Apple-Konkurrent Samsung bestätigt Smartwatch-Premiere zur IFA

Samsung zeigt im Rahmen der IFA in Berlin erstmals seine neue Smartwatch. Mit der Galaxy Gear könnte das Unternehmen seinem Rivalen Apple knapp zuvorkommen.

Diese Trends erwarten Sie in der IT-Welt
Tablet-Computer waren 2012 ein großes Thema – und sie werden auch 2013 eines sein. Doch welche weiteren Trends zeichnen sich in der Welt der Technik ab? Quelle: REUTERS
Schlange stehen für ein neues iPad? Gut möglich, dass 2013 ähnliche Bilder um die Welt gehen. Apple dominiert den Markt für die Flachmänner nach wie vor. Allerdings wird die Konkurrenz deutlich stärker sein als in der Vergangenheit. Quelle: dapd
Die Aufholjagd hat begonnen: Diverse Gerätehersteller machen Apple Konkurrenz. Amazon etwa vermarktet sein Kindle Fire inzwischen auch in Deutschland zu Kampfpreisen ab unter 200 Euro. Wer mehr Geld ausgibt, kann dagegen neue Gerätekategorien ausprobieren. Quelle: dapd
Ein System, zwei Oberflächen: Windows 8 ist für die Touchscreens von Tablet-Computern optimiert, bietet gleichzeitig aber weiterhin den bekannten Desktop für Maus und Tastatur. Das ermöglicht Hybrid-Geräte – diese Computer von Toshiba (l.) und Asus etwa sind Laptop und Tablet-Computer in einem. Quelle: dapd
Gelingt das Comeback? Der Blackberry-Hersteller Research in Motion hat im Smartphone-Markt den Anschluss verloren. Das neue Betriebssystem Blackberry 10 soll dem kanadischen Konzern im Wettbewerb mit Apple und Samsung helfen. Am 30. Januar will der Smartphone-Pionier es vorstellen. Vorabversionen hatten Lob eingeheimst. Auch ein anderer Handyhersteller hofft auf eine glorreiche Rückkehr an die Spitze. Quelle: REUTERS
Der frühere Weltmarktführer Nokia will mit Windows Phone 8 zurück an die Spitze. Erste Geräte sind bereits auf dem Markt – in der Bilanz werden sie sich aber erst 2013 bemerkbar machen. Quelle: REUTERS
Ab in die Wolke: Beim Cloud Computing werden IT-Dienste über das Internet genutzt. Nutzer können beispielsweise die Fotos von ihrem Smartphone direkt in ihren Online-Speicher laden und dann von überall aus darauf zugreifen. Bislang verwenden allerdings nur wenige Privatanwender kostenpflichtige Dienste. Quelle: REUTERS

Samsung wird seine neue Computer-Uhr Galaxy Gear nächste Woche in Berlin im Rahmen der IFA erstmals vorstellen. Das bestätigte das Unternehmen der Nachrichtenagentur dpa. Bestätigt wurde auch der Name der Smartwatch. Zudem soll in Berlin am 4. September das neue „Galaxy Note 3“ vorgestellt werden.
Anders als vielfach in der Branche erwartet, werde das Galaxy Gear kein flexibles Display besitzen, sagte Samsung-Managerin Lee Young-hee der „Korean Time“. Das Unternehmen habe aber bereits weitere fortschrittlichere Geräte („wearable gadgets“) in Planung, sagte sie auf die Frage, ob Samsung tragbare Geräte mit flexiblem Display in der Pipeline habe. „Wir sind sicher, dass die "Gear" der Mobilfunkbranche bedeutende Impulse geben wird“, sagte Lee.

Nach bislang unbestätigten Berichten soll die Uhr ein berührungsempfindliches Display etwa in der Größe von 2,5 Zoll sowie integrierte Lautsprecher sowie eine Kamera haben. Möglicherweise wird sie auch über einen Beschleunigungssensor verfügen, über den sie etwa automatisch aktiviert werden könnte, sobald sie zu den Augen des Nutzers geführt wird, vermuten Marktbeobachter.

Samsung liefert sich derzeit ein Rennen mit Apple, wer als erster in den noch relativ neuen Markt der Computer-Uhren vordringen wird. Von Apple war schon lange Zeit ein solches Produkt erwartet worden. Das Unternehmen wird am 10. September in Kalifornien Neuigkeiten präsentieren. Erwartet werden neue iPhones. Ob das Team um Apple-Chef Tim Cook auch eine iWatch vorstellen wird, bleibt abzuwarten.

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Der Markt mit Computer-Uhren gilt derzeit als besonders wachstumsträchtig. Die Marktforscher von Canalys erwarteten zuletzt etwa, dass im kommenden Jahr die Marke von 5 Millionen verkauften Geräten erreicht wird. Neben anderen Anbietern hat auch Sony schon eine Smartwatch in der zweiten Version im Angebot, das Informationen des Smartphones anzeigen kann. Der niederländische Navi-Spezialist TomTom brachte unterdessen zwei GPS-Uhren auf den Markt, mit den Sportler ihre Aktivitäten aufzeichnen und auswerten können.

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