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Valley Talk

Die fetten Jahre sind zurück

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Milliarden Wagniskapital

Denn das Geld fließt reichlich, vor allem in Internet-Medienstartups. Laut dem Beratungsunternehmen CB Insight flossen im zweiten Quartal dieses Jahres 7,6 Milliarden Dollar an Wagniskapital in Startups, ein Anstieg von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist der höchste Wert seit zwei Jahren. Und während das Cleantech-Segment trotz Investitionen in Elektro-auto-Startups um 25 Prozent schrumpfte, erhielten Internet-Unternehmen fast 70 Prozent mehr Geld.

Auch beim ersten Dotcom-Boom war das Wagniskapital vor dem großen Knall massiv angeschwollen, damals um 100 Milliarden Dollar. In diesem Jahr werden es wohl nur knapp 30 Milliarden Dollar sein. Die aber konzentrieren sich auf weniger Unternehmen. Startups wie Zynga oder Groupon zählen Millionen von Nutzern.

Zynga aber verdient sein Geld mit gerade einmal zwei Prozent seiner Kunden, bei Groupon kaufen immerhin 19 Prozent einen Gutschein; viele allerdings nur einmal. Nun, verkündete Facebook-Chef Mark Zuckerberg jüngst, gehe es darum, die Kunden stärker zu engagieren – soll heißen, mit ihnen lukrative Geschäfte zu machen. Das ist der Gradmesser.

Denn wenn das den neuen Internet-Stars nicht gelingt, wird aus dem drohenden Platzen der Online-Blase tatsächlich ganz schnell reale Gefahr.

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