Internationale Raumstation ISS Andreas Mogensen ist der erste Däne im All

Drei Raumfahrer fliegen zur Internationalen Raumstation. Erstmals ist auch ein Däne mit an Bord. Am Freitag soll die Sojus-Kapsel an der ISS andocken.

Der dänische Astronaut Andreas Mogensen ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Quelle: AP

Erstmals ist ein Däne gemeinsam mit einem Kasachen und einem russischen Kosmonauten zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Sojus-Kapsel TMA-18M mit dem Dänen Andreas Mogensen, dem Kasachen Aidyn Aimbetow und dem Russen Sergej Wolkow hob am Mittwoch erfolgreich vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ab. Die drei Raumfahrer seien sicher auf dem Weg zur ISS, teilte die US-Agentur Nasa mit.

Nach einem zweitägigen Flug soll die Sojus-Kapsel am Freitagmorgen um 9.42 Uhr (MESZ) an der ISS andocken. Aus Sicherheitsgründen sei eine kürzere Flugzeit von gut sechs Stunden diesmal abgelehnt worden, erklärte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos.

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Das Magnetfeld der Sonne Quelle: NASA, SDO, AIA, LMSAL
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Der Mond von hinten Quelle: REUTERS
Nasa hat im Juli 2015 einen erdähnlichen Planeten entdeckt Quelle: AP
Die Erde voll im Blick Quelle: Nasa

Aimbetow und der Däne Mogensen von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa bleiben nur zu einer Kurzmission von zehn Tagen auf der ISS. Dennoch lohne sich ein solcher Flug, bekräftigte Esa-Chef Jan Wörner. „Jeder Tag auf der ISS ist ein Forschungstag“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für Mogensen, den ersten Dänen im All, sei dies eine Zehn-Tage-Schicht. Dabei knüpfe er vor allem an laufende Experimente an und führe sie weiter.

Sarah Brightman hatte ISS-Reise abgesagt

Eigentlich sollte anstelle des Kasachen Aimbetow die britische Sängerin Sarah Brightman als zahlende Weltraumtouristin zur ISS fliegen. Aus privaten Gründen hatte sie die Reise abgesagt.

Aimbetow fliegt als dritter Raumfahrer aus dem zentralasiatischen Kasachstan ins All. Zuletzt war 2001 der heutige Chef der nationalen Raumfahrtbehörde Kaskosmos, Talghat Mussabajew, auf der ISS.

Nasa veröffentlicht bislang schärfste Fotos vom Pluto
06. Dezember 2015„Diese Nahaufnahmen, die die Vielfalt des Terrains auf Pluto zeigen, demonstrieren die Fähigkeiten unserer Sonden, faszinierende Daten zu Wissenschaftlern auf der Erde zu senden“, sagte Nasa-Manager John Grunsfeld. „Die wissenschaftliche Forschung, die wir mit diesen Bildern anstellen können, ist einfach unglaublich“, ergänzte sein Kollege Alan Stern. Nach mehr als neun Jahren und fünf Milliarden Kilometern war „New Horizons“ Mitte Juli als erster irdischer Flugkörper am Pluto vorbeigeflogen und hatte ihn mit sieben wissenschaftlichen Instrumenten untersucht. Nach und nach schickt die Sonde nun ihre Daten zur Erde. Bis alle beim Vorbeiflug aufgenommenen Daten und Fotos angekommen sind, wird es noch mindestens zehn Monate dauern. Quelle: dpa
Pluto Quelle: dpa
Charon Quelle: dpa
Hydra und Nix Quelle: dpa
18. September 2015Auch auf Pluto ändert sich das Wetter täglich - wie auf der Erde. Das zeigt eine spektakuläre Gegenlichtaufnahme der Nasa-Raumsonde „New Horizons“: Auf dem von der US-Raumfahrtbehörde veröffentlichten Bild sind spitze Eisberge, ausgedehnte Ebenen und große Gletscher im Sonnenuntergang zu sehen - und Stickstoff-Nebel. Außerdem enthüllt das Foto die dünne Stickstoffatmosphäre des Eiszwergs. Die mehr als zwölf verschiedenen Schichten reichen demnach bis zu 100 Kilometer hoch. „Abgesehen davon, dass es optisch atemberaubend ist, sind diese tief liegenden Dunstschleier ein Hinweis darauf, dass sich das Wetter auf dem Pluto von Tag zu Tag ändert - wie auf der Erde“, erläuterte „New Horizons“-Forscher Will Grundy vom Lowell-Observatorium in einer Nasa-Mitteilung. Quelle: dpa
Pluto von Nasa-Sonde New Horizons fotografiert Quelle: AP
Pluto von Nasa-Sonde New Horizons fotografiert Quelle: AP

Damit wird es vorübergehend ganz schön eng auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde. Derzeit arbeiten auf der Raumstation bereits die russischen Kosmonauten Gennadi Padalka, Michail Kornijenko und Oleg Kononenko, die US-Astronauten Scott Kelly und Kjell Lindgren sowie der Japaner Kimiya Yui.

Für zehn Tage werden von Freitag an daher neun Menschen auf der ISS leben. Als neues Besatzungsmitglied bleibt nur der Russe Wolkow turnusgemäß für ein halbes Jahr im All. Platzprobleme sieht Wolkow aber nicht. „Die Station ist groß genug, und Platz, wo man eine gute Woche schlafen kann, gibt es reichlich“, sagte er vor dem Start.

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