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TV und Internet Was das Fernsehen alles kann

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Over the top

Die besten Riesenfernseher ab 46 Zoll
Platz 10: LG 47LM660S, zwischen 950 bis 1090 EuroWertung von Stiftung Warentest: 2,6Die Prüfer von Stiftung Warentest kommen zum Schluss, dass dieser Flachbildschirm aus dem Hause LG besonders sparsam ist. Wer die Einstellung ein wenig verändert, bekommt auch ein noch besseres Bild. Der Ton ist befriedigend, bei Action-Filmen kann das Bild ruckeln, wie auch bei anderen schnellen Bewegungen. Wer 3D gucken möchte, bekommt vier entsprechende Brillen mit geliefert. Die Anleitung für den Fernseher sei wenig hilfreich. Quelle: PR
Platz 9: Sony KDL-46EX655, zwischen 740 bis 1100 EuroWertung von Stiftung Warentest: Gut (2,4)Bei dem Gerät ist der Preis für jeden Zentimeter Bilddiagonale besonders preiswert: Er liegt bei 6,50 Euro. Das Fernsehbild bei hochauflösenden Inhalten ist besonders gut. Doch auch hier: Bei schnellen Bildern ruckelt das Bild. Manko: 3D fehlt. Bekommt daher nur ein "Gut". Trostpflaster: Der Stromverbrauch ist gering. Quelle: PR
Platz 8: Philips 47PFL6007K, zwischen 1000 und 1250Wertung von Stiftung Warentest: 2,3Bietet unter den getesteten Bildschirmen das beste Bild für wenig Geld. Die Qualität ist durchgehend gut - egal ob über HDMI oder bei Fernsehen mit Standardauflösung. 3D ist sogar sehr gut bei dem Philips-Modell, vier Brillen liegen bei. Schwachstellen gibt es jedoch auch: Der Ton und das Bildschirmmenü sind nicht so doll. Quelle: PR
Platz 7: Loewe Connect ID 46 DR+, zwischen 2650 und 2900 EuroWertung von Stiftung Warentest: Gut (2,3)Den Rahmen gibt es in verschiedenen Farben, das Bild ist gut. 3D-Brillen bekommt der Käufer für zusätzlich 150 Euro das Stück. Ruckelt bei schnellen Bewegungen, der Blickwinkel ist klein, der Ton gut. Wirkliches Plus für dieses teure Modell: Die interne Festplatte nimmt Inhalte dank Doppelturner parallel zum Fernsehen auf. Quelle: PR
Platz 6: Sony KDL-46HX855, zwischen 1500 Euro und 1730 EuroWertung von Stiftung Warentest: Gut (2,2)Die Bilder sind ab Werkeinstellung recht gut, doch wer 3D schaut, sollte lieber den Kopf nicht neigen. Sonst schwindet der Tiefeneindruck. Spezielle Brillen werden nicht mitgeliefert. Der Ton ist gut. Weiterer Minuspunkt: Der Fernseher steht starr, kann also nicht geneigt oder geschwenkt werden. Quelle: PR
Platz 5: Samsung UE46ES6990, zwischen 1250 und 1500 EuroWertung von Stiftung Warentest: Gut (2,2)Die Verbindung mit dem Heimnetzwerk verläuft komfortabel. Sind die Batterien bei der Fernbedienung leer, kann der Fernseher auch am Gerät selbst betätigt werden. Bild und 3D-Inhalte sind gut, vier Shutterbrillen werden mitgliefert. Klang gerade noch akzeptabel. Quelle: PR
Platz 4: Metz Aurus 47 3D Media, 4200 EuroWertung von Stiftung Warentest: Gut (2,1)Der hohe Preis ist gerechtfertigt - Man kann fernsehen und gleichzeitig Inhalte aufnehmen. Bild ist gut, bei 3D sogar sehr gut; zwei Polarisationsbrillen werden mitgeliefert. Der Ton ist besser als bei anderen Flachfernsehern. Großer Minuspunkt: Keinen Internetverbindung. Quelle: PR

Nachteil des sogenannten Smart-TV ist, dass sich Homepages nicht einfach aufrufen lassen, wie mit einem Webbrowser am Computer. Die Menüführung funktioniert wie beim Smartphone über Apps. Da das Smart-TV aber noch nicht so weit verbreitet ist, stehen hier auch noch nicht im Ansatz so viele Anwendungen zur Verfügung. Auch die Menüführung ist mit der Fernbedienung eher umständlich – verglichen mit einer Mouse oder einfach den eigenen Fingern. „Die ganze Branche bekommt erst seit zwei Jahren so richtig Fahrt. Da wird sich noch viel entwickeln“, sagt Michael Schidlack. Dabei wird auch immer wieder die Frage in den Raum geworfen, ob die Fernbedienung langfristig die richtige Lösung ist. Sprach- und auch Gestensteuerung werden jedenfalls immer stärker getestet.

 

Viel wurde bereits über Second-TV geschrieben – also darüber, dass das TV-Gerät auch dazu genutzt wird weiterführende Informationen zu Polit-Talkshows, Schauspielern oder Diskussionen im Netz genutzt wird. Fakt ist, dass das bisher über den Fernseher kaum jemand macht. „Der Fernseher ist ein geteiltes Medium“, sagt Bitkom-Experte Schidlak. Deutlich sinnvoller sei es sich die zusätzlichen, individuell gewünschten Infos einfach auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Neben der eigenen Suche wird in diesem Bereich auch stark weiter entwickelt. Einige Geräte schicken inzwischen schon Zusatzinfos per Knopfdruck einfach auf das Smartphone.

Technik macht Tempo

Digitale Welt



Der technische Fortschritt treibt das Thema Fernsehen im Internet immer rasanter voran. Alles was heute Ist-Zustand ist, könnte in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Neuester Trend ist OTT – Over the top. Mit diesem Dienst sollen die Nutzer auf eine Kombination von Internet- und TV-Angeboten zugreifen können – wie es sich bereits bei dem schwedischen Zattoo-Konkurrenten Magine andeutet. Insgesamt ist das Angebot in Deutschland auf Grund von Urheberrechts- und Lizenzfragen in diesem Bereich noch sehr dünn. Das größte bekannte Portal ist bisher www.myvideo.tv . Allerdings sind OTT-Inhalte in der Regel nur länderweit verkauft worden

Anschluss halten ist in diesem Wust nicht immer einfacher – weder für die Nutzer noch für deutsche Anbieter. Die müssen aufpassen, dass sie ihre eigenen Produkte nicht von ausländischen, smarteren Lösungen überrennen lassen. Und auch die Nutzer sollten zumindest im Rahmen der eigenen Interessen versuchen Schritt zu halten. Denn viele Wege führen zu Filme, Serien, Sport-Sendungen, Nachrichten und Lotto-Zahlen.

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