Apple Was uns das Braun-Design über die iWatch verrät

Kaum etwas ähnelt Apple-Geräten so sehr wie die Produkte der deutschen Marke Braun. Ein Blick auf dessen Uhren geben womöglich einen Ausblick auf die Computeruhr aus Cupertino.

Braun-Design: Sieht so die iWatch von Apple aus? Quelle: Presse

Die Beobachter sind sich fast schon einig: Wenn Apple-Chef Tim Cook am Dienstag in Cupertino neue Produkte vorstellt, wird auch eine neuartige Computeruhr dabei sein. Längst spekulieren Fans im Netz, wie sie aussehen soll, die iWatch. Fantasievolle Konzeptbilder geistern durchs Internet, von schmalen Armbändern mit eingebautem Display bis hin zu handbreiten biegsamen Bildschirmen, die sich an den Arm klemmen lassen. Vielleicht sollten Apple-Fans aber auch einmal einen Blick auf eine bestimmte Uhrenmarke werfen, die schon am Markt ist: Braun.

Denn auch als sich 2006 die Gerüchte um das erste iPhone verdichteten, geisterten jede Menge Entwürfe durchs Internet, die Apple-Fans gestaltet hatten. Aber keines der Bilder kam dem Design des iPhones auch nur nahe. Dabei hätte es geholfen, einfach mal in der Schublade zu graben und den alten Taschenrechner auszupacken. Denn der Rechner ET44 des Elektronikherstellers Braun ist in der Form dem Apple-Telefon ziemlich ähnlich. Öffnet man die Rechner-App, gleichen sogar die meisten der virtuellen Tasten denen des echten Braun-Geräts.

Das iPhone ist nur eines von vielen Apple-Geräten, die eine frappierende Ähnlichkeit mit den Design-Klassikern des deutschen Elektronikherstellers aus Kronberg im Taunus haben. Klare Parallelen gibt es auch zwischen Apples iPod und Brauns T3-Taschenradio, dem Powermac G5 und Brauns Radio T1000 oder dem iMac und Brauns Lautsprecher LE1.

Asus stellt ZenWatch 2 vor
ZenWatch 2Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden. Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben. Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Apple WatchApple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter. In einem ersten Test hat unser Redakteur Thorsten Firlus die Apple Watch unter die Lupe genommen. Quelle: AP
Vector Luna und Meridian Quelle: Screenshot
Withings Activité PopWer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert. Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit. Quelle: obs
Jabra Sport Pulse WirelessWarum noch ein weiteres Wearable mit sich herumtragen, wenn man beim Joggen gern Musik hört? Das dachte sich wohl der Headset-Spezialist Jabra und bringt nun In-Ear-Kopfhörer samt Mikrofon heraus, die den Puls messen können. Der sportliche Begleiter misst per Infrarottechnologie die Herzfrequenz und sendet die Daten an eine Smartphone-App. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC sowohl bei iOS- als auch bei Androidgeräten. Ein virtueller Fitnesscoach kann die Daten auch gleich durchsagen und durch Work-Outs leiten. Die Kopfhörer kommen mit vier verschiedenen Haltebügeln und In-Ear-Stöpselformen, aus denen man individuell wählen kann, was am bequemsten zu tragen ist. Die Stöpsel sind schnurlos, so dass man sich beim Training nicht verhededdert, und nur 16 Gramm schwer. Über die Kopfhörer können auch Musikwiedergabe und Anrufe geregelt werden. Laut Hersteller hält der Akku bis zu fünf Stunden Musik oder Gesprächszeit durch. Preis: 199,99 Euro Quelle: Presse
Microsoft BandDas schwarze Armband „Microsoft Band“ mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist. Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog „The Verge“ am späten Mittwoch erläuterte. Preis: 199 Dollar Quelle: Microsoft
Fitbit ChargeDas Fitness-Tracker-Armband ist das Einsteigermodell. Es kann Fitnessstatistiken und Anrufe anzeigen - auch ein stummer Vibrationsalarm und eine Weckfunktion sind eingebaut. Das Armband misst Schrittzahl, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch und auch die bewältigten Stockwerke. Neu ist eine automatische Schlaferkennung, die anhand der Bewegungen Auskunft über die Qualität des Schlafes geben soll. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sieben Tagen an. Charge löst das Vorgängermodell Force ab, dass die Firma wegen allergischer Reaktionen vom Markt nehmen musste. Die neuen Materialien sind laut Hersteller nun von Dermatologen geprüft. Preis: 129,95 Euro. Ab dem 17. November soll Charge im Online-Store und bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Farblich gibt es das Band zunächst in Schwarz und Schiefergrau, Burgunderrot (im Bild) und Blau sollen folgen. Quelle: Presse
Fitbit Charge HRZusätzlich zu den Funktionen, die das Einsteigermodell Charge bietet, hat Charge HR auch einen Pulsmesser an Bord: Die Abkürzung HR steht für "Heart Rate". Dadurch soll unter anderem die Messung des Kalorienverbrauchs genauer werden. Auch Statistiken zur Herzgesundheit werden erstellt. Der Akku hält laut Hersteller bis zu fünf Tage durch. Preis: 149,95 Euro. Ab Frühjahr 2015 soll Charge HR in Schwarz und Pflaume erhältlich sein, gefolgt von den Farben Blau und Orangerot. Quelle: Presse
Fitbit SurgeDie Smartwatch kommt mit einem Touchscreen und acht eingebauten Sensoren ans Handgelenk, darunter ein Herzfrequenzsensor und ein GPS-Sender, mit dem sich zum Beispiel die Laufstrecke abspeichern lässt. Durch die zahlreichen Sensoren sollen sich auch Aktivitäten wie Workouts erfassen und nach ihrer Intensität auswerten lassen. Das LCD-Touchdisplay hat eine Hintergrundbeleuchtung und soll neben der Zeitanzeige eine einfache Navigation durch die Daten, Apps uns Alarme bieten. Neben den Fitness-Funktionen kann Surge Anrufe und Textnachrichten anzeigen. Wer über sein Smartphone Musik hört, soll diese auch über die Smartwatch steuern können. Der Akku hält laut Fitbit bis zu sieben Tage. Preis: 249,95 Euro. Ab Frühjahr 2015 soll Surge zunächst in Schwarz verfügbar sein, angekündigt sind zudem die Farben Blau und Orangerot. Quelle: Presse
Asus ZenWatch Quelle: PR
Withings Activité Quelle: PR
LG G Watch R Quelle: PR
Samsung Gear S
Motorola Moto 360Anfang September wird Motorola seine neue Smartwatch Moto 360 vorstellen. Der US-Händler Best Buy hat bereits die Spezifikationen gelistet. Im Vergleich zu den Modellen der Konkurrenz setzt Motorola bei der Moto 360 auf ein rundes Zifferblatt, die Auflösung beträgt 320x290 Pixel. Das intelligente an der Uhr sind der optische Pulsmesser, der Schrittzähler sowie ein Umgebungslichtsensor, der die Anzeige bei Dunkelheit dimmt. Für die Datenübertragung stehen Wlan sowie Bluetooth 4.0 Low Energy zur Verfügung. Die Uhr soll nur 60 Gramm wiegen und 250 Dollar kosten.
Lifeband TouchLG stellte in Las Vegas das Lifeband Touch vor. Der Fitness-Tracker misst zum Beispiel die tägliche Bewegung und die Kalorien, die am Tag konsumiert wurden. Die Informationen werden sowohl auf einer speziell programmierten App angezeigt, als auch auf dem Armband selbst. Quelle: dpa
FitbugDas Armband "Fitbug" misst sowohl die Aktivität als auch den Schlaf des Trägers. Die Aktivität wird in normales Gehen und Sport unterschieden. Per Knopfdruck lassen sich die Daten an eine dazugehörige App auf dem Smartphone schicken, wo die gesammelten Daten ausgewertet und visualisiert werden. Der Fitbug des gleichnamigen Startups geht mit einem Kampfpreis von 45 US-Dollar in den Markt. Quelle: dpa
Sapphire Wellness WatchDie Sapphire Wellness Watch ist für 300 US-Dollar im Handel. Besonders viel wert haben die Hersteller auf die Optik gelegt. Man habe erreichen wollen, dass die Uhr sowohl im Fitness-Studio als auch bei der Arbeit tragbar sei. Die Uhr misst zwar Herzfrequenz und Ruhephasen, Schlaf kann sie im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten wie dem Basis Band, dem Jawbone Up oder Nikes Fuelband nicht festhalten. Quelle: dpa
Sony CoreDas "Core" speichert unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf einer Android-App namens Lifelog. Gemeint sind die Schritte, die am Tag gegangen werden, die Zeit des Musikhörens, die Schlafstunden und so weiter. Lifelog wandelt die Daten, die per Funk an die App übertragen werden, in Grafiken und Tabellen um. Quelle: AP
Bluetooth-UhrenschnalleHäufige Kritik an Smartwatches: Sie sind zu klobig und nicht elegant genug. Nun plant das Start-Up Modillian eine Schnalle, die an der klassischen Uhr befestigt wird. Sie ist mit Bluetooth 4.0 und einem kleinen Akku ausgerüstet. Mit dem Smartphone verbunden kann die Schnalle über Vibrationsalarm den Besitzer auf eingehende Anrufe oder Nachrichten hinweisen. Ein Display besitzt die Schnalle nicht. Dafür lassen sich für verschiedene Situationen, etwa einen Telefonanruf, eine SMS oder eine E-Mail, unterschiedliche Vibrationssignale einstellen. Mit Hilfe einer App lassen sich auch Filter definieren, die die Schnalle etwa nur bei bestimmten Absendern vibrieren lässt. Foto: Modillian
Sony Smartwatch 2Sony hat eine der ersten Smartwatches am Markt überhaupt herausgebracht. Auf der CES legten die Asiaten mit einem wasserfesten Modell nach. Quelle: dpa

Die Ähnlichkeiten haben ihren Grund: Apple-Chefdesigner Jony Ive ist erklärter Fan des deutschen Designers Dieter Rams. Rams hat von 1961 bis in die achtziger Jahre die Geräte bei Braun gestaltet. Heute gilt er als einer der wichtigsten Industriedesigner des zwanzigsten Jahrhunderts. Wie nur wenige Produktgestalter achtete er auf klare Formen, eine langlebige Konstruktion und vor allem auf einfache Bedienbarkeit. „Gutes Design ist so wenig Design wie möglich“, besagt eine seiner legendären zehn Thesen für gutes Design.

Einfach, klar und schön

Als Rams 2011 ein Buch über seine Philosophie veröffentlichte, schrieb Ive das Vorwort. „Rams‘ Genie liegt darin, die eigentliche Essenz, das Wesen eines Gegenstands zu verstehen und in eine Form zu bringen“, schwärmt der Apple-Designer. Kein Detail an Brauns Schöpfungen ist Ive entgangen: „Der Drehschalter des Verstärkers CSV12 zum Beispiel ist perfekt. Er könnte nicht besser, einfacher, klarer oder schöner sein“, schreibt der Rams-Jünger.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Hier steht ein Element, an dem derzeit noch gearbeitet wird. Wir kümmern uns darum, alle Elemente der WirtschaftsWoche zeitnah für Sie einzubauen.

Was liegt bei derlei Huldigung näher, als sich die Werke Rams' und seiner Nachfolger genauer anzuschauen – und daraus abzuleiten, wie die heiß erwartete Apple-Uhr aussehen könnte? Erstmals stellte Braun im Jahr 1971 eine Reihe von Uhren und Reiseweckern vor. Die von Rams gestalteten Zeitmesser verzichteten auf überflüssige Details, aktuelle Moden und überzählige Funktionen. Kurz: Die Uhren von Braun waren zeitlos.

Braun ist heute zwar nur noch eine Tochter des US-Konzerns Procter&Gamble, die zunehmend Körperpflege-Mittel verkauft. Doch noch immer verkauft der Hersteller eine Reihe von Uhren, die Rams‘ Handschrift tragen. Was verraten uns also Rams' Uhren darüber, wie die ideale iWatch aussehen würde? Ein Blick auf seine zehn Regeln des guten Designs:

Zehn Regeln guten Designs und was sie über die iWatch verraten
Gutes Design ist innovativ„Innovatives Design steht im Zusammenhang mit innovativer Technik“, schreibt Dieter Rams, ehemaliger Designer bei Braun. Früher waren das Digitalanzeigen, heute sind es biegsame Displays. Aber wird die iWatch wirklich damit ausgestattet sein, wie Gerüchte verheißen? Dagegen spricht, dass ein gebogener Bildschirm eine Uhr nicht per se benutzerfreundlicher macht. Im Gegenteil: Der hintere Teil wird sogar schlechter lesbar, wenn der Arm leicht nach außen gedreht ist. Ziel sollte es laut Rams aber sein, „den Gebrauchswert eines Produktes zu erhöhen“. Innovativer wäre eine Uhr, die fast keinen Rahmen hat. Damit würde das sichtbare Display größer und könnte mehr Informationen anzeigen. Quelle: Presse
Gutes Design macht ein Produkt brauchbar„Gutes Design“, schreibt Rams, „optimiert die Brauchbarkeit und lässt alles unberücksichtigt, was nicht dieses Ziel dient“. Zum Beispiel zu viele Knöpfe. Oder eine Mondphasenanzeige und ähnlicher Schnickschnack, den sogar viele Designeruhren heute besitzen. Apple wird darauf achten, dass die wichtigsten Funktionen der iWatch stets auf einen Blick oder mit einem Fingertipp verfügbar werden. Und wenn der Konzern es richtig macht, dann nutzt er auch neue Display-Technik, die in der Sonne gut lesbar ist. Daran kranken nämlich viele Computeruhren, die heute auf dem Markt sind – bei manchen kann man bei Sonnenschein nicht einmal mehr die Uhrzeit ablesen. Die e-Ink-Uhr von Pebble ist dagegen ein gutes Vorbild. Quelle: Presse
Gutes Design ist ästhetischGeräte, die man täglich nutzt, so Rams, prägen das persönliche Umfeld und beeinflussen das Wohlbefinden. Darum wird Apple-Designer Ive eine Computeruhr bauen, die nicht auf Anhieb als solche daherkommt. Die Digitaluhr mit sichtbar eingebautem Taschenrechner entpuppte ihren Träger schon in den 90er Jahren als Nerd. Nein, eine iWatch muss auch ein Schmuckstück sein, das seine Nutzer jeden Morgen dazu verführt, es sich überzustreifen. Quelle: Presse
Gutes Design macht ein Produkt verständlichDas Manko vieler Smartwatches die bereits auf dem Markt sind, ist ihre Benutzeroberfläche. Ein Schalter reicht Rams, um bei seinem Wecker (siehe Foto) zwischen der Uhrzeit-Einstellung und dem Alarm-Einstellmodus umzuschalten. Mehr braucht sein Wecker nicht. Einige smarte Uhren haben da noch manches nachzuholen. Allein die Installation von neuen Apps kann zum Rätselspiel werden, weil sie via Smartphone geschehen muss. Apple sollte seine iWatch mit iTunes synchronisieren – und die Installation von Apps direkt am Gerät selbst möglich machen. Quelle: Presse
Gutes Design ist ehrlichSein Äußeres dürfe ein Produkt nicht innovativer, leistungsfähiger und wertvoller erscheinen lassen, als es in Wirklichkeit ist, predigt der langjährige Braun-Designer. Apples Gerät sollte also nichts versprechen, was es nicht halten kann – zum Beispiel so mächtig daherkommen, dass es scheint, die Uhr könne ein Handy ersetzen. Das würde Enttäuschungen provozieren – denn kein Handgelenk kann groß genug sein, um an einem daran gekletteten Mini-Bildschirm stundenlang durch Webseiten zu surfen. Quelle: Presse
Gutes Design ist unaufdringlichEines der größten Probleme beim Design von Smartwatches ist ihre Größe. Denn einerseits soll das Display möglichst groß sein, um viel darauf darstellen zu können. Andererseits wünscht sich kaum jemand einen Klotz am Arm, wie etwa die Monsteruhr Pine vom Anbieter Neptune. Das Design soll laut Rams die Geräte zurücktreten lassen und dem Menschen „Raum zur Selbstverwirklichung geben“. Demnach müsste Apples Uhr so schlank, klein und schnörkellos sein, wie es gerade machbar ist. Quelle: Presse
Gutes Design ist langlebigWenige Geräte werden mehr beansprucht als jene, die wir täglich mit uns herumtragen; noch dazu am Handgelenk. Braun verkauft darum eigene Sport-Armbanduhren, die laut dem Unternehmen mit einem kratzfesten Glas ausgestattet und in bis zu 50 Metern Wassertiefe funktionstüchtig sind. Heutige Wearables gehen allerdings oft sehr schnell kaputt – so beschweren sich Nutzer in Online-Foren, dass die Ladekontakte der LG G Watch schon nach wenigen Wochen korrodierten. Das darf Apple nicht passieren. Wasserdicht sollte die iWatch allein deshalb sein, weil sie vermutlich auch Sport-Apps unterstützen wird. Weitere Punkte würde Apple sammeln, wenn der Konzern das Display unter einem neuartigen Saphirglas verbirgt, das besonders kratz- und bruchfest ist. Quelle: Presse
Gutes Design ist konsequent bis ins letzte DetailRams versuchte, bei seinen Produktentwürfen nichts dem Zufall zu überlassen. Gründlich und genau wollte er immer arbeiten. Sonys erste Smartwatch macht vor, wie es nicht geht: Eine Uhr mit edlem Metallrahmen – aber billigem Gummiarmband. Darum wird die iWatch wie auch das iPhone wie aus einem Guss wirken. Sie wird allenfalls mit einem Knopf auskommen, um keine Verwirrung zu stiften. Auch dürften einzelne Funktionen wie die Anzeige elektronischer Tickets oder ein elektronischer Autoschlüssel auf dem Display genau dann erscheinen, wenn der Nutzer sich dem Ort nähert, an dem er sie nutzen möchte. Quelle: Presse
Gutes Design ist umweltfreundlichRessourcen zu schonen ist Rams ein Anliegen. Die Apple-Uhr müsste darum besonders haltbar und recycelbar sein. Gerüchten zufolge könnte das Gehäuse des Geräts aus Liquidmetall gebaut sein. Das neuartige Metall ist ausgesprochen robust und kratzfest. Damit dürfte die Uhr länger halten und weniger Elektroschrott produzieren. Seit einiger Zeit setzt Apple bei seinen Produkten auch auf recycelbare Materialien wie Aluminium und Glas – und sollte billiges Plastik und Co. erst Recht bei einem Produkt meiden, das an der Haut getragen wird. Quelle: Presse
Gutes Design ist so wenig Design wie möglichZurück zum Einfachen, zurück zum Wesentlichen: Rams' Uhren verzichten meist auf Datums- und Wochentaganzeigen, auf eingebaute Stoppuhren oder Sternzeichen. Stattdessen: Die pure runde Form, drei Zeiger – fertig. Jony Ive wird beim Design der iWatch auch daran gedacht haben. Quelle: Presse

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%