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Audio Warum "hochauflösend" besser klingt

Wiwo.de erklärt, was beim Digitalisieren passiert und was hinter dem Begriff "hochauflösend" steckt.

Die besten Geräte für den mobilen Sound
Fiio X3Auffallend viele chinesische Herstellers tummeln sich auf dem Markt für Highend-Produkte. So auch Fiio aus Guangzhou City. Der X3 gehört zu den preiswertesten Modellen auf dem Markt, ist aber bereits für die Wiedergabe von Musik mit 24 Bit/192 kHz gerüstet. Neben MP3 gibt er auch die verlustfreien Formate wie WAV, WMA oder FLAC wieder. Preis: circa 220 Euro Quelle: Presse
Fiio X5Der X5 des chinesischen Herstellers arbeitet mit einem schnellen Dual-Core-Prozessor und kann daher noch mehr verlustfreie Formate verarbeiten als der kleine Bruder X3. Neben MP3 gibt er auch natürlich auch WAV, WMA oder FLAC wieder. Zwei Speicherkarten-Steckplätze mit jeweils 128 Gigabyte sorgen für ausreichend Speicherplatz. Bei Bedarf dient er als Digital-Analog-Wandler an Notebook und PC. Preis: circa 400 Euro Quelle: Presse
PonoDer Musikplayer Pono ist noch gar nicht im Handel, hat aber bereits eine Menge Aufsehen erregt, denn hinter dem hochauflösenden Player steckt Neil Young. Der kanadische Rockmusiker ist kein Freund von MP3. Er will deshalb nicht nur einen gut klingende Musikspieler auf den Markt bringen, sondern auch ein Web-Portal mit hochauflösender Musik starten. Finanziert wird das Projekt per Crowdfunding. Die Finanzierung ist bereits gesichert, der Player soll ab Dezember erhältlich sein. Preis: noch nicht bekannt Quelle: Presse
Colorfly HiFi-Player C4 ProDer C4 Pro nutzt wie andere hochwertige Modelle auch Digital-Analog-Wandler von Cirrus Logic. Musikdateien mit einer Auflösung von maximal 24 Bit/192 kHz werden unterstützt. Bei Kopfhörern ist der Colorfly nicht zimperlich, er beschallt auch große Hörer mit einem Eingangswiderstand von mehr als 300 Ohm. Für die großen Kopfhörer gibt es auch einen 6,3-Millimeter-Klinkeneingang. Die Lautstärke wird über einen nostalgischen Schieberegler gesteuert. Die Rückseite des Players ist aus Walnussholz. Auf welche Weise das dem Klang zugute kommt, ist nicht klar, einen edlen Look bekommt das Gerät aber auf jeden Fall. Auch wenn der C4 Pro so aussieht, als sei er in den Südstaaten der USA von knorrigen Handwerkern in einer Whisky-Destillerie zusammengebaut worden, die Firma Colorfly hat ihren Sitz in China. Preis: circa 580 Euro Quelle: Presse
Hifi Man HM-901Das chinesische Unternehmen Hifi Man ist in den letzten Jahren durch seine elektrostatischen Kopfhörer bekannt geworden. Mindestens ebenso interessant sind die Musikplayer der Firma. Der HM-901 ist das Flaggschiff der Reihe. Eine Besonderheit des HM-901 sind die austauschbaren Verstärkerkarten. So können sowohl die typischen Mobilkopfhörer mit 32 Ohm Eingangswiderstand angeschlossen werden als auch größere und elektrisch anspruchsvolle Hörer, die sonst an der großen Stereoanlage hängen. Das technische Highlight des Geräts sind die Digital-Analog-Wandler ESS 9018 Sabre des US-amerikanischen Herstellers ESS Technology. Unterstützt werden alle gebräuchlichen Dateiformate, neben MP3 und WAV auch das bei hochauflösenden Musikportalen häufige FLAC und Auflösungen bis 24 Bit/192 kHz. Gespeichert wird die Musik auf SD- oder SDXC-Karten. So lassen sich Karten mit bis zu 256 Gigabyte Kapazität einsetzen. Preis: 999 Euro (mit Standard-Verstärker-Modul) Quelle: Presse
Hifi Man HM-802Auch bei diesem Player kann der Käufer zwischen verschiedenen Verstärkermodulen wählen. Das serienmäßig eingebaute Modul ist für die Nutzung mit 32-Ohm-Hörern optimiert. Für das Klangbild entscheidend ist der verwendete DA-Wandler (DAC, Digital to Analog Converter). Hifi Man setzt hier auf zwei DACs von Wolfson, die bei Highend-Kennern für hochgezogene Augenbrauen sorgen. Musikwiedergabe ist bis zu 24 Bit/192 kHz möglich. Alle gebräuchlichen Formate werden unterstützt, darunter AAC, MP3, WAV, FLAC und WMA (24 Bit/bis 192 kHz) Preis: 699 Euro (mit Standard-Verstärkermodul) Quelle: Presse
Astell & Kern AK240Festhalten bitte, der Musikplayer AK240 von Astell & Kern kostet 2499 Euro. Dafür bekommt man den wohl besten mobilen Player auf dem Markt. Das martialisch-kantige Design, das Gehäuse aus Flugzeug-Aluminium und die Rückseite aus Carbon unterstreichen den Anspruch des Geräts. Der AK240 verarbeitet Musikdateien aller gängigen Formate, darunter WAV, WAV, WMA, AAC, DSD, FLAC – und natürlich das unverwüstliche MP3. Er verarbeitet Auflösungen bis zu 24 Bit/192 kHz. Der interne Speicher ist 256 Gigabyte groß, erweitern lässt sich der Speicher durch Micro-SD-Karten, die jeweils bis zu 128 Gigabyte fassen. Ein doppelt bestückter Digital-Analog-Wandler von Cirrus Logic (2 x Mono) soll dem Player in höchste Highend-Sphären heben. Die Lautstärke wird über ein solides Drehrad geregelt. Daneben erfolgt die Bedienung über das Touchdisplay. Die Musik wird entweder über WiFi auf den AK240 übertragen oder auch über ein USB-Kabel vom PC kopiert. Bluetooth hat er auch. Preis: 2.499 Euro Quelle: Presse

Bei der Digitalisierung von Musik wird das analoge, kontinuierliche Signal durch Quantisierung in definierte Werte ungewandelt. Grafisch kann man sich das so vorstellen, dass eine Welle oder Verlaufskurve in eine Treppe mit vielen Stufen umgewandelt wird. Es entstehen die so genannten Samples. In jedem Sample stecken dabei viele tausend Quantisierungsschritte.

Entscheidend für die Klangqualität ist zum Einen die Abtastrate, also der Zahl der Samples pro Sekunde. Bei Standard-CDs beträgt die Abtastrate 44,1 kHz. Pro Sekunde werden also 44.100 Abtastvorgänge generiert. Je höher die Samplingrate, desto präziser kann die Treppenstruktur den Verlauf des analogen Musiksignals abbilden und desto größer der Frequenzbereich, der wiedergegeben wird. Um eine bestimmte Frequenz wiedergeben zu können, muss die Sampling-Rate mindestens doppelt so hoch sein. Beim CDs mit der typischen Abtastrate von 44,1 kHz lassen sich Frequenzen bis zu 22.050 Hz wiedergeben.

Der zweite wichtige Wert hängt von den oben erwähnten Quantisierungsschritten pro Sample ab. Die bei CDs üblichen 16 Bit bedeuten, dass 2 hoch 16, also 65.535 Quantisierungsschritte in einem Sample stecken. Das bestimmt, wie fein oder wie genau das Sample an das analoge Tonsignal herankommt. Die Bit-Tiefe bestimmt den Dynamikumfang, also die Lautstärke-Differenz zwischen der leisesten und lautesten Stelle der Musik. Die CD-typischen 16 Bit bedeuten einen Dynamikumfang von 96 dB. Eine 24-Bit-Aufnahme besitzt einen Dynamikumfang von 144 dB.

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Je größer die Bit-Tiefe, desto weniger Hintergrundrauschen. Das macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, dass auch leise Passagen in der Musik natürlicher klingen.

Die mobilen Musikplayer der neuen Generation geben auch Musiksignale wieder, die mit 24 Bit und einer Sampling-Rate von bis zu 192 kHz digitalisiert wurden. Damit ist die Wiedergabequalität im Prinzip der einer CD haushoch überlegen. Ob die Musik dann tatsächlich besser klingt, hängt dann wiederum davon ab, wie gut die Aufnahme ist, wie hochwertig der Kopfhörer – und natürlich wie fein die Ohren des Hörers.

Wer sich tiefer in das Thema einlesen will, findet beispielsweise auf den Seiten von Fairaudio weitere Information.

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