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Umdenken beim Spieleriesen Wie Electronic Arts auf die Gratis-Kultur reagiert

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Ist in Zukunft alles kostenlos?

Präsentation von Electronic Arts (EA) - ein Viertel der Umsätze erwirtschaftet das Unternehmen im Digitalbereich. Quelle: dapd

Wird es in einigen Jahren also nur noch kostenlose Spiele geben? Das ist die große Frage, die sich derzeit die ganze Branche stellt. Auch bei Electronic Arts ist man sich darüber nicht ganz einig. Wenn die Spiele gut genug sind, erwartet Decker darin das dominante Modell der Zukunft und auch EA-Manager Frank Gibeau erklärte auf der Gamescom, der heute dominierende Verkauf von Software werde „bis Ende des Jahrzehnts“ vom Free-to-Play-Ansatz abgelöst.

Deutschlandchef Coenen ist da skeptischer und sieht das Ende der klassischen Spiele noch lange nicht gekommen. „Viele Spieler wollen nicht dauernd das Gefühl haben, dass sie bezahlen müssen, damit das Spiel weitergeht“, sagt Coenen. Sie würden lieber einmal ein Spiel kaufen und dann ungestört drauflosspielen.  

Keine künstlichen Beschränkungen

Doch ansonsten könnte EA den Kauf seiner herkömmlichen Spiele mit der Zeit überflüssig machen, wenn die eigenen Gratisangebote immer besser werden. Liegt es da nicht nahe, diese bewusst abzuspecken?

„Bei Free-to-Play-Spielen wird das Maximale herausgeholt“, sagt Coenen, „wir können uns auch gar nicht den Luxus erlauben, dass es schlechter aussieht, damit sich andere Spiele verkaufen“.

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Immerhin hat der Wettbewerb um die Umsonstspieler stark zugenommen. „Die Spieler können jederzeit wechseln, da es sie ja nichts kostet“, sagt Decker. Für Decker liegt der limitierende Faktor nicht in einer Selbstbeschneidung, sondern in der Hardware. Denn die Spiele würden immer besser, doch die Frage ist ob genug Spieler immer bessere Computer kaufen. „Wir könnten noch fantastischere Spiele machen, aber dann hätten wir dafür nicht genug Spieler“, sagt Decker.

In der Vergangenheit waren neue Spiele mit ihren hohen Anforderungen an Speicher und Grafikkarten lange ein Treiber für den Computerverkauf. Dann lösten Konsolen immer mehr den PC als Spieleplattform ab. Derzeit verlagert sich der Prozess wieder auf die Computer zurück, doch es muss sich erst zeigen, ob das auch wieder die Aufrüstung der Hardware antreibt.  

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