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Apple Siri wird zur Sicherheitslücke beim iPhone 5S

Mit dem Fingerabdruck-Sensor hat Apple die Sicherheit seines neuen Flaggschiffs sicher erhöht. Doch an einer anderen Stelle ist dem Unternehmen ein Fehler unterlaufen, der das System ganz einfach austrickst.

Der große Test: Welches Smartphone ist am schlagfertigsten?
Zwar sieht es etwas befremdlich aus, wenn Menschen plötzlich anfangen, mit ihrem Telefon zu sprechen, ohne zu telefonieren: Doch warum sollte man auch noch selbst die SMS tippen oder das Wetter checken, wenn das Smartphone das auch per Sprachbefehl erledigt? Neben diesen Standardfragen haben die Sprachsteuerungen von Samsung, HTC und Apple mittlerweile eine ganze Menge gelernt. Welches Telefon die schlagfertigsten Antworten parat hatte, zeigt unser Test. Quelle: REUTERS
Einer Braut wird bei der Trauung ein Ehering übergestreift Quelle: dpa/dpaweb
Eine Frau hört Musik Quelle: dapd
Clowns beim Rosenmontagszug Quelle: dpa/dpaweb
Ein Maori-Tänzer Quelle: dpa
Blaue Schafsfiguren Quelle: dpa
Sprachbefehl: Du bist ein dämliches Telefon!Antwort des HTC One X: "Interessantes Gerücht" Antwort des Samsung Galaxy S3: "Nein!" Antwort des iPhone 4S: "Jeder hat ein Recht auf seine Meinung." Ergebnis: Der Widerspruch ist so vehement, dass sich das Samsung Galaxy hier einen Punkt verdient. Quelle: REUTERS

Das iPhone 5S soll vor allem eines sein: sicher. Durch die Einführung des Fingerabdruck-Sensors, den Apple TouchID nennt, soll das Telefon nur noch vom eigentlichen Besitzer geöffnet werden können. Erste Tests zeigen, dass diese Technik auch recht gut funktioniert. Kritikern setzt Apple entgegen, dass die biometrischen Daten nicht zentral, sondern lediglich auf dem Chip des Gerätes gespeichert werden.

Dennoch ist das iPhone 5S nicht so sicher, wie Apple es den Kunden gerne weismachen möchte. Vor allem die Spracherkennungsfunktion Siri wird laut einem Bericht der Welt zum Sicherheitsrisiko.

Das Problem: Siri ist auf dem Gerät so voreingestellt, dass die Assistenz auch bei aktivierter Bildschirmsperre funktioniert. Wer seine Voreinstellungen nicht ändert, öffnet Dieben den Zugang zum Telefon ganz einfach über die Sprache – und das trotz TouchID.

Die versteckten Funktionen von iOS 7
So sieht die neue Oberfläche des iPhone nach der Installation von iOS7 aus. Das Team um Apples Chef-Designer Jonathan Ive hat auch die Benutzeroberfläche, die als Start- und Hintergrundbild dient, angepasst. Sie wurde mit einem 3D-Effekt versehen, der dafür sorgen soll, dass sich das Bild je nach Blickwinkel mit anpasst. Zwar gibt das neue Bild eindeutig mehr Tiefe, doch der hoch angepriesene 3D-Effekt lässt sich nur schwer erkennen. Deutlich spannender: Etliche Funktionen lassen sich mit iOS 7 aktivieren, ohne dass das Gerät extra dafür entsperrt werden muss. Quelle: screenshot - pr
So sieht die iPhone-Oberfläche nach dem Öffnen aus. Jonathan Ive hat eine komplett neue Farbpalette eingeführt. Von den dunklen Grün-, Grau- und Brautönen hat er sich verabschiedet und damit dem iPhone eine neue Optik verliehen. Die eigentliche App-Verwaltung wurde ebenfalls verändert. Statt nur noch neun oder zwölf Apps pro Ordner, lassen sich nun unbegrenzt Applikationen in einen Ordner ablegen - so lange der Speicherplatz reicht. Quelle: screenshot - pr
Die Zeiten, in denen man einfach den App-Store geöffnet und manuell seine App-Updates heruntergeladen hat, sind vorbei. Innerhalb der App-Store-Einstellungen gibt es nun die Möglichkeit, alle Apps automatisch aktualisieren zu lassen. Das automatische Update lässt sich per Kippschalter ausschalten. Quelle: screenshot - pr
Die Suchfunktion lässt sich mit iOS7 von überall aufrufen. Während sie in der Vorgängerversion ganz links auf dem Home-Screen versteckt war, lässt sie sich nun jederzeit mit einem Streichen nach unten am oberen Bildschirmrand aufrufen. Die Suche findet alle Dateien, Namen, Apps und Einstellungen auf dem iPhone 5S. Nur für die Websuche ist sie nicht geeignet. Quelle: screenshot - pr
Internetsuchen waren mit dem Spracherkennungsdienst von Apple immer schon möglich. Aber mit iOS7 sind die Ergebnisse deutlich besser. Fragt man das System zum Beispiel nach einem Foto, lässt es die Bilder aus der Suchmaschine Bing direkt innerhalb der Siri-Ansicht ausspielen. Auch Tweets lassen sich nach Name oder Thema suchen. Quelle: screenshot - pr
Das neue Siri ist auch lernfähig. Spricht das System zum Beispiel einen Namen falsch aus, kann der Nutzer die Spracherkennung darauf aufmerksam machen und das Wort richtig vorsprechen. Siri bietet danach drei Optionen an, aus denen ausgewählt werden kann. Ist immer noch keine richtige Variante dabei, übt man mit Siri einfach noch einmal. Quelle: screenshot - pr
Innerhalb der Kompass-App hat Apple sich ein nettes Feature einfallen lassen. Auf der zweiten Seite der App befindet sich eine Ansicht mit zwei Bällen. Sie zeigen an, ob ein Untergrund eben ist oder nicht. Quelle: screenshot - pr

Dafür muss nur lange genug der Homebutton gedrückt werden, um Siri anzuschalten. Danach beantwortet das System konkrete Fragen nach Kontakten, verschickt E-Mails, gibt Termine preis oder tätigt Anrufe. Wer das vermeiden will, sollte die von Apple gewählten Voreinstellungen ändern. Die Berechtigung, Befehle auch im gesperrten Modus anzunehmen, lassen sich in den Geräteeinstellungen unter "Allgemein" - "Code-Sperre" - "Siri" deaktivieren.

In Arbeit
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Wer sich dafür entscheidet das iPhone 5S mit dem eigenen Fingerabdruck zu sperren, sollte dennoch den Pin-Code nicht vergessen. Sobald der Akku einmal komplett aufgebraucht worden ist und wieder komplett geladen werden musste, fragt das Gerät die vierstellige Nummer erneut ab. Die TouchID funktioniert dann nicht.

Das iPhone 5S geht ebenso wie das iPhone 5C am Freitag in den USA, Deutschland und sieben anderen Ländern in den Handel. Je nach Modell wird das 5S zwischen 699 und 899 Euro kosten.

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