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Verbot ab 2013 Die übertriebene Panik vor Amalgam

Die "Plombe" steht seit Jahrzehnten in der Kritik. Ab 2013 soll Amalgam nun endgültig verboten werden. Doch wie gesundheitsschädlich ist das Material eigentlich?

Amalgamfüllungen stehen seit jeher in Kritik, gesundheitsgefährdend zu sein. Was ist dran an dem Misstrauen gegenüber dem silbernen Füllstoff, und ist ein Verbot gerechtfertigt? Quelle: dpa

Die graue Füllmasse Amalgam steht wieder einmal im Rampenlicht. Seit Jahrhunderten wird darüber debattiert, wie gefährlich das quecksilberhaltige Material eigentlich ist. Aktuell taucht die Debatte wieder auf, weil Amalgam ab 2013 seitens der Umweltminister der Vereinten Nationen grundsätzlich verboten wird. Darauf einigte man sich bereits Anfang 2009, kurz nachdem auch das schwedische Umweltministerium bekannt gegeben hatte, die Verwendung von Quecksilber verbieten zu wollen. Das Verbot richtet sich im Norden Europas nicht nur gegen die Füllungen sondern auch gegen die Vermarktung des Materials.

Bei vielen Zahnärzten stößt dieser Beschluss auf Unverständnis. Amalgam hat unter den Medizinern einen hohen Stellenwert, da es sich besonders gut verarbeiten lässt. Die flüssige Masse lässt sich geradezu ideal in den Zahn stopfen. Inzwischen befinden sich laut Schätzungen zwischen 1.300 bis 2.200 Tonnen Quecksilber in den Zähnen von EU-Einwohnern. Genau werden die Zahlen nicht erfasst.

Dennoch sind viele Patienten aufgrund des Beschlusses verunsichert. Amalgam schien lange eine gute Lösung. Das Material ist sehr robust, hält lange und wird in Deutschland komplett von den Krankenkassen finanziert. Für Gold- und Keramik-Inlays fallen oft Kosten im dreistelligen Bereich an und auch bei Kunststofffüllungen wird eine Zuzahlung von etwa 30 bis 80 Euro fällig. Je nachdem wie viele Amalgamfüllungen ein Patient besitzt, kann das Austauschen schnell teuer werden. Bleibt die Frage: Lohnt es sich?

Tipps zum Zähneputzen

Viele Zahnärzte würden dem widersprechen. Amalgam ist eine Zahnfüllung aus Quecksilberlegierungen, die seit über hundert Jahren unter deutschen Zahnärzten anerkannt ist. Erstmals zum Einsatz kam sie gegen 1818, seit 1820 haben Zahnärzte das Material regelmäßig in die ausgebohrten Löcher gestopft. Damals stellte man Amalgam durch das Vermengen von 50 Prozent reinem Quecksilber mit einer Mischung verschiedener Metalle her. So entstand eine Masse, die binnen drei bis fünf Minuten aushärtete. Das Grundprinzip funktioniert auch heute noch so. Allerdings hat sich das Mischungsverhältnis der Feststoffe seit den 1980er Jahren geändert. Heute bestehen diese aus mindestens 40 Prozent Silber, maximal 32 Prozent Zinn, fünf Prozent Indium, zwei Prozent Zink und maximal drei Prozent Kupfer. Durch mehr Kupfer und weniger Zinn ist das Material korrosionsbeständiger.

Eine Gefahr für die Gesundheit?

Die am häufigsten falsch behandelten Krankheiten
Platz 10: Uterus myomatosusKnapp zwei Drittel aller Fehler, die von den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Bundesärztekammer 2011 anerkannt wurden, ereigneten sich in Krankenhäusern. Auf Platz 10 der dort am häufigsten fehlbehandelten Krankheiten ist Uterus mymatosus. Dahinter verbergen sich Myome der Gebärmutter, die am häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen. 21 Mal behandelten Krankenhaus-Ärzte diese Krankheit vergangenes Jahr falsch. Woran die zahlreichen Fehler in Krankenhäusern liegen, hat die WirtschaftsWoche bereits im April analysiert. Quelle: Fotolia
Platz 9: Gallenstein23 Mal wurden in Krankenhäusern vergangenes Jahr Gallensteine, also Cholelithiasis, falsch behandelt. Quelle: Fotolia
Platz 8: Oberflächliche VerletzungenWunden und Schrammen wurden 2011 in deutschen Krankenhäusern 26 mal falsch behandelt – womit sie auf Platz 8 landen. Bei Fehlbehandlungen in Arztpraxen erreichen oberflächliche Verletzungen Platz 10. Niedergelassene Ärzte behandelten sie nur zehn Mal falsch. Quelle: REUTERS
Platz 7: HandfrakturKnochenbrüche an der Hand behandelten Krankenhausärzte vergangenes Jahr 30 Mal falsch. Damit erreichen Handfrakturen Platz 7. Bei Fehlbehandlungen durch niedergelassene Ärzte erreichen Handfrakturen Platz 8. Sie behandelten diese Knochenbrüche 12 Mal falsch. Quelle: dapd
Platz 6: Schulter- und OberarmfrakturNur einmal mehr pfuschten Krankenhaus-Ärzte bei Brüchen an Schulter und Oberarm: Hier gab es 31 Fehlbehandlungen im Jahr 2011. Bei niedergelassenen Ärzten kommen Pfuschereien in diesem Bereich gar nicht in den Top 10 vor. Quelle: Fotolia
Platz 5: Unterschenkel- und SprunggelenkfrakturGanze 21 Mal häufiger wurden Brüche an Unterschenkel- und Sprunggelenken falsch therapiert. Hier gab es 2011 in deutschen Krankenhäusern 52 Fehlbehandlungen. In Praxen gab es bei Unterschenkel- und Sprunggelenkfrakturen sogar mit 15 Fällen die zweithäufigsten Fehlbehandlungen. Quelle: dpa-tmn
Platz 4: OberschenkelfrakturMit 63 Pfuschereien in Krankenhäusern landen Oberschenkelfrakturen auf Platz 4. In niedergelassenen Praxen kommen Oberschenkelfrakturen nicht in den Top 10 der Fehlbehandlungen vor. Quelle: dpa

Aufgrund des Quecksilberanteils sind seitens der Wissenschaft schon früh erste Zweifel an der Sicherheit des Füllmaterials aufgetreten. In den USA brach bereits 1833 ein regelrechter "Amalgamkrieg" aus. Das Material wurde dort zeitweilig aus dem Verkehr gezogen. In Deutschland tauchten ähnliche Diskussionen erstmals 1920 auf. Seitdem haben Kritiker immer wieder angemerkt, dass die Füllungen nicht nur gesundheitsgefährdend sind, sondern auch der Umwelt schaden. Weil aber nie belegt werden konnte, dass die Füllungen wirklich gefährlich für den Menschen sind, durfte das Material schließlich doch wieder verwendet werden.

Tatsächlich ist Quecksilber ein gefährliches Schwermetall. Schon bei Zimmertemperaturen gibt es Dämpfe ab, die hoch giftig sind. Dennoch wird Amalgam trotz etlicher Zweifler vom Gros der Wissenschaft auch heute als nicht gefährlich eingestuft. Das bestätigt auch Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer.

Der Grund dafür liegt in der Einfachheit der Physik. "Dadurch, dass das Quecksilber an Silber und anderen Metallen gebunden wird, ist es nicht mehr gesundheitsschädlich", sagt er. So ist es seiner Meinung nach auch nicht gefährlich für den menschlichen Körper, wenn sich ein feiner Abrieb dieser Füllungen löst und heruntergeschluckt wird. "Da Amalgam im durch Kaudruck belasteten Seitenzahnbereich verwendet wird, kommt ein Abrieb vor", sagt Dietmar Oesterreich. Die ausgehärtete Füllmasse werde in der Regel einfach über den Verdauungstrakt ausgeschieden.

So beugen Sie dem Schnupfen vor
Körpergeräusche ignorierenLautes Niesen, Husten Schmatzen, Nase hochziehen - wer erkältet ist, gibt viele Körpergeräusche von sich. Das ist nicht nur für den Erkälteten unangenehm, sondern auch für alle, die drum herum sitzen. Benimm-Experten raten dazu, sämtliche Körpergeräusche zu ignorieren. Es ist auch ohne Mitleidsbekundungen, "Gesundheit!"-Rufe und Gejammer schon schlimm genug. Quelle: dpa
HustenanfälleEinzige Ausnahme sind Hustenanfälle. Wer sich vor lauter Husten und Keuchen gar nicht mehr beruhigt, darf auch ein wenig Mitleid von den Kollegen erwarten. Vernünftig ist es jedoch, das Büro bei einem lautstarken Hustenanfall zu verlassen und sich zum Beispiel in der Büroküche ein Glas Wasser zu genehmigen, bis das Schlimmste überstanden ist. Quelle: obs
Das richtige TaschentuchFür das Putzen der Nase empfehlen Knigge-Profis und Mediziner aus hygienischen Gründen ein Papiertaschentuch. Um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen, sollte man jedoch lieber auf ein Stofftaschentuch zurückgreifen. Wer möchte schon mit Papierkrümeln auf der Stirn in einem Meeting sitzen? Quelle: dpa
Auf den Handschlag verzichtenDer kräftige Händedruck zur Begrüßung ist nur dann höflich, wenn dabei keine Erkältungserreger weitergegeben werden. Wer eine regelrechte Bazillenschleuder ist, sollte darauf verzichten. Erklären Sie zum Beispiel beim Treffen mit einem Geschäftspartner, warum Sie auf den Handschlag verzichten wollen. Ihr Gegenüber wird es Ihnen danken. Quelle: dpa
Linke statt rechte HandLässt sich der Handschlag nicht vermeiden, freut sich Ihr Gegenüber darüber, dass Sie in die linke Hand genießt haben. Die rechte ist tabu! Der Vorschlag, in die Armbeuge zu niesen, wird von Knigge-Kennern abgelehnt, da sich oft nicht vermeiden lässt, dass dabei Flüssigkeit aus der Nase fliegt und die Kleidung beschmutzt. Husten und Niesen Sie am besten in ein Papiertaschentuch, und drehen sich dabei vom Gegenüber weg. Quelle: dpa
DesinfizierenWer krank ist, sollte mehrfach täglich gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen und auch desinfizieren. Gerade in Büros bieten viele Arbeitgeber dafür medizinisches Desinfektionsmittel an. Beim Händewaschen gilt es, auch lange genug zu schäumen: seifen Sie sich mindestens 20 bis 30 Sekunden ordentlich ein. Anschließend müssen die Hände gründlich abgetrocknet werden. Denn in feuchtem Milieu gedeihen die Bazillen besser. Quelle: dpa
Arbeitsplatz reinigenMit einem Desinfektionstuch sollte der Erkältete von Zeit zu Zeit auch Tastatur und Maus abwischen, um den Arbeitsplatz frei von Bakterien und Viren zu halten. Quelle: AP

Wer sollte auf Amalgam verzichten?

Trotzdem gibt es Fälle, bei denen der Zahnmediziner von einer Amalgam-Verwendung abrät. Zum Beispiel im Fall von Amalgam-Allergien. "Diese kommen sehr selten vor und sind in der Regel leicht durch einen einfachen und anerkannten Allergie-Test zu überprüfen", sagt er. Auffälligstes Symptom seien Rötungen am Zahnfleisch, die relativ schnell auftreten. "Interessanterweise wird immer wieder über Amalgam-Allergien gesprochen, dabei treten allergische Reaktionen bei Kunststoff viel häufiger auf", sagt Oesterreich. Auch Goldallergien kämen vor. "Menschen, die sowieso schon anfällig für Allergien sind, sollten ihren Zahnarzt darüber informieren", rät der Mediziner.

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sei es auch während der Schwangerschaft ratsam davon abzusehen, sich Amalgam-Füllungen setzen oder auch umfangreich austauschen zu lassen. Auch bei Füllungsmaßnahmen an Milchzähnen von Kindern sollte auf Amalgam verzichtet werden, sagt der Fachmann.

"Außerdem sollte man von Amalgam absehen, wenn direkt neben dem erkrankten Zahn schon eine Metallkrone vorhanden ist", sagt Oesterreich. Grund dafür sind Elektrolytströme zwischen den Metallen, die dafür sorgen, dass Quecksilber freigesetzt wird.

Die Vorteile der Materialien

Die Volkskrankheiten der Deutschen
AU-Bescheinigung Quelle: dpa
Gehirnansicht Quelle: dpa/dpaweb
Mammographie Quelle: dpa/dpaweb
Depressionen Quelle: dpa
Angststörungen Quelle: dpa
Raucherin Quelle: dpa
Fettleibigkeit Quelle: dpa

Auch bei kleinen Kariesstellen am Zahn kann heute auf Amalgam verzichtet werden. Denn welche Füllung zum Einsatz kommt, hängt stark von der Art und Größe der Karies-Stelle am zerstörten Zahnes ab. "Damit Amalgam hält, muss speziell präpariert werden, so dass eine ausreichende Retension entsteht, nur so hält das Material", erklärt Oesterreich. Das Amalgam kann so in den Zahn gestopft werden und den Defekt verschließen. Kunststoff hingegen werde geklebt und sei daher vor allem bei kleinen Defekten am Zahn gut geeignet. Auch aufgrund der guten Vorsorge und des rechtzeitigen Entdeckens von Karies käme dementsprechend heutzutage öfter Kunststoff zum Einsatz.

Lohnt es sich, die Füllungen entfernen zu lassen?

Insgesamt rät die Bundeszahnärztekammer nicht dazu, alte intakte Amalgam-Füllungen austauschen zu lassen. "Es gibt keinen Grund dazu", sagt Dietmar Oesterreich. Schließlich gebe es kaum einen Werkstoff, der aufgrund der vielen Zweifel so gut untersucht wurde wie Amalgam. Außerdem sei das Material besonders haltbar. "Es gibt Menschen, die haben ihre Amalgam-Füllungen ein ganzes Leben lang", sagt er. Mindestens halte das Material aber über zehn Jahre.

Außerdem wirkt das Quecksilber sogar bakteriostatisch. "Bei Kunststoff sieht das anders aus. Speichelzutritt bei der Verarbeitung des Materials senkt die Haltbarkeit der Füllung ", sagt der Experte. Zusätzlich ziehe Kunststoff sogar Bakterien an, was zu neuer Karies am Füllungsrand führen kann.

Was verdienen die Ärzte?
Das Allgemeinmediziner verdienen im Vergleich am wenigsten. Ihr Jahreseinkommen liegt nach Abzug der Praxiskosten, aber noch mit persönlichen Abgaben und Steuern bei 116.000 Euro. Das hat das Statistische Bundesamt ausgerechnet. Quelle: ZBSP
Um die kleinsten und schon etwas größeren Erdenbewohner kümmert sich der Kinderarzt. Er verdient 124.000 Euro im Jahr. Quelle: ZB
Eine Schädigung des Gehirns nach einen Schlaganfall zeigt dieses Bild eines Professors aus Jena. Neurologen und Psychiater liegen mit ihrem Einkommen von 128.000 Euro auf dem drittletzten Platz. Quelle: dpa/dpaweb
Über 100 Jahre alt ist der Ohrstöpsel schon alt. Um die Gesundheit drei unserer Sinnesorgane kümmert sich der Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Dafür wird er mit jährlich 144.000 Euro entlohnt. Quelle: dpa
Jedes Jahr sterben etwa 18.000 Frauen an Brustkrebs, 48.000 Fälle werden diagnostiziert. Vorsorgeuntersuchungen sollten beim Frauenarzt gemacht werden. Er verdient mit 145.000 Euro etwas mehr als der HNO-Arzt. Quelle: dpa/dpaweb
Hier bereitet sich der Chirurg auf die Operation einer gebrochenen Hand vor. Er hat ein Jahreseinkommen von 148.000 Euro im Jahr. Quelle: dapd
Mit diesem Vergrößerungsglas wird hier die Hautkrebs-Früherkennung durchgeführt. Für mehr als 218 000 Menschen ist die Diagnose tödlich. Der Hautarzt hat 155.000 Euro zur Verfügung. Quelle: dpa

Die weiße Reihe im Mund kostet

Trotz all der Vorteile ist Amalgam auch ohne das Verbot der Vereinten Nationen über die letzten Jahre immer weniger verwendet worden. Zum einen wegen der oben beschriebenen besseren Vorsorge, zum anderen wegen Fragen der Ästhetik.  Laut Oesterreich sei der Wunsch der Patienten da, eine Füllung zu bekommen, die sich dem Zahn auch farblich anpasst. "Kunststoff fällt einfach nicht so auf, wie das silberfarbene Amalgam", sagt Oesterreich.

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Dafür muss dann aber eben auch gezahlt werden. Während Amalgam von der Krankenkasse finanziert wird, fallen für die Kunststofffüllungen oft extra Kosten an. Lediglich im sichtbaren Bereich finanziert die Krankenkasse Kunststoff. Dabei hat das Material noch nicht ganz die Haltbarkeitswerte einer gut gelegten Amalgamfüllung erreicht - trotz aller Weiterentwicklungen über die letzten Jahrzehnte.

Bei der Frage, welche Füllung denn nun die beste ist, gibt es nur eine Antwort: Am besten gar keine. Nicht umsonst fordern Zahnärzte ihre Patienten immer wieder auf, die Zähne gründlich zu reinigen und regelmäßig die Vorsorge zu besuchen. Gibt es doch mal ein Loch, kommt es auf den jeweiligen Krankheitsfall und das Portemonnaie des Patienten an, welches Material zum Verschließen der Stelle am besten geeignet ist.

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