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Eskalation an der TU Chemnitz Der Fraunhofer-Chef, eine Rektoren-Wahl und rechtliche Bedenken

Ein vom Senat der TU Chemnitz in Auftrag gegebenes Gutachten belastet Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer. Quelle: imago images

An der TU Chemnitz eskaliert die Wahl eines neuen Rektors. Einem internen Rechtsgutachten zufolge spielt Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer dabei eine unrühmliche Rolle.

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Ein vom Senat der TU Chemnitz in Auftrag gegebenes Gutachten belastet Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer. Es bestehe der Verdacht, er versuche als Vorsitzender des Hochschulrats den heutigen Rektor durch einen ihm und Fraunhofer gewogenen Kandidaten zu ersetzen.

Es bestünden Bedenken, dass das gegen geltendes Recht verstoße. Rektor Gerd Strohmeier seien etwa nicht in gleicher Art offene Fragen gestellt worden wie Konkurrenten, die Rede ist von mutmaßlicher „Voreingenommenheit“ Neugebauers.

Der Hochschulrat legte dem Senat eine Kandidatenliste ohne Strohmeiers Namen vor. Neugebauer ließ mitteilen, das Gutachten enthalte rechtliche Bewertungen, die unzutreffend seien. Die Fraunhofer-Gesellschaft kommentierte nicht.

Mehr zum Thema: Kein Wissenschaftler im Land ist einflussreicher als Fraunhofer-Präsident Reimund Neugebauer. Doch nun klagen Mitarbeiter an: Unter seiner Führung herrsche ein „Diktat der Angst“ und Spezlwirtschaft – mit dem Segen prominenter Industriemanager.

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