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Nobelpreise Chemie-Nobelpreis für Kryo-Elektronenmikroskopie

Der Chemienobelpreis geht in diesem Jahr an Jaques Dubochet aus der Schweiz, Joachim Frank aus Deutschland und Richard Hendersson aus Schottland.

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Seit Montag dieser Woche werden die Nobelpreisträger bekanntgeben. Quelle: dpa

Stockholm Der Chemienobelpreis geht in diesem Jahr an Jaques Dubochet aus der Schweiz, Joachim Frank aus Deutschland und Richard Hendersson aus Schottland. Die drei Wissenschaftler erhalten den Preis für „die Entwicklung der Kryoelektronmikroskopie für die hochauflösende Strukturbestimmung von Biomolekülen“. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit.

Im Vorfeld der Bekanntgabe war spekuliert worden, dass Forschungsbereiche aus der Solar- oder Batterietechnologie ausgezeichnet würden. Im vergangenen Jahr erhielten den Chemienobelpreis der Franzose Jean-Pierre Sauvage, der Brite Fraser Stoddart und der Niederländer Bernard Feringa „für den Entwurf und die Synthese von molekularen Maschinen“.


Seit Montag dieser Woche werden die Nobelpreisträger bekanntgeben. Den Auftakt machte am Montag der Medizinnobelpreis, den die amerikanischen Wissenschaftler Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young für Arbeiten zur Funktion und Kontrolle der Inneren Uhr erhielten.

Am Dienstag folgte der Physiknobelpreis, der zur einen Hälfte an den in Berlin geborenen Amerikaner Rainer Weiss ging. Die andere Hälfte teilen sich die beiden amerikanischen Physiker Barry C. Barrish und Kip S. Thorne. Die drei Wissenschaftler wurden für die Entdeckung der Gravitationswellen ausgezeichnet.


Der stets mit Spannung erwartete Literatur-Nobelpreisträger wird am Donnerstag verkündet. Im vergangenen Jahr hatte die Schwedische Akademie mit der Wahl von Bob Dylan für internationales Aufsehen gesorgt. Der diesjährige Friedensnobelpreisträger wird kommenden Freitag in der norwegischen Hauptstadt Oslo präsentiert.

Am Montag erfolgt dann die Bekanntgabe des Preisträgers für Wirtschaftswissenschaften. Die Nobelpreise sind in diesem Jahr mit jeweils neun Millionen Kronen (933 000 Euro) dotiert. Sie werden am 10. Dezember, dem Todestag ihres Stifters Alfred Nobel, in Stockholm und Oslo überreicht.

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