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Stahl der Zukunft Wie Textilien die Baubranche revolutionieren

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Ungeahnte Möglichkeiten

Spannende Entdeckungen
Higgs-Boson entdecktAuch wenn Physiker den Begriff "Gottesteilchen" nicht gerne hören, das Elementarteilchen Higgs-Boson ist von derart fundamentaler Bedeutung für die Physik, dass sich der Spitzname letztlich durchgesetzt hat. Der Nachweis dieses lange vorhergesagten Grundbausteins im Standardmodell der Teilchenphysik gelang Wissenschaftlern des europäischen Kernforschungszentrums CERN. Die Redaktion von "Science" sieht in dieser Entdeckung den wichtigsten Forschungsdurchbruch des Jahres 2012 - auch wenn die beteiligten Forscher noch nicht hundertprozentig sicher sind, dass ihr Fund tatsächlich das lang gesuchte Gottesteilchen ist. Mehr zur Entdeckung des Higgs-Bosons finden Sie hier. Quelle: dpa
Genom des Denisova-Menschen entschlüsseltViel ist es nicht, was Wissenschaftler bislang vom Denisova-Menschen gefunden haben, der nach dieser Höhle in Sibirien benannt wurde: Ein Stück Finger, ein Stück Zeh, ein Backenzahn - mehr ist von dieser vor 40.000 Jahren lebenden Urmenschen-Spezies bislang nicht entdeckt worden. Immerhin genug Material, um Forschern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig eine umfassende Erbgutanalyse zu ermöglichen. Sie belegt, dass sich die Entwicklungslinien von Denisova- und modernem Menschen vor spätestens 780.000 Jahren getrennt haben müssen - viel früher als etwa beim Neandertaler, dessen Entwicklungslinie sich spätestens vor 320.000 Jahren von der unseren abspaltete. Mehr zum Denisova-Menschen finden Sie hier. Quelle: Presse
Fruchtbare Eizellen aus Stammzellen gewonnenDieser Schnappschuss einer Maus mit Nachwuchs markiert ein weiteres Forschungs-Highlight 2012. Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, bestimmte Gene in Mäuse-Stammzellen so zu aktivieren, dass sie sich zu Vorstufen von Eizellen verwandelten. Mäuse, denen diese künstlichen Geschlechtszellen eingepflanzt wurden, brachten gesunden Nachwuchs zur Welt. Mehr zu dieser Entdeckung finden Sie hier. Quelle: dpa
Der "Himmelskran" des Marsrovers CuriosityDank der gut geölten PR-Maschine der US-Weltraumbehörde Nasa ist die Mission des Marsrovers Curiosity weit über die Grenzen der Wissenschaft hinaus bekannt geworden. Auch den "Science"-Redakteuren war die erfolgreiche Landung auf dem Roten Planeten eine Auszeichnung wert: Sie kürten Curiositys Landeshilfe, den "SkyCrane" zu einem Forschungs-Highlight 2012. An den Seilen dieses Himmelskrans wurde Curiosity in der letzten Phase der Landung langsam auf den Marsboden niedergelassen. Die aufwendige Technik war nötig, weil der Rover zu schwer gewesen wäre, um einen Aufprall mit dem sonst üblichen Schutz durch Airbags heil zu überstehen. Mehr über die Mission Curiosity finden Sie hier. Quelle: dpa
Röntgenlaser liefert Waffe gegen die Schlafkrankheit60 Millionen Menschen sind - vor allem im südlichen Afrika - von der gefährlichen Schlafkrankheit bedroht. Ein Protein des Erregers Trypanosoma brucei könnte als Waffe zu einer erfolgreichen Bekämpfung der Krankheit dienen. Doch dazu musste zunächst die molekulare Struktur des Proteins mit hoher Genauigkeit entschlüsselt werden. Mit dem stärksten Röntgenlaser der Welt am US-Forschungszentrum SLAC in Kalifornien ist deutschen Forschern dies gelungen. Quelle: Presse
Gene leichter abschaltenUm zu untersuchen, wie unser Erbgut funktioniert, nutzen Wissenschaftler Techniken, mit denen sich einzelne Gene gezielt abschalten lassen. Ein neues und deutlich einfacheres Verfahren für diesen "Gen-Knockout" haben Bonner Forscher entwickelt. TALENS (Transcription activator-like effector nucleases) heißt die Technik, die von der Science-Redaktion als ein Forschungs-Highlight 2012 gewürdigt wurde. Quelle: Presse
Majorana-Fermion nachgewiesenNein, mit der bekannten Gewürzpflanze hat das Majorana-Fermion nichts zu tun. Seinen Namen verdankt dieses Elementarteilchen dem italienischen Physiker Ettore Majorana (1906-1938), der seine Existenz schon 1937 voraussagte. Doch erst 2012 veröffentlichten niederländische Wissenschaftler eine Untersuchung, welche die Existenz des Majorana-Fermions - dem eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Quantencomputern zukommen könnte - definitiv bestätigte. Quelle: Presse

Derzeit läuft die Arbeit am Feinschliff. Mather will die Technik widerstandsfähiger gegen Wind und Wetter machen und den Wirkungsgrad verbessern. Aktuell liegt er erst bei knapp einem Prozent, rund ein Zehntel handelsüblicher Module. In wenigen Monaten will Mather aber bereits den ersten Prototypen mit fünf Prozent Wirkungsgrad präsentieren.

Gewächshausbetreiber seien bereits an der Technik interessiert, berichtet er. Mit textilen Solarkollektoren könnten sie die Seiten ihrer Bauten versehen und die Pflanzen mit der am Tag gesammelten Energie nachts beleuchten. Statt zwei Mal im Jahr könnten Bauern dann vier Mal ernten. Ob das Turbogemüse schmeckt, weiß bisher niemand. Aber Mather staunt noch immer über die kuriose Idee seiner potenziellen Kunden.

In Arbeit
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Denn oft ahnen nicht einmal die Erfinder, was mit ihren Produkten möglich wird. Das gilt auch für den vogtländischen Familienbetrieb Wetzel, der mehrere Millionen Euro in eine neue Fabrik investiert für zwei neue, je 30 Meter lange Stickmaschinen.

Neben Schneelastsensoren soll dort bald auch ganz anderes, aber nicht minder elaboriertes High-Tech-Stickwerk vom Band laufen: ein Spezialgewebe, aus dem Glasfasern, ähnlich einem Traktorreifenprofil, bis zu fünf Millimeter in die Höhe ragen. Damit könnten Kommunen künftig ihre Abwasserkanäle auskleiden. Denn weil die Deutschen immer weniger Wasser verbrauchen, spült es kaum noch den dort abgelagerten Schlamm weg.

Statt wie bisher mit Frischwasser spülen zu müssen, könnten Städte und Gemeinden auf Stickerei setzen, hofft Unternehmer Marco Wetzel: „Unser Produkt wirkt wie Steine im Bach, um die sich Stromschnellen bilden. Der Schlick wird aufgewirbelt, und der Kanal reinigt sich auch mit weniger Wasser selbst.“ Wetzel ist Sticker in fünfter Generation. Dass seine Familie – neben Borten und Spitzen – einmal Stoffe für Dächer und sogar für Abwasserrohre stickt, hätte er sich nie träumen lassen.

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