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Gesundheit Zehn Tipps für ein langes Leben

Fit und gesund auch im hohen Alter, wer wünscht sich das nicht. Was Sie aktiv für ein langes Leben tun können, erklärt Onkologe David Agus in seinem „New York Times“-Bestseller „Leben ohne Krankheit“. Hier zehn Tipps für einen gesunden Lebensstil.

Sich außer Atem bringen...Eine Viertelstunde am Tag sollte ihr Herz richtig Arbeit bekommen. Gehen Sie Laufen oder Radfahren, so treiben Sie die Herzfrequenz am besten nach oben. Das ideale Level für diese Training liegt 50 Prozent über dem Ruhewert. Sport verringert das Risiko von Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes und Depression. Leistungssport hilft übrigens auch im Kopf fit zu bleiben. Studien zeigen, dass ältere Menschen, die sich viel bewegen, die Hirnsubstanz vor dem Schrumpfen schützen. Quelle: dpa
Das Gläschen Wein am Abend...Rotwein in Maßen kann das Risiko für Herzkrankheiten senken. Wer sich etwas gönnen will, kann das Angenehme also mit dem Nützlichen verbinden, indem er abends ein Schlückchen Rotwein trink. Ein Gläschen wohlgemerkt - keine Flasche. Ideal ist ein Glas für Frauen, zwei für Männer. Quelle: dpa
Der Körper liebt Routinen - geben Sie sie ihm...Eine der besten Möglichkeiten, um körperlichen Stress zu vermeiden, ist Regelmäßigkeit: Zur selben Zeit aufstehen (auch am Wochenende), zur selben Zeit Mahlzeiten einnehmen (unabhängig von Feiertagen oder gesellschaftlichen Anlässen) und Sport treiben. Besonders danken wird Ihnen Ihr Körper Routinen für Schlafen, Essen, Bewegung und Medikamenteneinnahme, damit bleibt er im Gleichgewicht. Quelle: Fotolia
Tun, was einem Spaß macht...Hobbies zu pflegen ist wichtig - für Körper und Geist. Ob Klettern, Tanzen oder Schach spielen - leben Sie ihre Leidenschaften aus, tun Sie Dingen, die Ihnen Spaß machen, ob allein oder in der Gruppe entscheiden Sie. Probieren Sie öfter auch einmal neues aus, das hält die Begeisterungsfähigkeit aufrecht. Wer als Mittdreißiger gerne Fußball gespielt hat, entdeckt in den Fünfzigern vielleicht seine Leidenschaft fürs Schwimmen. Quelle: Fotolia
Im Alltag öfter Durchatmen...Was macht uns am meisten krank? Stress im Büro - das ist traurig, aber wahr. Daher überlegen Sie, wie Sie den Stress am Arbeitsplatz reduzieren können. Einfache Verhaltensregeln können die nervliche Belastung mindern, z.B. in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang machen; tief durchatmen - besonders vor unangenehmen Telefonaten. Nach Feierabend Frust lieber bei einer Jogging-Runde statt zwei Gläsern Bier abbauen. Oder überlegen Sie, was Sie zwischendurch aufmuntert und besuchen Sie einmal am Tag zu einem festen Zeitpunkt ihre Lieblingswebsite. Lächeln erlaubt - gerade im Büro! Quelle: Fotolia
Essen Sie gut...Es ist nicht neu, aber die wenigsten von uns tun es: viel Obst und Gemüse essen - möglichst farbenfroh, also rote, gelbe und grüne Sorten mischen. Auch Tiefkühl-Gemüse enthält viele Vitamine. Fleisch und Wurst gehören auch auf den Speiseplan, aber nicht öfter als drei mal pro Woche. Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für manche Herz-Kreislauferkrankungen. Mindestens drei Portionen Kaltwasserfisch pro Woche wie Lachs, Forelle, Heilbutt, Kabeljau oder Hering gehören stattdessen auf den Tisch. Quelle: Fotolia
Aufstehen und bewegen - gerade im BüroLange Sitzphasen führen zur Verspannungen und Kopfschmerzen und haben negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel - unabhängig davon, wie viel man sich insgesamt am Tag bewegt. Daher: Hinter hochkriegen und öfter mal zwischendurch aufstehen und bewegen, bewegen, bewegen... Quelle: Fotolia
Vitaminpillen besser weglassen...Essen Sie "echte" Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse. Die Einnahme von Vitaminpillen scheint nämlich - das legen diverse Studien nahe - mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in Beziehung zu stehen. Warum dem so ist, ist noch nicht bekannt. Besser ist: die Pillen weglassen und stattdessen auf eine ausgewogenen, per se vitaminreiche Ernährung achten. Quelle: dpa
Hände waschen nicht vergessen...Es ist so simpel, aber so wirkungsvoll. Vergleichende Studien haben ergeben, dass sich Testpersonen, die sich mindestens fünf Mal am Tag die Hände wuschen, deutlich seltener mit Grippeviren infizierten, als die, die sich seltener die Hände wuschen. Die Wahrscheinlichkeit war um 35 Prozent geringer! Quelle: dpa
Machen Sie Pläne und führen Sie To-Do-ListenFühren Sie tägliche und wöchentliche Pläne, in denen Sie Zeiten für Bewegung, Treffen mit Freunden oder Hobbies eintragen. So behalten Sie Ihre Ziele und Strategien in Sachen Gesundheit im Auge. Genauso wichtig sind langfristig Pläne. Sich Ziele zu setzen hilft uns, den Blick für das Wichtige zu behalten und uns auf bestimmte Dinge zu freuen. Sie wollen abnehmen? Definieren Sie ein klares Ziel. Sie wollen fitter werden? Was heißt das für Sie konkret? Vielleicht 8 Kilometer in 45 Minuten zu laufen - dann machen Sie einen Trainingsplan mit Etappenzielen. Das bewahrt Sie vor Frustration. Quelle: Fotolia
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