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Verrücktes Experiment Leben wie 1986

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Der Videorekorder wurde wieder ausgepackt

Diese technischen Dinge können wir uns künftig sparen
WeckerHeutzutage lohnt es sich eigentlich nicht mehr, sich einen Wecker zuzulegen. Schließlich haben nicht nur Smartphones, sondern auch alte Handys eine Weckfunktion - Schlummertaste inklusive. Quelle: dpa
NavigationsgeräteUnd mit der entsprechenden Navigations-App sowie einer Halterung fürs Auto wird das Smartphone zum Navigationsgerät. Die Kosten für ein Navi können sich Verbraucher also schenken. Quelle: AP
DigitalkamerasGleiches gilt für Digitalkameras, deren Absatz auch entsprechend zurückgeht. 2013 wurden sechs Millionen Digitalkameras verkauft, 2011 waren es noch 8,2 Millionen. Für die Urlaubsschnappschüsse von Hobbyfotografen sind Smartphonekameras in den meisten Fällen völlig ausreichend und die Profis greifen ohnehin eher zu Spiegelreflexkameras. Quelle: dpa/dpaweb
VideokamerasGleiches gilt für Camcorder und Videokameras aller Art. Selbst die noch im Jahr 2007 so gehypte Flip-Kamera wurde vom Smartphone verdrängt. Der Hersteller der Flip-Kameras, Cisco, stellte die Produktion bereits ein. Quelle: REUTERS
KabelfernsehenUnd auch unsere Fernsehgewohnheiten haben sich - nicht nur wegen des Smartphones - verändert. Statt die Glotze anzuwerfen, schauen immer mehr Menschen Serien und Filme lieber online. Laut dem Branchenverband Bitkom sind derzeit mehr als 14 Millionen TV- und Videogeräte online. Wer sich also selber zu den Internet-Guckern zählt, kann künftig auf einen Kabelanschluss verzichten. Quelle: dpa
DVD-PlayerDurch Videos on demand und Streamingdienste wird langsam auch der DVD- oder Blue-Ray-Player obsolet. Bei den DVD-Verkäufen ist bereits ein Rückgang der Verkaufszahlen zu verzeichnen. Und wer sich wirklich ein neues Gerät zulegen will, sollte statt des DVD-Players lieber einen Blue-Ray-Player wählen: Der spielt beide Formate ab und liefert in der Regel eine bessere Bildqualität. Quelle: dpa
Portable KonsolenAuch die Spieleindustrie bekommt Smartphones in den Bilanzen zu spüren: Diese ersetzen nicht nur zunehmend die tragbaren Spielekonsolen, Handyspiele überholen sogar mitunter Computer- und Konsolenspiele. Quelle: dapd

Die Familie war erst vor zwei Jahren nach Guelph gezogen. Blair stammt aus der Region Guelph, Morgan aus der Provinz Alberta. Sie lebten zunächst in einem Apartment, zogen vor einem Jahr aber in ein Haus, das 1987 gebaut worden war und von der Inneneinrichtung dem Stil jener Zeit entsprach. „Keine Geräte aus rostfreiem Stahl“, erzählt Morgan. Blair, der bei einem Versicherungsunternehmen arbeitete, ließ sich beurlauben, um ganz Familienvater zu sein, während seine Partnerin ihren Job bei einem pharmazeutischen Unternehmen in Guelph behielt.

„Trey war zunächst gar nicht begeistert, denn er spielte gerne mit Morgans iPad“, erzählt Blair. Aber die Familie, zu der noch der zweijährige Denton gehört, gewöhnte sich an das neue Leben. Sie fand ein altes Fernsehgerät, das noch nicht für Kabelfernsehen gebaut war, dafür aber mit Anschluss für einen Videorecorder. „Wir benutzten das Fernsehgerät nur, um Videos anzusehen.“

Computer, zwei Smartphones, drei Bildschirme für HD-Fernsehen und iPod wurden in Kisten gepackt. Stattdessen kam ein Telefon mit Wählscheibe und Schnur ins Haus, ohne Anrufbeantworter. Puzzles wurden gekauft, Bausätze für Züge und viele andere Spielsachen. „Wir haben jetzt eine riesige Spielzeugsammlung“, sagt Blair. Wenn beim Essen oder Spielen Fragen aufkamen, dann wurde nicht gegoogelt, um die Antwort zu finden, sondern zur Enzyklopädie gegriffen und nachgeschaut.

Für Trey war es natürlich immer wieder eine Herausforderung, wenn er zu Freunden kam, in deren Haushalt die technologische Gegenwart präsent war. „Aber unsere Freunde haben unser Entscheidung akzeptiert und sich entsprechend verhalten, wenn Trey bei ihren Kindern war“, sagt Blair. Soweit es die Eltern mitbekommen haben, hat niemand Trey gehänselt, weil er kein iPad habe.

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