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Zukunft des Webs Das Internet der Dinge wird Realität

Nachdem erst stationäre Computer und dann mobile Endgeräte den Zugriff auf das Web erlernten, erhalten sukzessive immer mehr Apparate eine Onlineanbindung. 2012 werden viele Menschen erstmals bewusst mit dem Internet der Dinge in Kontakt kommen.

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Globale Vernetzung - Der Wandel des Internets lässt sich in mehrere Phasen aufteilen: Nachdem erst stationäre Computer und anschließend mobile Endgeräte an das Internet angeschlossen wurden, folgt nun mit dem

Die globale Vernetzung verläuft in drei Etappen: In Phase 1, die ihren Höhepunkt rund um die Jahrtausendwende erlebte, erhielten stationäre Rechner und Laptops die notwendigen technischen Voraussetzungen, um auf das Internet zugreifen zu können.

Nachdem dies sichergestellt war, folgten Mobiltelefone. Jahrelang wurde immer wieder aufs Neue der Durchbruch des mobilen Internets angekündigt. Wenn mittlerweile fast 40 Prozent der 800 Millionen aktiven Facebook-Mitglieder auch über ihre Handys (sowie die neue mobile Produktkategorie der Tablet-PCs) auf das Social Network zugreifen, lässt sich ruhigen Gewissens konstatieren, dass dem mobilen Web zwar noch erhebliches Wachstumspotenzial innewohnt, aber dass es bei Konsumenten auf breiter Front angekommen ist. In Deutschland besitzen immerhin schon rund 20 Millionen Menschen ein in der Regel für das mobile Web optimiertes Smartphone.

Das Debüt der mobilen Webnutzung als Massenphänomen markiert gleichzeitig den Übergang von der zweiten zur dritten Vernetzungsphase.
Nach stationären sowie tragbaren Rechnern und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets werden wir in angebrochenen Dekade erleben, wie sukzessive alle elektronischen Apparate und Maschinen in unserem alltäglichen Umfeld internetfähig werden und neue, für spezifische Szenarien konzipierte Geräte hinzukommen. Ericssons Schätzung von 50 Milliarden mit dem Netz verbundenen Geräten im Jahr 2020 ist mittlerweile berühmt und – wenn auch Werbung in eigener Sache für den Telekomausrüster – hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Botschaft realistisch.

Das Internet der Dinge: Aus Theorie wird Praxis

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    Im Jahr 2012 wird das sogenannte “Internet der Dinge” von einem nur von Technologiekennern beachteten Thema zu einem allgegenwärtig wahrzunehmenden und viel beachteten Trend avancieren. Anzeichen dafür gibt es zur Genüge, und mit dem Ausbau von Breitbandnetzen sowie dem neuen Internetprotokoll IPv6 ist zumindest in städtischen Regionen der grundsätzliche Rahmen dafür abgesteckt, dass für jede neu mit Connectivity ausgestattete Hardware eine IP-Adresse und ausreichend Bandbreite bereitsteht.

    Der Weg zum Internet der Dinge als finaler und dabei auch weitreichenster Schritt der vollständigen Vernetzung lässt sich bei der Analyse in verschiedene Teilaspekte zerlegen, deren Entwicklung parallel von statten gehen kann. Während für die Klassifizierung sicherlich unterschiedliche Ansätze vorstellbar sind, erscheint mir aus heutiger Sicht die Eintteilung in drei Kategorien sinnvoll: Spezialisierte Medienkonsumgeräte, neuartige Produktarten mit Internetanbindung sowie existierende Produktgattungen und Dinge, die künftig über einen eigenen Draht ins Web verfügen. Die Übergänge hierbei sind mitunter fließend.

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