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Spiele 2012 Mit Hightech zu olympischem Gold

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Hightech für alle

Das Hauptschwimmbecken im Aquatics Centre in London: Mit modernster Technik soll der Widerstand des Wassers für die Schwimmwettkämpfe verringert werden. Quelle: REUTERS

Rund 420 Tonnen umfasst allein das Zeitmess-Equipment für die Wettbewerbe bei den Londoner Spielen. Ein besonderes technologisches Highlight darunter soll ein neues Quantum-Messsystem sein. Mit einer Auflösung von einer millionstel Sekunde soll es die bisherige Messgenauigkeit um den Faktor 100 verbessern. Elektronische Startpistolen und –blocks unterstützen zudem neuerdings durch eine integrierte Messung der beim Start auftretenden Kräfte die Kontrolle der Wettkämpfe.

Gerade um die Schwimmwettkämpfe wieder zum Rekordfest zu machen, gibt es zudem eine besonders ausgefallene Technik. Das Hauptschwimmbecken ist mit drei Metern ein Meter tiefer als üblich und hat eingebaute Transferkanäle an den Beckenrändern.

Grund dafür: Überströmendes Wasser soll ungehemmt abfließen, damit es weniger Wasserverwirbelungen auf der Oberfläche gibt, und die Schwimmer in ihren Vorwärtsbewegungen besser vorankommen.

Auch die Wasserbedingungen sind andere: Statt „normalem“ Wasser kämpfen die Athleten in einem auf genau 26 Grad Celsius gewärmten Becken um den Titel. Experten wollen hiermit die ideale Mischung aus perfekter Wasserdichte und angenehmer Temperatur schaffen.

Ein Boden aus Kautschuk und Mineralien

Forschung



Ähnlich präzise gingen die Briten mit dem Bodenbelag des Olympiastadions um. Auch hier ist Hightech mit im Spiel.

Der sogenannte „Sportflex Super X Performance“-Belag soll mit seiner in Laufrichtung ausgerichteten Wabenstruktur schnelle Zeiten optimieren.

Laut dem italienischen Hersteller Mondo sorgt der Hightech-Boden aus synthetischem Kautschuk mit mineralischen Zusatzstoffen dafür, dass es zu einer „Differenzierung der biomechanischen Reaktion je nach Art der Belastung kommt, die durch den Athleten ausgelöst wird“. Hightech lässt grüßen.

Mit Material von dpa

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