WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen
Valley Talk

Wie Online-Universitäten die Bildung verändern

Seite 2/2

Revolution des Bildungswesens

Die besten Sprachkurse im Netz
Babbel Quelle: Screenshot
Tellmemore Quelle: Screenshot
Langenscheidt Quelle: Screenshot
Berlitz Quelle: Screenshot
Busuu.com Quelle: Screenshot
Dalango Quelle: Screenshot
Lingorilla Quelle: Screenshot

Schon gibt es internationale Nachahmer. In Deutschland hat sich das vom ehemaligen StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke geleitete iversity etabliert. Inzwischen, so Riecke, falle es auch leichter, Professoren zu gewinnen. Der Bildungsmarktplatz hat derzeit 18 Kurse, die Mitte Oktober starten, darunter Betriebswirtschaftslehre, Design und Finanzwirtschaft.

Doch die Online-Universitäten müssen sich auch Kritik stellen - so etwa ein Projekt von Udacity mit der Hochschule der Silicon-Valley-Metropole San Jose, bei dem Studenten Kurse in Statistik und Mathematik am heimischen Computer absolvierten. Jubel schlug in Häme um, als die Hochschule das Experiment fürs Herbstsemester auf Eis legte. Die Noten der Teilnehmer waren weit schlechter als bei den traditionellen Kursen auf dem Campus. Doch dies lag auch daran, dass sich überproportional viele schlechte Studenten beteiligten. Ein neuer Test im Sommer fiel weit besser aus.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Trotz solcher Rückschläge: Der Andrang auf die Online-Kurse wird das Bildungswesen verändern. Schon fürchten Lehrerverbände Personalkürzungen. Denn während sich Eliteuniversitäten wie Stanford und Harvard aus Spenden, Spekulationen und Studiengebühren finanzieren, sind kleinere Bildungseinrichtungen auf staatliche Zuschüsse angewiesen. Und die bemessen sich hauptsächlich an der Zahl der Studenten. Gewarnt wird auch vor einer Bildungsmonokultur, bei der Eliteuniversitäten den Inhalt der Online-Kurse dominieren.

Was für die Forschung fatal sein könnte, sehen Wirtschaftsführer pragmatisch. Die Telefongesellschaft AT&T etwa sponsert das Udacity-Projekt mit der Georgia Tech: Die großen Konzerne sind schon froh, überhaupt Fachkräfte in Aussicht zu haben.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%