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Bluetooth-Kopfhörer im Test Diese kabellosen Klangkünstler machen Musik zum Genuss

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Kopfschmuck für Audiophile

Unter Musikern genießt Marshall aus Großbritannien Kultcharakter. Auch bei Kopfhörern gibt es Fans, die auf ihre Marshall Headphones schwören. Quelle: Presse

Unter Musikern haben die Verstärker der Soundschmiede Marshall aus Großbritannien Kultcharakter, und es gibt genug Musik-Fans, die auch bei Kopfhörern auf ihre Marshall Headphones schwören.

Mit dem Major II Bluetooth haben die Briten für 149 Euro ein On-Ear-Headset auf den Markt gebracht, dass neben der klassischen Optik in Schwarz und Gold mit dem weißen Markenschriftzug nicht nur absolut stilecht aussieht. Es klingt auch so. Auch wenn die 40-Millimeter-Treiber in den Hörmuscheln nicht ganz so einen Bums erzeugen, wie etwa die extrem basslastigen Beats, der Major II BT setzt bei den Tiefen Akzente.

Und das ausgesprochen ausdauernd, denn weil das On-Ear-Gehäuse nicht nur Lautsprechern sondern auch dem Akku reichlich Platz bietet, reicht die Batterieladung weit über einen Tag Dauerbeschallung hinaus. Marshall verspricht gar 30 Stunden Dauerbetrieb. Und wenn der Akku tatsächlich mal leer ist, kommt Musik noch immer per anstöpselbares Kabel in den Hörer. Im Bluetooth-Betrieb lässt der Klinkenstecker-Anschluss übrigens als Soundbrücke zum nächsten Kabel-Kopfhörer nutzen ... und der Musikgenuss so weitergeben.

Opulente Over-Ear-Boxen: Bowers & Wilkins P7 Wireless. Quelle: Presse

Auch wenn die meisten Käufer von Bluetooth-Kopfhörern bisher zu möglichst kompakten In-Ear-Modellen greifen, es gibt auch das andere Extrem. Opulente Over-Ear-Boxen etwa wie den edlen P7 Wireless der britischen Klangkünstler von Bowers&Wilkins. Den nur als mobiles Headset (samt Mikrofon) fürs Smartphone zu nutzen, greift sicherlich zu kurz – obwohl das natürlich geht.

399 Euro kostet der Kopfschmuck für Audiophile, und unter den sehr ordentlich gegen Außengeräusche abschirmenden ledernen Ohrmuscheln vernimmt der Musikfreund tatsächlich einen feinen, detailreichen Soundmix. Die Treiber in den großen Hörern zeichnen einzelne Instrumente ohne überladene Bässe erfreulich plastisch in den Klangraum, der sich – anders als bei In-Ears – erkennbar akustisch außerhalb der Hirnschale aufbaut. Konzertsaal statt Hardrock-Bühne, könnte man die Charakteristik zusammenfassen.

Das gilt, dank des zur schnurlosen Übertragung der Musik genutzten Audio-Codecs aptX  (und erst bei Übertragungen über Apples AAC-Codec) auch im Bluetooth-Betrieb. 17 Stunden Batterie-Power verspricht B&W. Und legt zudem ebenfalls noch ein traditionelles Audiokabel bei.

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