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Technologie der Zukunft Welche Technik bis 2025 entwickelt wird

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Ausgefeilte Trendanalyse

Deutsche Firmen investieren am meisten in Forschung
Ein Schild mit dem Infineon-Logo Quelle: dpa
Merck Quelle: AP
 In einer Spritzkabine werden die Pflanzen auf rotierenden Tellern durch die Anlage transportiert und mit Wirkstoff besprüht. Quelle: obs
Fahnen mit dem Continental-Logo Quelle: dapd
Das Logo des Softwareherstellers SAP Quelle: dapd
Eine Mitarbeiterin der Bayer Bitterfeld GmbH posiert in Bitterfeld mit einer Aspirintablette des Unternehmens in der Hand Quelle: dapd
Ein Arbeiter montiert im BMW-Werk in Muenchen das BMW-Logo auf eine Motorhaube einer 3er BMW-Karosserie Quelle: dapd

FuturICT nennt Helbing das Megaprojekt, und dafür hat der ETH-Forscher Hunderte Informatiker, Ökonomen und Soziologen von 84 akademischen Institutionen aus 25 Ländern als Unterstützer gewonnen – zudem sechs der größten Rechenzentren Europas. In wenigen Wochen gibt die EU bekannt, ob Helbings Sozio-Seismograf mit knapp 60 Millionen Euro für 30 Monate finanziert wird. FuturICT ist allerdings keine virtuelle Kristallkugel, sondern "eher ein Teleskop für gesellschaftliche Entwicklungen, die später große Wirkung entfalten", sagt Helbing.

Mit solchen Entwicklungen beschäftigen sich auch Unternehmen. Denn immer deutlicher wird, dass die Welt nicht nur komplexer wird. "Wir stehen vor einer dramatischen Phase technologischer Innovationen", sagt Eike Wenzel vom Heidelberger Institut für Trend- und Zukunftsforschung. Und die werde nahezu jede Branche erfassen: Die 3-D-Druck-Technologie verändert Industrie und Logistik. Und das Internet revolutioniert nach unserer Medien- und Arbeitswelt auch die letzten Winkel des Alltags: In den nächsten Jahren werden nahezu alle Dinge unseres täglichen Gebrauchs vernetzt – Heizungen, Lampen, ja, selbst Pflanzen schicken SMS, wenn sie Wasser brauchen.

Wie sich Konzerne und Startups auf diese Entwicklungen einstellen und welche Innovationen für Unternehmen wie Bayer, Symrise und EADS bis 2025 wichtig werden, hat die Technikredaktion der WirtschaftsWoche für diese Ausgabe zusammengetragen. Herausgekommen ist ein faszinierender Blick in die Forschungslabors dieses Landes.

Auch Forschern und Unternehmen will Helbing mit dem Supergehirn helfen. Denn das System soll lernen, mithilfe ausgefeilter Trendanalysen Technologien zu identifizieren, die für die Wirtschaft Bedeutung gewinnen werden. Dafür liest FuturICT Abertausende Publikationen, Fachblogs, Konferenzprogramme und Internet-Debatten, wertet sie aus und leitet ab, welche technologischen Durchbrüche uns bevorstehen – und welche davon wirklich wichtig sind. "Früher mussten wir warten, bis die Themen in der Zeitung stehen", sagt Helbing. Künftig müssen wir nur noch das Daten-Puzzle richtig zusammensetzen.

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