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Von Nullen und Einsen

Im skandinavischen Videoparadies

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Warum gibt es das nicht auch in Deutschland?

Die wichtigsten Web-TV-Anbieter
Screenshot Webseite tape.tv Quelle: Screenshot
Screenshot der Webseite Live.tv Quelle: Screenshot
Screenshot der Webseite Sevenload Quelle: Screenshot
Screenshot Zattoo-Webseite Quelle: Screenshot
Screenshot der Webseite Sendungverpasst.de Quelle: Screenshot
Screenshot der Webseite Qtom.de Quelle: Screenshot
Screenshot der Webseite TV-Stream.to Quelle: Screenshot

Wenn man sich diese verlockende Vielfalt betrachtet - die mittlerweile auch dazu führt, dass in Skandinavien die hierzulande weiter grassierende Videopiraterie zurückgeht - kommt man wohl oder übel zu der Frage, warum zur Hölle es solche Angebote nicht auch in Deutschland, dem viel größeren Markt, gibt. Spricht man mit Abgesandten von Medienriesen und Hollywoodstudios, ist stets von Rechteproblemen sowie Vermarktungsfenstern die Rede. Doch die haben die skandinavischen Sender ja eigentlich auch.

Maxdome und Apple 

Zwar gibt es erste Ansätze in die richtige Richtung. So haben etwa Sky sowie Spartensender wie TNT damit begonnen, parallel zur von vielen Fans verhassten Synchronisation auch Originalsprachfassungen anzubieten und es gibt erstmals auch vernünftige Smartphone- und Tablet-Apps. Doch Sammelportale, auf denen man nahezu alles sehen kann, was man möchte, sind Fehlanzeige - was die Privatsender aufs Kartellrecht schieben. Bei den Öffentlich-Rechtlichen fallen unterdessen Sendungen häufig nach sieben Tagen aus den Mediatheken, was medienrechtlich zwar irgendwie verständlich sein mag, nutzerseitig aber niemand kapiert. 

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Maxdome, laut eigenen Angaben eine der hierzulande größten Online-Videotheken (übrigens auch zu ProSiebenSat.1 gehörig), bietet zwar viel, ist aber oft genug an das deutsche TV-Angebot gekoppelt: Wer etwa "Criminal Minds" sehen will, kriegt die neuesten Fälle erst eine Woche vor Fernsehausstrahlung zu sehen, obwohl es in den USA längst die DVD gibt.

Auch Apple hilft nicht: Das hiesige iTunes-Angebot ist bei Filmen und Serien sehr viel kleiner und unaktueller als in den USA.

Schlimmer noch: Hier und da fehlen dann einfach mal ganze Folgen, HD-Formate werden nicht offeriert und der hohe Preis von 2 Euro 50 pro Episode lockt wenig zum Kauf. Wie immer die Medienkonzerne die aktuelle Situation in Deutschland auch begründen: Die Kundschaft versteht sie nicht. Skandinavien zeigt, wo es eigentlich hingehen müsste.

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