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Nickelallergie Wie die Technik uns krank macht

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Wenn das Smartband Ausschlag verursacht

Wozu das führt, hat der Fitnessbandhersteller Fitbit feststellen müssen. Ihr „Force“-Armband wurde im Februar dieses Jahres zurückgerufen millionenfach zurückgerufen, nachdem Beschwerden über Hautirritationen und Ausschläge am Handgelenk auftraten. Als Auslöser der Kontaktdermatitis stehen ein Kleber, aber auch nickelhaltige Metallteile in Verdacht. Während Fitbit mit dem Rückruf einer genaueren Untersuchung durch die Gesundheitsbehörden entgehen konnte, fordern betroffenen Nutzer genauere Details zu den gesundheitlichen Risiken – notfalls mit Hilfe rechtlicher Schritte. Eine Sammelklage gibt es bereits, bisher aber noch kein Ergebnis. Fitbit sieht sich keiner konkreten Schuld bewusst: „Jeder Schmuck und jedes tragbare Gerät kann bei langfristigem Kontakt zu Hautreizungen oder Allergien bei einem Teil der Träger führen.“ Verwiesen wird auf die hauseigenen Richtlinien für Produktsicherheit und Hygiene.

Asus stellt ZenWatch 2 vor
ZenWatch 2Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden. Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben. Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Apple WatchApple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter. In einem ersten Test hat unser Redakteur Thorsten Firlus die Apple Watch unter die Lupe genommen. Quelle: AP
Vector Luna und Meridian Quelle: Screenshot
Withings Activité PopWer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert. Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit. Quelle: obs
Jabra Sport Pulse WirelessWarum noch ein weiteres Wearable mit sich herumtragen, wenn man beim Joggen gern Musik hört? Das dachte sich wohl der Headset-Spezialist Jabra und bringt nun In-Ear-Kopfhörer samt Mikrofon heraus, die den Puls messen können. Der sportliche Begleiter misst per Infrarottechnologie die Herzfrequenz und sendet die Daten an eine Smartphone-App. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC sowohl bei iOS- als auch bei Androidgeräten. Ein virtueller Fitnesscoach kann die Daten auch gleich durchsagen und durch Work-Outs leiten. Die Kopfhörer kommen mit vier verschiedenen Haltebügeln und In-Ear-Stöpselformen, aus denen man individuell wählen kann, was am bequemsten zu tragen ist. Die Stöpsel sind schnurlos, so dass man sich beim Training nicht verhededdert, und nur 16 Gramm schwer. Über die Kopfhörer können auch Musikwiedergabe und Anrufe geregelt werden. Laut Hersteller hält der Akku bis zu fünf Stunden Musik oder Gesprächszeit durch. Preis: 199,99 Euro Quelle: Presse
Microsoft BandDas schwarze Armband „Microsoft Band“ mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist. Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog „The Verge“ am späten Mittwoch erläuterte. Preis: 199 Dollar Quelle: Microsoft
Fitbit ChargeDas Fitness-Tracker-Armband ist das Einsteigermodell. Es kann Fitnessstatistiken und Anrufe anzeigen - auch ein stummer Vibrationsalarm und eine Weckfunktion sind eingebaut. Das Armband misst Schrittzahl, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch und auch die bewältigten Stockwerke. Neu ist eine automatische Schlaferkennung, die anhand der Bewegungen Auskunft über die Qualität des Schlafes geben soll. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sieben Tagen an. Charge löst das Vorgängermodell Force ab, dass die Firma wegen allergischer Reaktionen vom Markt nehmen musste. Die neuen Materialien sind laut Hersteller nun von Dermatologen geprüft. Preis: 129,95 Euro. Ab dem 17. November soll Charge im Online-Store und bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Farblich gibt es das Band zunächst in Schwarz und Schiefergrau, Burgunderrot (im Bild) und Blau sollen folgen. Quelle: Presse

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    Internationale Hersteller halten sich üblicherweise an die Grenzwerte, die die EU vorgibt. So hält sich zum Beispiel Apple an die Richtwerte für Nickel in Schmuck, wie sie die EU vorgibt. In der Europäischen Nickelverordnung wird festgehalten, welche Produkte wie viel Nickel enthalten dürfen. Laut einer britischen Studie aus dem vergangenen Jahr sei die Zahl der Nickelallergien seit Einführung der Direktive  im Jahr 1994 deutlich zurückgegangen. Waren 1994 noch 36 Prozent aller Frauen von einer Nickelallergie betroffen, sank die Häufigkeit bis 2001 auf 26 Prozent. Heute liegt sie gerade noch bei 15 Prozent. Für die Studie wurden Daten von mehr als 180.000 Patienten aus Europa miteinander verglichen.

    Das sind die größten Allergiker-Mythen
    Die schlechte Nachricht vorweg: Es gibt keine Heilung für Allergien. Das liegt daran, dass bislang niemand die genauen Ursachen für Allergien kennt. Und solange die Ursache unbekannt ist, ist auch die Heilung unmöglich. Quelle: dpa
    Genauso falsch ist der Glaube, mit einem Bluttest zu Hause feststellen zu können, ob man allergisch ist - und gegen welchen Stoff. Wer keine Lust auf falsche Interpretationen und damit eine falsche Behandlung hat, sollte zum Hautarzt oder Allergologen gehen. Quelle: dpa/dpaweb
    Auch gibt es Allergien keineswegs nur in unserer modernen Welt - Stichwort Desinfektionsmittel: Schon im Mittelalter soll es Allergien gegeben haben. Was richtig ist, ist aber, dass wenig Bewegung, und viel Heizungsluft unsere Atemwege anfälliger machen. Und das ist in der Tat ein Merkmal unserer Gesellschaft. Quelle: dpa
    Es schadet dem Immunsystem von Kindern also nicht, wenn man viel mit Desinfektionsmitteln hantiert. Genauso wenig wird das Kind zum Allergiker, wenn man ihm vor dem ersten Geburtstag sogenannte hochallergene Lebensmittel wie Tomaten und Erdbeeren gibt. Wissenschaftliche Beweise für den Nutzen dieser Art Schonkost gibt es keine. Quelle: dpa
    Genauso wenig richtig ist, dass ältere Menschen keine Allergien mehr bekommen können. Allergien können sich zu jeder Zeit und in jedem Alter entwickeln. Das Alter spielt nur bei dem Allergieauslöser eine Rolle: Erwachsene reagieren in der Regel auf andere Stoffe allergisch als Kinder. Quelle: obs
    Pollen, eines der häufigsten Allergene bei Erwachsenen, fliegen übrigens nicht nur im Frühjahr und im Sommer. Zwar ist die Pollen- und damit auch die Heuschnupfen-Hochsaison zwischen April und August, Pollen können aber das ganze Jahr über fliegen. Quelle: dpa
    Ebenfalls sehr weit verbreitet ist die Allergie gegen Tiere - nicht aber gegen Tierhaare. Die allergischen Reaktionen werden nicht von den Haaren ausgelöst, sondern von Urin-, Kot- und Speichelresten, die an den Tierhaaren oder Federn haften. Quelle: dpa

    Doch sind Smartphone und Co. eventuelle Auslöser von Allergien? Eine Studie von Forschern aus Dänemark und den USA ergab, dass es seit 2000 mindestens 37 Fälle von Kontaktallergien gab, bei denen Handys als Verursacher aufgeführt wurden. Von den Forschern wurden unzählige Geräte auf ihren Gehalt an Nickel, Chrom und Kobalt überprüft. Das Ergebnis: Vor allem die Geräte von BlackBery, Samsung und Motorola enthielten Nickel oder Kobalt auf Ziffernblock oder dem Ohrhöhrer. Laut der Forscher seien Kinder und Jugendliche besonders anfällig für Allergien, da sie stärker auf die Metalle reagieren. „Immer mehr Heranwachsende nutzen Mobiltelefone, und Nickel, das häufigste Allergen in den Geräten, ist auch der häufigste Allergieauslöser in der Studie“, sagt Clare Richardson, die Leiterin der Studie. Abhilfe schaffen laut der Forscher Folien, die über das Handy gezogen werden: Die Haut kommt dann nicht mit den Allergieauslösern in Kontakt.

    Doch nicht jedes nickelhaltige Produkt ist automatisch gefährlich. So enthält sogar der als allergiesicher geltende Chirurgenstahl bis zu 13 Prozent Nickel. Wichtig ist die Verarbeitung: Nickel ist im Chirurgenstahl fest gebunden und kommt nicht direkt mit der Haut in Kontakt.

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