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Unterhaltung Die neuen Super-Fernseher im Test

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Wo geht´s ins Internet?

Die umsatzstärksten Filme aller Zeiten
Platz zehn: The Dark Knight RisesDer dritte Teil der Batman-Trilogie spielte rund 1,084 Milliarden US-Dollar ein. Quelle: StatistaStand: 18.7.2014 Quelle: dpa
Platz neun: James Bond SkyfallDer neuste Bond mit Daniel Craig in der Hauptrolle brillierte nicht nur durch den Soundtrack von Adele. Auch die Einspielergebnisse können sich sehen lassen. Insgesamt wurden 1,108 Milliarden US-Dollar eingespielt. Quelle: dpa
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs Quelle: dpa
Transformers 3 Quelle: dpa
Platz sechs: Iron Man 3Der dritte Streifen über Tony Stark und sein Heldenleben spielte insgesamt 1,215 Milliarden US-Dollar ein. Der Erfolgreichste Film 2013 wurde er so aber nicht... Quelle: AP
Platz fünf: Die Eiskönigin Völlig unverfrorenDer neuste Erfolg aus den Pixar-Studios wurde der erfolgreichste Film 2013. Er spielte insgesamt 1,259 Milliarden US-Dollar ein. Quelle: AP
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 Quelle: dpa

Ob das auch für die Bedienbarkeit gilt, will ich ausprobieren. Wie leicht kann ich unser Smart-TV mit dem Internet verbinden? Wie komfortabel lassen sich Web-Seiten aufrufen, Online-Alben durchblättern, Tweets absetzen oder der Facebook-Status aktualisieren? Und – vor allem – gelingt es mir, die skeptische Gattin fürs vernetzte Fernsehen zu begeistern?

Die verdreht erst einmal die Augen, während ich den sperrigen 15-Kilo-Monitor aus der Verpackung wuchte und versuche, Gehäuse und Standfuß zusammenzuschrauben, ohne das Display zu zerdeppern. Fast 20 Minuten jongliere ich mit Antennen- und Verlängerungskabeln, Verteilersteckern und Signalverstärkern, bis Display, Videorekorder und Set-Top-Box fürs digitale Kabel harmonieren.

So weit ist die Fernsehwelt wie gehabt. Aber wo bitte geht’s nun ins Internet? Ein Blick auf die Steckerfarm an der Rückseite des LG lässt Übles ahnen. Dort entdecke ich einen LAN-Anschluss, wie ich ihn von meinem Büro-Notebook kenne. Dumm nur, dass unser Wohnzimmer im Erdgeschoss liegt, der Router für den Internet-Zugang aber an der Wand meines Arbeitszimmers im Dachgeschoss verschraubt ist. Und an Leitungen für ein Computernetzwerk hat Anfang der Neunzigerjahre, als unser Haus gebaut wurde, niemand gedacht.

Neue Fernsehwelt

Lösung Spezialsteckdose

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    Meine Lösung für das Anschlussproblem: Spezialsteckdosen, über die ich die Online-Signale mithilfe der sogenannten Powerline-Technik via Stromnetz übertragen kann. An beiden Dosen befinden sich LAN-Stecker. Den einen verbinde ich mit dem TV-Gerät, den anderen mit meinem Router. Knapp 90 Euro kostet so eine Lösung vom Aachener Powerline-Experten Devolo.

    Ich grübele noch, wie ich das Extra-Investment meiner Gattin erklären kann, da löst sich das Problem überraschend von selbst. Während viele Online-Fernseher mit dem billigeren LAN-Anschluss auskommen müssen, hat LG unserem Smart-TV auch ein Modul für den schnurlosen WLAN-Internet-Zugang spendiert. Es zeigt beim Einrichten des Monitors binnen Sekunden alle erreichbaren Funknetze an.

    Fernbedienung mit Buchstaben Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche

    Mühsame Eingabe des WLAN-Passworts

    Weit mehr Arbeit macht es, das WLAN-Passwort einzugeben. Denn der LG bietet nur eine Bildschirmtastatur durch die ich mich mühsam mit den Cursortasten der Fernbedienung hindurchklicken muss. Alternativ kann ich mit einem virtuellen Zeigestock hantieren, der an die Controller von Nintendos Wii-Spielekonsole erinnert.

    Deutlich praktikabler ist der Weg, den beispielsweise Philips bei seinen Smart-TV-Geräten verfolgt. Dort haben die Entwickler eine doppelseitige Fernsteuerung entworfen. Oben finden sich alle Knöpfe zur TV-Bedienung, auf der Unterseite eine zumindest rudimentäre Schreibmaschinen-Tastatur. Die aktiviert sich, sobald ihr Besitzer die Steuerung umdreht.

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