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Robotertechnologie Japans Roboter verlassen die Labore

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Roboter-Haarwäsche als Hochgenuss

High Tech im Alltag
Alltag managen: Intuitiv und ohne Handbuch bedienbare Software auf dem Tablet-PC erleichtert die Kommunikation mit Freunden und ermöglicht die komfortable Steuerung der Wohnungselektronik - von Rollo bis zur Deckenlampe. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche
So spart man den Arztbesuch: Unsichtbar installierte Sensoren in Wänden, Spiegel und WC erledigen im Bad den morgendlichen Gesundheits-Check. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche
Gesundheit verbessern: Spielekonsolen mit Bewegungssensoren und Kameras ermöglichen im Wohnzimmer interaktive Bewegungs- und Konzentrationsspiele mit übers Internet verbundenen Freunden in vergleichbar ausgerüsteten Wohnungen. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche
Kontrolle zu Hause: Serviceroboter stellen zum Mittagessen nicht nur gegebenenfalls erforderliche Medikamente bereit, sondern kontrollieren auch deren Einnahme. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche
Risiko vermeiden: Ein schneller telemedizinischer Check der Gesundheit erspart bei Risikopatienten zeitraubende und kostenträchtige Arztbesuche. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche
Die Alleskönner: Der digitale Assistent im Tablet-PC vermittelt den Videoanruf zu Familienangehörigen oder die abendliche Abmeldung beim Hausservice, warnt vor offenen Türen und Fenstern und schaltet per Fingerstreich Gefahrenquellen wie den Herd stromlos. Quelle: Javier Zarracina für WirtschaftsWoche

Der Star der Roboter-Abteilung, der es sogar in unseren Alltag schaffen kann, ist allerdings ein Haarwaschroboter. Mit drei Greifhänden und insgesamt 24 „Fingern“ umfasst er den Kopf fest und massiert ihn doch sanft. 15 Minuten dauert das normale Verwöhnprogramm, das – der Autor hat es ausprobiert – ein Hochgenuss ist.

Forschung



Auch die Ingenieure sind so von ihrem Produkt angetan, dass der Konzern daran denkt, den Haarwaschroboter als Frisörgehilfen in alle Welt zu exportieren, erzählt sein Entwickler Osamu Mizuno. „Eigentlich haben wir das Gerät für Krankenhäuser und Pflegeeinrchtungen entwickelt, um dem Pflegepersonal die schwere Haarwascharbeit abzunehmen“, so Mizuno. Aber dann hatte man die Idee, ihn auch Frisören vorzustellen – mit Erfolg.

Ein erster dreimonatiger Testlauf in diesem Sommer bei einem Frisör hat gute Ergebnisse erbracht. Die Frisöre waren angetan. Denn das ewige Haare waschen belastet ihre Hände und Rücken. Doch richtig begeistert waren die Kunden. Die meisten der 250 Testpersonen haben in einer Umfrage erklärt, dass der Roboter sie mindestens so gut, wenn nicht besser als menschliche Frisör massiert hätten.

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