Innovation der Woche Roboter als Altenpfleger

Gehen, sehen, hören, tragen: Toyota und Honda haben Roboter entwickelt, die dem Pflegenotstand entgegenwirken sollen. Die neuen Pflegeroboter werden Menschen immer ähnlicher.

Hondas menschenähnlicher Roboter Asimo

Zugegeben, die Vorstellung, dass mir, sollte ich irgendwann fremde Hilfe brauchen, ein Roboter das Essen bringt, mit mir redet, gestikuliert, auf mich hört, mich stützt beim Gehen, ist auf den ersten Blick eher gruslig. Eine kalte Maschine, die tut, was eigentlich Menschen machen sollten? Nein danke! Oder?

Erst auf den zweiten Blick gewinnt die Lösung: Bei allen Routinejobs und bei körperlich schweren Arbeiten hilft der Roboter, der nie müde wird, keinen Feierabend kennt und nie schlecht gelaunt ist. So haben die Pflegekräfte – hoffentlich- wirklich Zeit für Gespräche und Zuwendung. Das wäre zumindest die Hoffnung.

Der Roboter Asimo kann Treppen steigen

Im Abstand von wenigen Tagen haben die japanischen Unternehmen Honda und Toyota zum Teil menschenähnliche Roboter vorgestellt, die bereits eine ganze Menge können: Hondas neueste Version des Asimo genannten Roboters ist 1,30 Meter groß, wiegt 48 Kilogramm, hört, sieht und tastet dank empfindlicher Sensoren. Er erkennt Gesichter und Stimmen gleichzeitig, kann Treppen steigen, was Robotern sonst ziemlich schwer fällt. Weil er gut sieht und seine Kraft kontrolliert, kann er eine Glasflasche greifen und den Drehverschluss öffnen ohne die Flasche aus Versehen zu zerstören, selbst einen Plastikbecher ergreift er, ohne ihn zu zerquetschen.

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