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Tipps und Tricks So vermeiden Sie Abzocke per App

Smartphone- und Tabletbesitzer sollten beim Download von Apps genau hinschauen, denn manche Programme können teuer werden. Die Fallen der Anbieter und wie Nutzer sich schützen können.

Bekannte NamenDie App "Chat for Google Talk Pro" klingt nach einem vertrauenswürdigen Google-Tool. Dahinter steckt jedoch ein Angebot vom Drittanbieter "iLegendSoft", der angeblich die Möglichkeit bietet, ganz unkompliziert zu chatten. Dabei funktioniert nicht einmal die Anmeldung über das Google-Konto. Gerne hängen sich gerade Drittanbieter an große Namen, in der Hoffnung den einen oder anderen Kauf mehr dadurch zu generieren. Wer das Original will, sollte sich die App also genau anschauen, ehe auf den Kaufen-Button geklickt wird. Quelle: REUTERS
DatenViele kostenlose Apps zahlen die Kunden mit ihren Daten, die für die Unternehmen bares Geld wert sind. So auch der Barcode-Scanner, der so praktisch daher kommt. Einfach an das Strich-Symbol halten und den Preis angezeigt bekommen. Wer diese App regelmäßig nutzt, gibt viel über sein Konsumverhalten preis. Ähnlich verhält es sich mit Foodspotting. Die Gratis-App hilft bei der Suche nach Restaurants. Mailadressen und Nutzungsstatistiken gehen direkt an den Analyse-Dienstleister flurry. Auch die Taschenlampe "Tiny Flashlight" verlangt permanenten Internetzugriff und liest Telefonnummern und die Geräteerkennung aus. Quelle: REUTERS
Extra-KostenVor allem bei Spielen lassen es sich die App-Anbieter nicht nehmen, nur eine einfache Version kostenlos anzubieten. Nur wer das erweiterte Spiel oder Extra-Elemente kauft, hat wirklich Spaß am Spiel. So funktioniert zum Beispiel die Monopoly-App und auch der "Oregon Trail". Quelle: dpa
FunktionslosSatte 1,59 Euro soll die Übersetzungs-App "En-De Offline" kosten, die schon bei simplen Sätzen keine Lösung mehr weiß. Auch die App "WordShot Pro" hält nicht, was sie verspricht. Angeblich soll sie abfotografierte Wörter übersetzen. Das funktioniert im Test fast nie. Dafür gewährt die App Zugriff auf Datendienste, die Musik- und Videobibliothek sowie die Geräteerkennung. Auch hier zahlt der Kunde wieder mit seinen Daten. Quelle: dapd
Spiele, die keine Spiele sindSpiele, mit denen man gar nicht spielen kann, sind eine besonders beliebte Art der Abzocke. So zeigt der Flight Simulator zum Beispiel nur Texttafeln mit Infos zum Spiel an. Dafür sollen die Kunden bereits 0,79 Euro zahlen. Und die Entwickler des Spiels "Angry Pigs" haben sich einfach an den großen Namen "Angry Birds" herangehängt. Wer nicht genau aufpasst, lädt sich mit der Schweine-Variante ein Spiel herunter, in dem keine Punkte vergeben werden und in dem es auch kein Ergebnis gibt. Kostenpunkt: 0,79 Euro. Quelle: REUTERS
Schlechter SoundVorsichtig sollten die Nutzer auch bei Streaming-Diensten sein. Nicht selten versprechen diese nicht das, was sie halten. So wirbt die App "Deutsch Premium-TV Radio" mit über 1000 Sendern für 0,79 Euro. Echte Sender findet man hier allerdings nicht, sondern lediglich freie Webstreams von schlechter Qualität. Quelle: dpa
Teure WerbebannerOft sind die in die kleinen Programme eher unscheinbare Werbebanner eingebaut, die teuer werden können. Wer aus Versehen darauf tippt, kann je nach Einstellungen automatisch ein kostenpflichtiges Abo aktivieren. Kassiert wird über die normale Mobilfunkrechnung, über die viele erstmals von dem angeblichen Vertragsschluss erfahren. Möglich macht die Masche das sogenannte WAP-Billing (WAP=Wireless Application Protocol), also das Bezahlen per Smartphone ohne die Angabe von Konto- oder Kreditkartendaten-Informationen. Bereits beim Antippen des Werbebanners wird die Rufnummer des Verbrauchers automatisch übermittelt. Mit der können die Abzocker den Mobilfunkanbieter ermitteln und einen Zahlungsvorgang für das angebotene Abo auslösen. Quelle: dpa
Wie man sich wehren kannSperre einrichten Kunden ist es per Gesetz gestattet, die Abrechnung von Diensten über die Mobilfunkrechnung zu unterbinden. Dafür müssen die Kunden ihren Mobilfunkanbieter auffordern, die Identifizierung ihres Anschlusses für die Inanspruchnahme oder Abrechnung solcher Abo-Fallen kostenfrei zu sperren. Der Nachteil: Wer eine vollständige Sperre verlangt, kann auch keine nützlichen Dienste wie etwa die mobile Buchung von Fahrkarten per WAP-Billing bezahlen. Wer nicht komplett auf WAP-Dienste verzichten möchte, sollte sich daher bei seinem Mobilfunkanbieter informieren, ob eine Teilsperrung möglich ist, die nur bestimmte Leistungen wie Abos, Erotikdienste oder bestimmte Drittanbieter betrifft. Quelle: AP
W-LAN nutzen Die Abzocker-Masche zieht nur bei Geräten, die per eingelegter SIM-Karte eine Verbindung zum Mobilfunknetz aufbauen. Wer dagegen drahtlos über das heimische Netzwerk (W-LAN) auf das Internet zugreift, ist zumindest in den eigenen vier Wänden geschützt. Das Smartphone sollte so eingestellt sein, dass es zu Hause automatisch vom Mobilfunknetz in das heimische Netzwerk wechselt. Besitzer von Tablets sind nicht betroffen, sofern ihr Gerät keine SIM-Karte enthält. Quelle: dapd
Abo beenden Jedes unerwünschte Abo, das auf der Mobilfunk-Rechnung auftaucht, sollte beim oder über den Anbieter gestoppt werden. Das verhindert, dass die Entgelte auch im nächsten Monat auf der Mobilfunkrechnung erscheinen. Kann das Abo nicht einfach über die Internetseite des betroffenen Anbieters beendet werden, sollten die Kunden mit einem Einwurf-Einschreiben auf Nummer sicher gehen. Quelle: dpa
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