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Fortschritt Diese Technik-Trends kommen 2014

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Mit dem Auto durch die Luft

Fliegende Autos, können Technikfans jetzt schon beim US-Startup Terrafugia vorbestellen. Quelle: AP

Es ist eine alte Science-Fiction-Vision, die nun Realität wird: Fliegende Autos, bekannt aus Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ oder „Das fünfte Element“, können Technikfans jetzt beim US-Startup Terrafugia vorbestellen. Das nämlich hat einen Wagen mit dem treffenden Namen Transition entwickelt, der sich – ähnlich einem Bond-Mobil – auf Knopfdruck und in 60 Sekunden in ein Flugzeug verwandelt. Mit eingeklappten Flügeln passt das 279.000 Dollar teure Vehikel problemlos in jede Garage – ganz wie ein normales Auto.

Abheben darf der Zweisitzer allerdings nur auf der Startbahn eines Flughafens. In der Luft beschleunigt er auf bis zu 185 Kilometer pro Stunde und kommt mit einer Tankfüllung rund 750 Kilometer weit. Damit könnten Geschäftsreisende locker von Hamburg nach München fliegen. Einmal gelandet, geht es ohne umsteigen auf der Autobahn weiter in die Stadt.

Der Verbrauch des Zwittergefährts liegt laut dem Hersteller bei elf Litern pro 100 Kilometer. Mehr als 100 Interessenten haben bereits 10.000 Dollar als Kaufoption angezahlt. 2015 sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden.

Und die Ingenieure arbeiten schon an einem Folgemodell, das es Pendlern ermöglichen soll, direkt vor der Haustür abzuheben: Das TF-X genannte Auto fährt auf Knopfdruck zwei Flügel mit Propellern aus, mit denen es senkrecht startet wie ein Helikopter. Dank Autopilot, Ausweichautomatik und einem Fallschirm, an dem der Flugwagen bei einem Defekt zu Boden gleitet, soll sich der Viersitzer so leicht steuern lassen, dass sein Fahrer nur fünf Übungsstunden und keine Pilotenlizenz braucht.

Ob das die Luftfahrtbehörden genauso sehen, ist allerdings noch völlig offen. Einen Vorteil hat TF-X gegenüber dem Vorläufer allerdings: Es fliegt nicht mit Benzin, sondern mit Strom und ist damit sehr viel umweltfreundlicher. Der Nachteil: Laut Terrafugia kommt der fliegende Stromer frühestens in zehn Jahren auf Markt.

Leben: Das Ende vom Ende

Werden Computer schon bald ins Gehirn implantiert? Quelle: dpa

Sterben muss nicht sein, finden Futurologen wie der US-Forscher Ray Kurzweil. Der erfolgreiche Buchautor und Chefentwickler des Internet-Konzerns Google schluckt schon seit vielen Jahren täglich an die 150 Vitaminpillen, um seine Zeit im Diesseits zu verlängern. Der 65-Jährige geht fest davon aus, dass der Tod in wenigen Jahrzehnten überwunden ist.

Dabei setzen Zukunftsgläubige wie er auf immense Entwicklungssprünge bei medizinischen und biologischen Technologien. So findet Kurzweil, dass unser Erbgut dringend mithilfe der Gentechnik umprogrammiert werden müsse: „Wir laufen mit einer alten und überholten Software herum.“ Die sei vor 10.000 Jahren optimal gewesen, brauche aber ein Update.

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