Luftfahrt Drohnen im Anflug

Verbrecher jagen, Vulkane überwachen und vielleicht sogar den Welthunger bekämpfen – Drohnen erobern den Himmel.

Euro-Hawk-Drohne Quelle: dpa

Wenn Sheriff Tommy Gage seine Männer bei der Verbrecherjagd beobachten will, muss der oberste Gesetzeshüter im texanischen Montgomery County nicht mehr zwingend zum Tatort fahren. Er kann Geiselnahmen, Waldbrände und die Suche nach Vermissten per Live-Stream aus der Luft verfolgen. ShadowHawk, eine knapp 2 Meter lange und 23 Kilogramm schwere Drohne, liefert die Bilder.

Anders als noch vor einigen Jahren, als die teuren, unbemannten High-Tech-Flieger ein Instrument für Militär und Spezialeinheiten auf Terroristenjagd waren, bietet die Industrie nun Himmelsspäher für die verschiedensten Einsätze an. Bekanntestes Spielzeugmodell ist die AR.Drone von Parrot für 300 Euro, die sich via iPhone steuern lässt und Videobilder aus zwei Kameras auf dem Handy anzeigt. Vor allem aber erobern die Miniflieger mehr professionelle Einsatzfelder: Bauern versprühen mit ihrer Hilfe Pestizide, und Forscher überwachen die Aktivität von Vulkanen.

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