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Consumer Electronic Show Vernetzte Gabeln und Massageroboter

Bei einem Rundgang auf der Technikmesse CES in Las Vegas lassen sich jede Menge neue Gadgets entdecken  - darunter auch viel Skurriles.

Die Highlights der CES 2013
Thierry Dechathre, Geschäftsführer der französischen Firma BeeWi, führt einen kleinen Spielzeug-Helikopter vor, der via Bluetooth mit dem Handy oder Tablet gesteuert werden kann. Quelle: dpa
PR-Referentin Vanessa Fusco präsentiert den neuen Lenovo Idea Pad Yoga 11S Computer. Das Yoga 11 soll der schlankeste Multimode-PC der Welt sein und bietet vier Modi: Notebook, Tablet, Stand und Zelt. Außerdem verfügt das Gerät über 13 Stunden Akkulaufzeit, 10-Punkte-Multitouch-Display und einer 360-Grad-Drehflexibilität. Quelle: dpa
Ein Journalist testet den neuen 3D-Fernseher "LG 84 LM9600 84 Zoll HD TV". Der Fernseher verfügt über eine vier mal höhere Auflösung als herkömmliche HD-Fernseher. Quelle: dpa
John Noonan vom Unternehmen Liquid Image zeigt eine Ski-Brille mit eingebauter Kamera. Der Apparat filmt Videos in HD-Qualität, die per Bluetooh heruntergeladen werden können. Quelle: dpa
Nicholas Halftermeyer (links) vom französischen Unternehmen Parrot zeigt einem Journalisten, wie das "Flower Power-Gerät" zur Überwachung von Grünpflanzen funktioniert. Einfach das Y-förmige Gerät in die Blumenerde stecken. Dann muss das Gerät nur noch mit dem iPhone oder iPad verbunden werden. "Flower Power" erkennt die Pflanze aufgrund einer integrierten Datenbank, die 6000 Einträge umfasst. Und schon lässt sich der Wasserversorgung von jedem Ort kontrollieren. Quelle: dpa
Die zwölf Knöpfe umfassende Mouse Gila GX hat das Unternehmen Genius extra für Gamer angefertigt. Die außerordentlich präzise Mouse kann so bis zu 72 Befehle entgegen nehmen und soll 99 US-Dollar kosten. Quelle: REUTERS
Eine japanische Journalistin probiert die digitale Gabel HAPIfork aus. Die Gabel zählt, wie oft die Gabel pro Minute zum Mund geführt wurde und warnt den Essenden mit einer leichten Vibration, wenn zu schnell gefuttert wird. Quelle: REUTERS

Das große Technik-Spektakel in Las Vegas ist nicht nur ein Ort für die großen Innovationen und technologische Durchbrüche. Es ist auch ein Ort für kleinere Ideen und Neuerungen, die unseren Alltag - mindestens - ein bisschen angenehmer machen.
Im wahrsten Sinne des Wortes gelingt das beispielsweise dem Whee Me, dem ersten Massage-Roboter. Er sieht aus wie eine Mischung aus überdimensionierter Käfer und Spielzeugauto und fährt mit weichen Gummirädern über den Rücken seiner verspannten Besitzer. Nicht ganz auszumachen war zunächst, ob das Interesse der vielen Kameraleute und Zuschauer dem kleinen Gerät galten oder den hübschen Damen, denen er über den Rücken fuhr.

Noch mehr Aufmerksamkeit bekam die erste vernetzte Gabel der Welt, die HAPIfork. Sie registriert, wie schnell ihr Besitzer isst und erinnert ihn daran, sich beim Essen mehr Zeit zu nehmen. Ziel: Abnehmen und, ja tatsächlich, mehr “Lebensglück”, versprechen die Hersteller. Das finden Sie skurril? Da sind Sie nicht allein: Das junge Team der HAPILABS wurde in den letzten 48 Stunden zig mal interviewt und ihre Gabel schaffte es in 62 Ländern in die Blogs und Medien.

Gesundheit ist ohnehin das ganz große Thema dieser CES: Blutzucker, Puls, Blutdruck, Gewicht, Schlafqualität, Kalorien - fast alle Gesundheitswerte lassen sich mit neuen Gadgets überwachen. Vieles davon auf einmal will der “Smart Acitivity Tracker” des französischen Hersteller Withings überwachen: Eine kaum daumengroße Box, die Nutzer Tag und Nacht mit sich herumtragen. Die gesammelten Daten schickt das Gerät ans Smartphone, das anhand der Informationen wiederum seinem Besitzer Tipps für ein gesünderes Leben geben kann.

Auch die Gesundheit von Pflanzen lässt neuerdings besser überwachen, mit dem Sensor Flower Power von Parrot. Er wird nur in die Erde einer Topfpflanze gesteckt und meldet dem Nutzer ab sofort, wie gut es ihr geht und was bei der Pflege alles schief läuft.

In Arbeit
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Ein großen Auftritt hatte auch die smarte Uhr Pebble, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sensationelle zehn Millionen Dollar einsammelte. Geplant waren nur 100.000 Dollar. Die Uhr ist via Funk mit dem Smartphone verbunden und zeigt ihrem Besitzer neue Mails, SMS und neue Anrufe. Braucht man nicht? Das sehen viele anders. Die Uhr, die mit einiger Verspätung im Januar ausgeliefert wird, wurde 85.000 Mal vorbestellt.

Große Menschentrauben auch vor dem Stand der Parrot AR.Drone. Die neue Version des Mini-Huschraubers, der sich via Tablet oder Smartphone steuern lässt, liefert HD-Videos - und ist mit einer Akkuladung knapp 20 Minuten unterwegs, wesentlich länger, als sein Vorgänger. Genug Zeit, um Nachbars Garten ausgiebig unter die HD-Kamera zu nehmen.

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