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Mensch vs. Maschine "Die Technologisierung schreitet zu schnell voran"

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Der Borg Complex

Die Stars unter den Maschinenwesen
Der Sensible Quelle: Massachusetts Institute of Technology (MIT)
Mondspinne Quelle: dpa
Helfer fürs Heim Quelle: AP
Eiserne Hand Quelle: DLR
Genossin Frida
Nächste Stufe Quelle: Honda
Flinker Putzer Quelle: dapd

Das Gegenteil der Ablehnung ist die bedingungslose Annahme der Technologien. Kleske bezeichnet das als Borg Complex. Den haben Menschen, die davon überzeugt sind, dass immer neue Technologien kommen werden und der Fortschritt unaufhaltsam sei. Die Utopie dafür sind die Digital Athens - Menschen, die wie in der griechischen Antike nicht selbst arbeiten müssen und Zeit für Unterhaltung, Politik und Vergnügen haben.

"Das ist genau so ein gefährliches Extrem", sagt Kleske. Denn diese Menschen gingen davon aus, keine Möglichkeiten zu haben, der Technologie etwas entgegenzusetzen. Sein Rat: "Ich glaube, dass wir versuchen sollten, eine gesunde Mischung aus beiden Beispielen hinzubekommen."

Kleske spricht von einem kritischen Geek. "Der kritische Geek will verstehen, was die Technologie für Konsequenzen hat, er will ihre Komplexität erfahren und dann entscheiden, ob es sich lohnt, sich bedingungslos hinzugeben."

Print vs. Online

Die Zeit zum Hinterfragen haben wir. Kleske zufolge hat es eine Neuerung nie geschafft, sich von heute auf morgen durchzusetzen. Stets hätten die Akteure, die von der Neuerung betroffen waren, die Möglichkeit gehabt, sich ihrer Stärken zu besinnen.

In Arbeit
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Als Beispiel nennt Kleske das Zeitungssterben. Das Web mache Zeitungen überflüssig. Die Verlage hätten jedoch diese Entwicklung hinterfragt. Am Ende hätten sie entdeckt, dass ihre Stärken im Schreiben von Analysen und Hintergrundberichte liegen. "Unsere Chance ist, uns darauf zu konzentrieren, worin wir wirklich gut sind." Technologie als Möglichkeit zur Selbstreflexion also.

Dieser Artikel ist zuerst auf golem.de erschienen.

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