WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Vordenker Die teuren Technik-Hobbys der Superreichen

Seite 2/3

Schwimmende Städte

Die Hobbys der Superreichen
Jeff Bezos Quelle: AP
James Cameron Quelle: dapd
Dennis Tito Quelle: AP
Francis Ford Coppola Quelle: dpa
Roman Abramowitsch Quelle: dpa/dpaweb
Richard Branson Quelle: dpa
Paul Allen Quelle: dapd

Ob Peter Thiel als Kind Pirat werden wollte, ist nicht bekannt. Heute jedenfalls zieht es den 45-jährigen Investor, der mit Facebook-Aktien mehr als eine Milliarde Dollar verdiente, in rechtsfreie Gewässer: Mit 500 000 Dollar unterstützt Thiel das Seasteading-Institut – eine Initiative, die Städte auf schwimmenden Plattformen bauen will. Als erstes Projekt soll Ende des Jahres ein umgebautes Schiff mit Büros, Wohnungen und schwimmenden Gärten namens Blueseed vor der Küste Kaliforniens ankern, nah genug, um mit einer Fähre vom Festland aus hinzufahren. An Bord sollen Fachkräfte wohnen und arbeiten.

Meere ergründen

Der kanadische Regisseur James Cameron Quelle: REUTERS

Als der Hollywood-Regisseur James Cameron die Titanic spektakulär im Meer versenkte, waren jede Menge Spezialeffekte im Spiel. Aber auch im wahren Leben taucht Cameron ab – mit seinem selbst entwickelten U-Boot Deepsea Challenger. Mehr als 70 Tauchgänge hat der 58–jährige Kanadier bereits absolviert, viele davon zum Wrack der Titanic. Vor einem Jahr erreichte Cameron als dritter Mensch den vermutlich tiefsten Punkt der Weltmeere: das Challengertief im pazifischen Marianengraben – 10 994 Meter unter dem Meeresspiegel. Sein High-Tech-U-Boot, das sieben Meter lang und nur einen Meter breit ist, widerstand dabei einem Druck von elf Tonnen pro Quadratzentimeter. Mit einem Roboter-Greifarm nahm Cameron Sedimentproben. Mit 3-D-Kameras filmte Cameron seinen spektakulären Tauchgang. Auch wenn er seinen Rekord nicht mehr übertreffen kann – der studierte Physiker will weiter die Tiefsee ergründen.

Asteroiden ausbeuten

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Peter Diamandis sucht im Weltall nach Rohstoffen. Quelle: dapd

    Die Zeiten des Überflusses stehen uns noch bevor – davon ist Peter Diamandis überzeugt. Der US-Unternehmer will mit seinem Startup Planetary Resources neue Rohstoffquellen im Weltall erschließen: Asteroiden, die in der Nähe der Erdbahn um die Sonne kreisen und die mitunter zu einem Drittel aus Metallen wie Gold, Platin und Seltenen Erden bestehen. Ein einziger 500 Meter großer Brocken enthält Platin im Wert von 60 Billionen Dollar – und andere Schätze mehr. Planetary Resources baut derzeit Sonden, die im All nach geeigneten Asteroiden spähen sollen. Der studierte Luftfahrtingenieur Diamandis hat Erfahrung mit der Raumfahrt: Sein Startup Space Adventures hat acht Weltraumtouristen zur Internationalen Raumstation geflogen. Mit der X-Prize-Stiftung, die Innovationen fördert, machte Diamandis 2004 den ersten Weltraumflug eines privaten Raumschiffs möglich. Jetzt also Asteroiden- Abbau. Im nächsten Jahrzehnt könnte der erste kosmische Bergbautrupp ausrücken.

    Gehirn speichern

    Praktisch wäre es, könnte jeder sein Gehirn auf einer Festplatte speichern: Alle Gedanken blieben erhalten, der Mensch würde unsterblich. Das jedenfalls schwebt dem russischen Medienunternehmer und Milliardär Dmitry Itskov vor. Sein Projekt 2045 Avatar soll erforschen, wie sich Gehirne im Computer nachbauen lassen. Im nächsten Schritt will Itskov Gedanken auf Festplatten auslagern. In 20 Jahren sollen sich komplette Gehirne kopieren lassen – und im Jahr 2045 leben wir nach unserem Tod als intelligentes Hologramm weiter.

    Inhalt
    Artikel auf einer Seite lesen
    © Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%