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Valley Talk

Bedrohter Wohlstand: Die westliche Welt fällt zurück

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Auch Apple könnte sich verlieren

Deutsche Firmen investieren am meisten in Forschung
Ein Schild mit dem Infineon-Logo Quelle: dpa
Merck Quelle: AP
 In einer Spritzkabine werden die Pflanzen auf rotierenden Tellern durch die Anlage transportiert und mit Wirkstoff besprüht. Quelle: obs
Fahnen mit dem Continental-Logo Quelle: dapd
Das Logo des Softwareherstellers SAP Quelle: dapd
Eine Mitarbeiterin der Bayer Bitterfeld GmbH posiert in Bitterfeld mit einer Aspirintablette des Unternehmens in der Hand Quelle: dapd
Ein Arbeiter montiert im BMW-Werk in Muenchen das BMW-Logo auf eine Motorhaube einer 3er BMW-Karosserie Quelle: dapd

Das ist alles legitim, und westliche Firmen hätten ebenso handeln können. Doch deren Manager sind oft auf kurzfristige Profite aus, während die Eigner in China über längere Zeit auch mickrige Margen tolerieren. So konnte der Lenovo-Konzern (der das PC-Geschäft von IBM und jüngst die Motorola-Handys von Google übernahm) größter PC-Bauer der Welt werden. Der angesehene US-Technikanalyst Mark Anderson glaubt, auch die Smartphone- und Tablet-Branche werde in chinesische Hände wandern, weil Apple und Samsung langfristig nicht gegen die Chinesen bestehen könnten.

Und was sie an Know-how nicht kaufen können, so Anderson nüchtern, kupfern sie eben ab. Was wieder Forschungsgelder für andere Bereiche freimacht. Und so verfolgen gerade die Macher im Silicon Valley mit Sorge, wie China den Wachstumsschub durch Innovation lieber für sich behält.

In Arbeit
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Etwa im Internet: Chinesische Firmen haben viele Online-Geschäftsmodelle aus dem Silicon Valley kopiert. Doch umgekehrt durften sich ausländische Konzerne im Reich der Mitte bestenfalls als Juniorpartner engagieren.

So ist die regionale Internet-Branche jetzt fest in der Hand heimischer Riesen, die sich nun, dank ihrer Finanzstärke, neue Märkte rund um den Globus einkaufen, etwa im Silicon Valley und in Europa.

So schließt sich der Kreis – und der Wohlstand verschiebt sich.

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