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SpaceX Trägerrakete bei Landung gebrochen

Eine SpaceX-Rakete hat einen Satelliten ins All gebracht. Allerdings scheiterte der zweite Teil der Mission: Die Rakete sollte auf einer Landeplattform landen.

Die SpaceX-Rakete beim Start. Quelle: dpa

Eine US-Trägerrakete hat einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn befördert, der eine langjährige amerikanisch-europäische Zusammenarbeit zur Messung des Meeresspiegels fortsetzen soll. Die Falcon 9 des Privatunternehmens SpaceX setzte am Sonntag den vom französischen Technologieunternehmen Thales Alenia gebauten Satelliten „Jason-3“ erfolgreich aus, was eine vor zwei Jahrzehnten begonnene Überwachung des Meeresspiegels von Ozeanen, von Wetterphänomenen und Stürmen fortsetzt.

Diese Technik baut SpaceX

„Jason-3“ hätte bereits im August starten sollen, um das Wetterphänomen „El Nino“ zu beobachten. Ein technisches Problem einer Falcon 9 bei einem Flug zur Weltraumstation ISS im Juni führte zu einer Verzögerung.

Während die Satellitenmission erfolgreich war, musste SpaceX bei einem zweiten Teil der Mission einen Rückschlag hinnehmen. Die erste Raketenstufe sollte auf einer Landeplattform vor der kalifornischen Küste landen. SpaceX hofft, mit der Wiederverwendung der Stufe künftig Kosten sparen zu können. Das Raketenteil sei jedoch bei der Landung umgekippt, weil ein Fahrgestellteil nicht wie geplant eingerastet sei, teilte SpaceX-Gründer Elon Musk per Twitter mit. Zuvor hatten Unternehmensvertreter noch erklärt, das Gestell sei bei der missglückten Aktion zu Bruch gegangen.

Zwei vorherige Landeversuche einer Falcon 9 scheiterten bei Cape Canaveral, im Dezember glückte dort eine vertikale Landung.

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