WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen
Von Nullen und Einsen

Die Sommer-Gadget-Schau

Seite 2/2

Olympus E-P2

Hinzu kommt eine eigene Online-Videothek, die üblichen Timeshift-Funktionen zum Zurückspulen und Anhalten von Sendungen, die Nutzung interaktiver TV-Angebote nach dem neuen Standard HbbTV und eine Anbindung an Google, Twitter und andere Web-Dienste. Videoweb verspricht, die Plattform sukzessive mittels Software-Updates auszubauen. Die in der 600S enthaltene, leistungsfähige Chip-Hardware ist jedenfalls noch lange nicht ausgereizt.

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) werden zwar immer besser und vor allem immer günstiger, doch die notwendige Mechanik bedingt auch einen recht großen Gehäuse- und Optikumfang. Wer nicht immer aussehen will wie der Hoffotograf vom Buckingham Palace, gleichzeitig aber auf gute Qualität und die Möglichkeit zum Objektivwechsel wert legt, sollte sich beim neuen Standard der Micro Four Thirds-Kameras (MFTs) umsehen. Er stellt einen guten Kompromiss zwischen Kompaktknipse und DSLR dar, der auch erschwinglich ist.

Olympus E-P2: Objektiv wechsle dich

Zu den interessantesten MFTs, die es mittlerweile von mehreren japanischen Herstellern gibt, zählt die Olympus E-P2. Zum Kit-Preis von unter 900 Euro erhält man ein 14-42 mm-Objektiv, den Body mit 3-Zoll-Bildschirm und einen zusätzlichen elektronischen Sucher. Die Kamera schießt auch ordentliche 720p-Videos und besitzt im Gegensatz zum Vorgänger E-P1 auch einen Anschlussbus, über den man z.B. ein externes Mikrofon andocken kann. Schade ist höchstens, dass es die Kamera nur noch in einer Farbe gibt - Standard-Schwarz. Den Vorgänger konnte man auch im Retro-Silberlook sowie in Weiß erwerben. (In Japan soll es die E-P2 aber auch in Silber geben, wenn man Wikipedia trauen kann.)

B&W P5: Luxus-Headset

Wem unterwegs die üblichen (In-Ear-)Stöpsel nicht ausreichen, weil sie zu bass- und auflösungsschwach sind, hat mittlerweile eine große Auswahl an mobilen Hifi-Kopfhörern. Der P5 ist der erste Versuch der britischen Lautsprecherschmiede B&W, ein Headset nach den eigenen Ansprüchen zu gestalten. Die Firma ist insbesondere iPod- und iPhone-Besitzern durch die hochwertige "Zeppelin"-Lautsprecherserie bekannt. Mit dem P5 versucht sie nun, diesen Klangraum auch mobil zu machen.

Das gelingt erstaunlich gut - den Mylar-Membranen auf Basis eines Neodym-Magnetsystems entgeht fast kein Detail. Dabei schotten die weichen Ohrpolster aus Schafsleder die Außenwelt gut ab, bei gleichzeitig hohem Tragekomfort. Ein abnehmbares Kabel enthält ein Mikrofon und die bekannten iPhone-Steuerknöpfchen. Die gute Verarbeitung hat mit 300 Euro allerdings auch ihren Preis. Etwas störend ist das Volumen des Headsets, das auch zusammengefaltet kaum schrumpft. Doch aus irgendwas muss der gute Klang ja erzeugt werden.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%