WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Aufsteck-Objektiv Was Sonys Smartphone-Kamera QX10 kann

Sony definiert mit den Digitalkameras der QX-Serie ein ganz neues Gerätekonzept für digitales Fotografieren. Was die Blickfänger der IFA leisten und was von ihnen zu halten ist.

Das neue QX10 mit einem Xperia-Z1 3-1200 Quelle: Sony

‎Wenn es eine große Schwäche gibt, unter der der Elektronikriese Sony in den vergangenen Jahren vor allem litt, dann war es die Unfähigkeit, das vorhandene Know-how der Entwickler aus den vielfältigen Geschäftsfeldern in packende Querschnittsprodukte zusammenzuführen. Oder, um es in der Sprache der Autobauer zu sagen, die Leistung auf die Straße zu bringen. Dieses Manko zu beheben ist eine der vordringlichsten Aufgaben, mit denen sich der seit gut einem Jahr inthronisierte Konzernchef Kazuo "Kaz" Hirai herumschlägt.

Dass die Bemühungen zumindest teilweise Früchte tragen, hat "Kaz" pünktlich zum Beginn der IFA bewiesen, als er auf der Pressekonferenz seines Konzerns eine ganz neue Interpretation einer Digitalkamera präsentiert hat: Verpackt in ein Gehäuse, kaum größer als ein traditionelles Wechselobjektiv für eine Spiegelreflex- oder Systemkamera haben die Entwickler aus Sonys Foto- und Smartphone-Sparte zwei Fotoapparate entworfen, die tatsächlich das Know-how beider Produktwelten verbindet: Die QX10 und die QX100.

Die Neuheiten der IFA 2013
Samsung UE55F9090Deutlich günstiger und etwas kleiner kommt mit 55 Zoll der UE55F9090 daher. Dennoch löst es mit das mit der vierfachen Full HD-Auflösung auf, also mit 3840 x 2160 Bildpunkten. Kosten: Etwa 5000 Euro Quelle: Presse
Samsung S9 TimelessDer Riesenfernseher von Samsung ist das aktuelle TV-Flaggschiff der Koreaner. Mit insgesamt 3840 × 2160 Bildpunkten erreicht das Display damit die Ultra HD-Auflösung nach dem sogenannten 4K-Standart, also das vierfach Niveau von Full HD. Die Bildschirmdiagonale beträgt 85 Zoll. Kosten: Etwa 35.000 Euro Quelle: Presse
Toshiba M9 und Cloud-TVToshiba ist ebenfalls gleich mit mehreren Ultra-HD-Geräten in Berlin auf der IFA dabei. Vorgestellt werden diverse M9-Modelle mi 58, 65 und 84 Zoll (Bildschirmdiagonale 2,13 Meter!). Inhalte, die nicht die native Auflösung von 3840x2160 Bildpunkten bieten, rechnen die Fernseher ins passende Format um. Dank Sechskern-Prozessor soll das besonders schnell klappen. Kosten: 4.499 Euro (58 Zoll), 6.999 (65 Zoll) und 84 Zoll (19.999 Euro)Außerdem will Toshiba pünktlich zur IFA den Dienst Cloud-TV an den Start bringen. In die Modelle L4, M6, L7 und M8 soll die Technik eingebaut werden und diverse Funktionen erhalten. Darunter eine Programmzeitschrift samt Film-Tipps, eine Suchfunktion, einen Kalender, den eigenn E-Mail-Posteingang, Twitter-Tweets und die Wetterprognose. Quelle: Presse
Samsung führte auf der IFA in Berlin wieder diverse Plasma-Geräte ins Rennen. Besonders heiß diskutiert wird das neue Flaggschiff der Serie F8590. Eingebaut ist ein Full-HD-Panel, das für satte Schwarztöne und eine beeindruckende Bildhelligkeit sorgt. Sprach- und Gestensteuerung sind zur App-Bedienung eingebaut. Ebenfalls integriert ist eine ausfahrbare Kamera sowie integriertes WLAN. Der F8590 wird in zwei Größen erhältlich sein. Als PS64F8590 in 64 Zoll und PS51F8590 mit 51 Zoll Diagonale. Er soll 2500 bis 3500 Euro kosten. Quelle: Presse
Bravia X9Fernseher in 4K-Aufläsung, also Ultra-HD, sind der eindeutige Trend der kommenden Jahre in der TV-Industrie. Entsprechend wird auch Sony UHD-Fernseher auf der IFA zur Schau stellen. Ein 84-Zoll-Gerät gibt es bereits seit Anfang 2013 im Handel. Seit Mitte Juni sind aus der X9-Serie auch 55- oder 65-Zoll-Modelle lieferbar. Kosten: 4500 Euro Quelle: Presse
Grundig Vision 7 und 9Mit diesen beiden Modellen will Grundig in Berlin punkten: Die Vision-7-Serie kommt in weiß und schwarz in den Handel. Wer mit dem Gerät spontan im Netz surfen will, kann das über einen integrierten Browser tun – und dabei weiter fernsehen.  Beim Grundig Vision 9  erstreckt sich der Bildschirm bis fast an den hausdünnen Rahmen. Erhältlich ist er in 42, 47 und 55 Zoll. Kosten: Etwa 780 Euro (Vision 7)und 1200 Euro (Vision 8) Quelle: Presse
Elevation Smart TV 60PFL8708SAmbilight nennt Philips eine Technik, bei der LED-Lampen die Wand hinter dem Fernseher mit zum laufenden Programm stimmigen Licht bestrahlen. Der neue Elevation Smart TV 60PFL8708S ist der erste Philips-Fernseher, mit der Technik "Ambilight XL". Damit scheint das Licht von 94 Leuchtdioden in vier Richtungen, so dass das Bild optisch größer wirkt. Mit 1,35 Millimeter Bautiefe ist er Philips-Fernseher das bislang dünnstes TV-Gerät am Markt. Für die Qualität der Bilder sorgt ein LC-Display mit LED-Hintergrundlicht, das 1920 x 1080 Pixel zeigt Kosten: noch unbekannt Quelle: Presse

Die Idee, die mancher Messe-Berichterstatter für mindestens so relevant und wegweisend hält, wie Samsungs frisch vorgestellte Smart Watch Galaxy Gear, lautet: Nimm eine hochwertige Optik mit einem 10-fach-Zoom, wie sie in einer guten bis hervorragenden Digitalkamera von Sony steckt, aber spar dir das klassische Kameragehäuse und nutze stattdessen das Smartphone als Display und Steuergerät.

Das klappt, wie ich bei einem ersten kurzen Test der "kleineren" QX10 ausprobieren konnte, für ein komplett neues Produkt schon bemerkenswert gut. Kamera und Smartphone - sowohl iPhones oder Android-Geräte gleichermaßen - verbinden sich via WLAN miteinander. Wer über ein Handy mit NFC-Chip verfügt, muss das bloß an die Objektiv-Kamera halten und die beiden koppeln sich. Alle anderen müssen erst eine WLAN-Verbindung aufbauen. Aber das ist nicht komplexer, als sich an einem WLAN-Hotspot anzumelden - denn als genau so etwas fungieren die Kameras.

Die zugehörige Steuerungs-App, "PlayMemories mobile" genannt, ‎gibt's gratis im App- beziehungsweise PlayStore. Ist sie installiert, reicht es, die Linse scharf zu schalten und die App zu aktivieren, dann wird das Smartphone-Display zum überproportionalen Kamerasucher.

Sehr geschickt ist, wie Sony Kamera und Telefon verbindet: Für den nötigen Halt sorgt eine Klemme, die an den Handyseiten ansetzt und als Bajonett fungiert, an das man die Linse anstecken kann. Ein Klick und sie sitzt, noch einer und sie ist wieder gelöst. Pfiffig: weil sämtliche Technik (einschließlich Akku und SD-Speicherkarte) in der Linse stecken, arbeitet die auch räumlich getrennt vom Telefon, das sie dann auch über mehrere Meter Distanz fernsteuern kann.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%