Überschwemmungen führten zu Migrationsbewegungen, die das weltweite Wirtschaftswachstum ausbremsten und die Entwicklung der Aktien- und Anleihemärkte behinderten, argumentieren die Wissenschaftler.

Schaden nehmen könnten verschiedenste Wirtschaftsbereiche auch, indem Gebäude, Brücken und Straßen durch Stürme und Fluten zerstört werden. Verluste in der Landwirtschaft drohten sich ebenfalls negativ auszuwirken. Deshalb sollten sich Investoren verstärkt für die Verringerung von Treibhausgasen einsetzen, fordern die Wissenschaftler.

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