Datenuhr Baut Apple eine iWatch für Fitness-Fans?

Samsung scheint Apple mit der Computeruhr Galaxy Gear davon gesprintet zu sein. Wie Apple das Feld doch noch von hinten aufrollen kann.

Asus stellt ZenWatch 2 vor
ZenWatch 2Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden. Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben. Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Apple WatchApple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter. In einem ersten Test hat unser Redakteur Thorsten Firlus die Apple Watch unter die Lupe genommen. Quelle: AP
Vector Luna und Meridian Quelle: Screenshot
Withings Activité PopWer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert. Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit. Quelle: obs
Jabra Sport Pulse WirelessWarum noch ein weiteres Wearable mit sich herumtragen, wenn man beim Joggen gern Musik hört? Das dachte sich wohl der Headset-Spezialist Jabra und bringt nun In-Ear-Kopfhörer samt Mikrofon heraus, die den Puls messen können. Der sportliche Begleiter misst per Infrarottechnologie die Herzfrequenz und sendet die Daten an eine Smartphone-App. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC sowohl bei iOS- als auch bei Androidgeräten. Ein virtueller Fitnesscoach kann die Daten auch gleich durchsagen und durch Work-Outs leiten. Die Kopfhörer kommen mit vier verschiedenen Haltebügeln und In-Ear-Stöpselformen, aus denen man individuell wählen kann, was am bequemsten zu tragen ist. Die Stöpsel sind schnurlos, so dass man sich beim Training nicht verhededdert, und nur 16 Gramm schwer. Über die Kopfhörer können auch Musikwiedergabe und Anrufe geregelt werden. Laut Hersteller hält der Akku bis zu fünf Stunden Musik oder Gesprächszeit durch. Preis: 199,99 Euro Quelle: Presse
Microsoft BandDas schwarze Armband „Microsoft Band“ mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist. Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog „The Verge“ am späten Mittwoch erläuterte. Preis: 199 Dollar Quelle: Microsoft
Fitbit ChargeDas Fitness-Tracker-Armband ist das Einsteigermodell. Es kann Fitnessstatistiken und Anrufe anzeigen - auch ein stummer Vibrationsalarm und eine Weckfunktion sind eingebaut. Das Armband misst Schrittzahl, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch und auch die bewältigten Stockwerke. Neu ist eine automatische Schlaferkennung, die anhand der Bewegungen Auskunft über die Qualität des Schlafes geben soll. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sieben Tagen an. Charge löst das Vorgängermodell Force ab, dass die Firma wegen allergischer Reaktionen vom Markt nehmen musste. Die neuen Materialien sind laut Hersteller nun von Dermatologen geprüft. Preis: 129,95 Euro. Ab dem 17. November soll Charge im Online-Store und bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Farblich gibt es das Band zunächst in Schwarz und Schiefergrau, Burgunderrot (im Bild) und Blau sollen folgen. Quelle: Presse
Fitbit Charge HRZusätzlich zu den Funktionen, die das Einsteigermodell Charge bietet, hat Charge HR auch einen Pulsmesser an Bord: Die Abkürzung HR steht für "Heart Rate". Dadurch soll unter anderem die Messung des Kalorienverbrauchs genauer werden. Auch Statistiken zur Herzgesundheit werden erstellt. Der Akku hält laut Hersteller bis zu fünf Tage durch. Preis: 149,95 Euro. Ab Frühjahr 2015 soll Charge HR in Schwarz und Pflaume erhältlich sein, gefolgt von den Farben Blau und Orangerot. Quelle: Presse
Fitbit SurgeDie Smartwatch kommt mit einem Touchscreen und acht eingebauten Sensoren ans Handgelenk, darunter ein Herzfrequenzsensor und ein GPS-Sender, mit dem sich zum Beispiel die Laufstrecke abspeichern lässt. Durch die zahlreichen Sensoren sollen sich auch Aktivitäten wie Workouts erfassen und nach ihrer Intensität auswerten lassen. Das LCD-Touchdisplay hat eine Hintergrundbeleuchtung und soll neben der Zeitanzeige eine einfache Navigation durch die Daten, Apps uns Alarme bieten. Neben den Fitness-Funktionen kann Surge Anrufe und Textnachrichten anzeigen. Wer über sein Smartphone Musik hört, soll diese auch über die Smartwatch steuern können. Der Akku hält laut Fitbit bis zu sieben Tage. Preis: 249,95 Euro. Ab Frühjahr 2015 soll Surge zunächst in Schwarz verfügbar sein, angekündigt sind zudem die Farben Blau und Orangerot. Quelle: Presse
Asus ZenWatch Quelle: PR
Withings Activité Quelle: PR
LG G Watch R Quelle: PR
Samsung Gear S
Motorola Moto 360Anfang September wird Motorola seine neue Smartwatch Moto 360 vorstellen. Der US-Händler Best Buy hat bereits die Spezifikationen gelistet. Im Vergleich zu den Modellen der Konkurrenz setzt Motorola bei der Moto 360 auf ein rundes Zifferblatt, die Auflösung beträgt 320x290 Pixel. Das intelligente an der Uhr sind der optische Pulsmesser, der Schrittzähler sowie ein Umgebungslichtsensor, der die Anzeige bei Dunkelheit dimmt. Für die Datenübertragung stehen Wlan sowie Bluetooth 4.0 Low Energy zur Verfügung. Die Uhr soll nur 60 Gramm wiegen und 250 Dollar kosten.
Lifeband TouchLG stellte in Las Vegas das Lifeband Touch vor. Der Fitness-Tracker misst zum Beispiel die tägliche Bewegung und die Kalorien, die am Tag konsumiert wurden. Die Informationen werden sowohl auf einer speziell programmierten App angezeigt, als auch auf dem Armband selbst. Quelle: dpa
FitbugDas Armband "Fitbug" misst sowohl die Aktivität als auch den Schlaf des Trägers. Die Aktivität wird in normales Gehen und Sport unterschieden. Per Knopfdruck lassen sich die Daten an eine dazugehörige App auf dem Smartphone schicken, wo die gesammelten Daten ausgewertet und visualisiert werden. Der Fitbug des gleichnamigen Startups geht mit einem Kampfpreis von 45 US-Dollar in den Markt. Quelle: dpa
Sapphire Wellness WatchDie Sapphire Wellness Watch ist für 300 US-Dollar im Handel. Besonders viel wert haben die Hersteller auf die Optik gelegt. Man habe erreichen wollen, dass die Uhr sowohl im Fitness-Studio als auch bei der Arbeit tragbar sei. Die Uhr misst zwar Herzfrequenz und Ruhephasen, Schlaf kann sie im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten wie dem Basis Band, dem Jawbone Up oder Nikes Fuelband nicht festhalten. Quelle: dpa
Sony CoreDas "Core" speichert unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf einer Android-App namens Lifelog. Gemeint sind die Schritte, die am Tag gegangen werden, die Zeit des Musikhörens, die Schlafstunden und so weiter. Lifelog wandelt die Daten, die per Funk an die App übertragen werden, in Grafiken und Tabellen um. Quelle: AP
Bluetooth-UhrenschnalleHäufige Kritik an Smartwatches: Sie sind zu klobig und nicht elegant genug. Nun plant das Start-Up Modillian eine Schnalle, die an der klassischen Uhr befestigt wird. Sie ist mit Bluetooth 4.0 und einem kleinen Akku ausgerüstet. Mit dem Smartphone verbunden kann die Schnalle über Vibrationsalarm den Besitzer auf eingehende Anrufe oder Nachrichten hinweisen. Ein Display besitzt die Schnalle nicht. Dafür lassen sich für verschiedene Situationen, etwa einen Telefonanruf, eine SMS oder eine E-Mail, unterschiedliche Vibrationssignale einstellen. Mit Hilfe einer App lassen sich auch Filter definieren, die die Schnalle etwa nur bei bestimmten Absendern vibrieren lässt. Foto: Modillian
Sony Smartwatch 2Sony hat eine der ersten Smartwatches am Markt überhaupt herausgebracht. Auf der CES legten die Asiaten mit einem wasserfesten Modell nach. Quelle: dpa

Lange Zeit sah es so aus, als würden Apple und Samsung sich einen Wettlauf um die erste Computeruhr liefern. Seit September 2013 ist klar, dass die Koreaner das Rennen vorläufig gemacht haben. Zur Ifa in Berlin stellte Samsung Galaxy Gear vor – eine Armbanduhr, die sich mit dem Smartphone Galaxy verbinden lässt.

Apple hinkt angeblich hinterher, weil es Probleme mit der Energieversorgung der Uhr gegeben haben soll. Das über hundert Personen starke Team rund um das Produkt bekam den Stromfresser nicht ausreichend mit Energie versorgt. Laut New York Times scheinen sollen die Ingenieure diese Probleme nun langsam in den Griff bekommen. Einerseits wird wohl mit einer drahtlosen Ladefunktion experimentiert. Weil damit der relativ kleine Akku in der Uhr aber nicht länger durchhält, soll auch Sonnen- und Bewegungsenergie in Strom umgewandelt werden glaubt das Magazin 9to5mac, das sich auf eine anonyme Quelle beruft. Ob diese Art der Stromgewinnung für einen Energiefresser wie die Datenuhr ausreicht, ist derzeit jedoch höchst umstritten.

Zärtlichkeit per Bluetooth
FitbugDas Armband "Fitbug" misst sowohl die Aktivität als auch den Schlaf des Trägers. Die Aktivität wird in normales Gehen und Sport unterschieden. Per Knopfdruck lassen sich die Daten an eine dazugehörige App auf dem Smartphone schicken, wo die gesammelten Daten ausgewertet und visualisiert werden. Der Fitbug des gleichnamigen Startups geht mit einem Kampfpreis von 45 US-Dollar in den Markt. Quelle: dpa
Guard2MeDas Startup Guard2Me hat eine Datenuhr für demenzkranke Menschen im Gepäck. Die Uhr lässt sich per GPS und über Mobilfunknetze finden und auf einer Karte anzeigen. Die Bewegungssensorik misst außerdem, ob eine Person gestürzt ist oder längere Zeit auf dem Boden liegt. Außerdem ist die Uhr mit einer SOS-Taste ausgestattet, über die der Träger Hilfe rufen kann. Zudem sind in der Uhr Name, Adresse, Blutgruppe und wichtige Informationen zu Medikamenten gespeichert. Quelle: dpa
Sony CoreDas "Core" speichert unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf einer Android-App namens Lifelog. Gemeint sind die Schritte, die am Tag gegangen werden, die Zeit des Musikhörens, die Schlafstunden und so weiter. Lifelog wandelt die Daten, die per Funk an die App übertragen werden, in Grafiken und Tabellen um. Quelle: AP
E309 von Ares Über einen Zugang zum Google Play Store und einen Steckplatz für eine Mikro-SIM-Karte verfügt diese Uhr, die gleichzeitig wie ein Smartphone eingesetzt werden kann. Das Angebot umfasst dabei auch Karten- und Navigationsdienste, Spiele und Whats App. Wie andere Smartwatches ist sie mit 47,5 mal 42 mal 13 Millimetern recht groß, verfügt dabei aber auch - durch die Mikro-SIM-Karte über die Möglichkeit des Telefonierens. Offenbar hat Ares eine eigene Benutzeroberfläche entwickelt, die aber an die Kacheloptik von Windows 8 erinnert. Quelle: Screenshot
Lifeband TouchLG stellte in Las Vegas das Lifeband Touch vor. Der Fitness-Tracker misst zum Beispiel die tägliche Bewegung und die Kalorien, die am Tag konsumiert wurden. Die Informationen werden sowohl auf einer speziell programmierten App angezeigt, als auch auf dem Armband selbst. Quelle: dpa
TaptapMit dem Taptap Armband lassen sich Berührungen übertragen. Wer den Sensor auf seinem Armband antippt, erzeugt damit automatisch eine Vibration auf dem Armband des Partners. Die Entfernung der Armbänder voneinander spielt dabei keine Rolle, da das Signal über das Internet übertragen wird. Als Brücke dient eine Bluetooth-Verbindung auf dem Smartphone. Die Signale werden dann über eine App an das andere Armband weitergeleitet. Das Partnerarmband kann allerdings auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden - zum Beispiel als Vibrationsalarm am Körper, oder beim Sport, um Laufzeiten zu messen. Entwickelt wurde das Produkt von einem internationalen Entwicklerteam, dass unter dem Namen Woodenshark agiert. Für ihr Produkt suchen sie gerade Investoren über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Quelle: kickstarter.com Quelle: Screenshot
Nike Fuel SEDer Sportartikel-Hersteller Nike hat die zweite Generation seines Fuel-Band vorgestellt. Und anders als der Vorgänger, soll das Gadget auch in Deutschland in den Handel kommen. Das Unternehmen hat vor allem an der Verbesserung des Algorithmus gearbeitet. Das Display besteht aus hundert weißen und 20 farbigen LEDs. Der Akku hält nach Herstellerangaben etwa vier Tage durch. Außerdem ist das Armband einigermaßen wasserdicht. Duschen und einen Schauer hält es angeblich aus, beim Schwimmen sollten Sportler es allerdings abnehmen. Auch das Fuel SE stellt per Bluetooth eine Datenverbindung zum Smartphone her. Dabei setzt Nike voll auf Apple. Eine Android-Version ist zum Verkaufsstart am 6. November nicht geplant. Kosten soll das Armband 139 Euro. Quelle: Screenshot
Filip"Essen ist fertig" - die Textnachricht blinkt auf dem Display der Computeruhr Filip auf. Erstmals hat ein Entwicklerteam aus Boston so ein Gadget extra für Kinder entwickelt. Das Gerät soll es den Eltern erleichtern, mit ihren Nachwuchs in Kontakt zu bleiben. Kinder können mit der Uhr auch telefonieren. Allerdings nur mit fünf Rufnummern, die vorher von den Eltern programmiert werden. Kurznachrichten empfängt die Uhr zwar, doch lassen sich keine Verschicken. Außerdem ist "Filip" dank GPS und Wifi mit Hilfe einer Karten-App auffinden. So wissen die Eltern immer, wo sich Sohn oder Tochter gerade aufhalten. Praktisch ist auch der rote "Notfall-Button" an der Seite der Uhr. Wird dieser länger als drei Sekunden gedrückt, passieren vier Dinge: Eine Textnachrichten mit den Ortsangaben wird an die fünf gespeicherten Telefonnummern verschickt. Das Gerät beginnt die Geräusche in der Umgebung aufzunehmen. Eine gespeicherte Rufnummer nach der anderen wird angerufen. Wenn keiner abnimmt, ruft "Filip" automatisch die Notrufnummer an. Quelle: myflip.com Quelle: Screenshot
KaptureDas Kapture Armband ist mit einem kleinen Mikrofon ausgestattet, welches permanent 60 Sekunden Ton aus der Umgebung aufnimmt. Durch Antippen wird die letzte Minute gespeichert und per Bluetooth über die entsprechende App aufs Smartphone übertragen. Falls das Armband nicht angetippt wird, werden die 60 Sekunden automatisch wieder gelöscht. Kapture enthält außerdem einen internen Speicher für bis zu 25 Tonaufnahmen. Die Akkulaufzeit des Armbandes, welches größtenteils wasserfest sein soll, beträgt 24 Stunden. Noch gibt es nur einen Prototyp, doch über Kickstarter soll Kapture mit einem Preis von etwa 100 US-Dollar baldmöglichst in Serie gehen. Quelle: Twitter
Run-n-readAuf einem Laufband zu lesen, ist nicht für jeden etwas. Durch die Bewegung des Körpers ist es anstrengend die Zeilen zu fokussieren. Daher haben die Entwickler des New Yorker Unternehmens Weartrons ein neuen Gadget entwickelt. Das Run-n-read lässt sich einfach an das T-Shirt oder auch an einem Schweißband befestigen. Hier misst es die Bewegungen und sorgt per Bluetooth dafür, dass der Bildschirm eines Tablets oder E-Readers sich dem Takt anpasst. So soll vermieden werden, dass den Sportlern beim Lesen schlecht wird. Auf Videos lässt sich die Technik übrigens nicht anwenden. Quelle: weartrons.com Quelle: Screenshot
Samsung Galaxy GearDie Koreaner haben im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung in Berlin die Computeruhr Galaxy Gear vorgestellt. Das Gerät muss mit dem Samsung Smartphone verbunden werden, um alle Funktionen ausführen zu können. Dank Lautsprecher und Mikrofon im Armband lässt sich mit der Uhr telefonieren. Außerdem ist eine Kamera eingebaut. Die Uhr dürfte nur eine kleine Zielgruppe für sich begeistern. Sie soll etwa 300 US-Dollar kosten. Weitere Informationen finden Sie hier. Quelle: AP
NymiDieses Armband ist ein kleiner Alleskönner, der über den eigenen Herzschlag aktiviert wird. Das kanadische Unternehmen Bionym hat das Armband Nymi entwickelt, das auf dem individuellen biometrischen Erkennungsmerkmal basiert. Sobald der Nutzer das Armband umbindet, erkennt es den Puls und wird aktiviert. Per Bluetooth kommuniziert es dann mit allen Geräten, die ein Passwort abfragen - vom Computer, bis zum Smartphone, Tablet und sogar Türen. Durch einen eingebauten Beschleunigungsmesser kann das Gerät auch Gesten erkennen. Das Armband kann derzeit für 80 US-Dollar vorbestellt werden. Nach der Markteinführung Anfang kommenden Jahres wird es 100 Dollar kosten. Quelle: Nymi Quelle: PR
Omate True SmartAnders als andere Smartwatches soll die "Omate True Smart" eine vom Handy unabhängige Armbanduhr sein, die über eine eigene SIM-Karte verfügt und mit Android 4.2 arbeitet. Das Gerät verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera, GPS, ein Touchscreen und hat eine Akku-Laufzeit von knapp 100 Stunden. Sie soll wasserdicht sein und telefonieren sowie Apps verwenden können. Über WLAN oder Bluetooth kann die Uhr mit dem Smartphone oder einem Tablet verbunden werden. Noch existiert die Smartwatch lediglich als Prototyp. Ab November 2013 soll es die Omate True Smart für 179 Dollar (plus 15 Dollar für den internationalen Versand) zu kaufen geben. Quelle: Screenshot
Nike Plus Fuel-BandDas Nike Fuel Band ist ein Bewegungstracker und bereits seit Anfang 2012 auf dem US-Markt erhältlich. Als eines der ersten Gadgets richtete es sich nicht nur an Läufer. Alle möglichen Bewegungen sollen mit dem Tech-Armband erfasst werden. Das Band misst Schritte, Entfernung und verbrauchte Kalorien. Angezeigt wird am Ende das sogenannte Nike Fuel. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Aktivitätsmesser. Er soll den Nutzern dabei helfen ihr Level an Aktivität besser einschätzen zu können. Per iOS-App oder einen Webclient lassen sich die Informationen mit anderen teilen. Die Kosten liegen bei etwa 125 Euro. Quelle: dapd
Ein Person hält ein Fitbit Ultra zwischen den Fingern
Mio AlphaFür Jogger und Radfahrer dient die Pulsuhr von Mio Global als Trainingsbegleiter. Bei Trainieren zeigt sie an, ob die Belastung für den Körper zu hoch oder niedrig ist. Zur Kontrolle können Sportler ihren Pulsfrequenzbereich einspeichern. An diesem Grenzwert orientiert sich die Technik. Wer auch die Geschwindigkeit und den Kalorienverbrauch messen will, muss die Uhr per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Möglich ist das aber nur mit dem iPhone 4S und den iPhone 5. Darauf muss zusätzlich eine der gängigen Fitnessapps installiert sein - wie Runtastic oder SmartRunner. Quelle: Presse
Misfit ShineBei dem Crowdfunding-Projekt Misfit Shine handelt es sich um einen wasserdichten Bewegungstracker. Das Aluminium-Gadget zählt Schritt, zeichnet Fahrradfahrten und Schwimmstrecken auf und überwacht den Schlaf. Das Misfit Shine lässt sich mit dem iPhone synchronisieren. Mit Hilfe eines Gummirings und eines Magneten können Sportler den Tracker an der Kleidung befestigen. Quelle: Presse
Pebble WatchDie 150 Dollar teure Pebble Watch zeigt automatisch die von Android-Telefonen oder iPhones empfangenen Kurznachrichten, E-Mails, eingehende Anrufe und so weiter an. Uhr und Smartphone werden über Bluetooth verbunden. Die Pebble Watch kann mit zahlreichen  Apps verbunden werden, die unterschiedliche Zwecke erfüllen. Pebble Notifier sorgt beispielsweise für die Benachrichtigungen und Runkeeper dient zur Anzeige von Laufdaten. Außerdem kann sie zum Radfahren, Golfen und Musikhören genutzt werden. Durch die unterschiedlichen Apps lässt sich die Uhr den jeweiligen Bedürfnissen des Trägers anpassen. Quelle: Screenshot
JawboneDas UP-Armband, des Herstellers Jawbone, wird von den Nutzern vierundzwanzig Stunden am Tag getragen und verfolgt Bewegungs- und Schlafaktivitäten. Es ist mit einer App auf dem Smartphone gekoppelt, die alle persönlichen Daten speichert. Mahlzeiten wie auch Stimmungen können manuell hinzugefügt werden. Durch genaue Analyse von Verhaltensmustern lernt der Nutzer so sich und seinen Köper besser kennen. Quelle: Presse
InstabeatAuf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo haben sich ausreichend viele Geldgeber für Instabeat gefunden. Das Gadget wird extra für Schwimmer auf den Markt gebracht. Es lässt es sich an jeder Schwimmbrille befestigen. Es misst den Puls, speichert die Werte und spielt sie vor allem direkt über eine Linse aus. So können die Schwimmer beim Training ihren Herzschlag kontrollieren. Über ein Farbsystem wird angezeigt, ob der Sportler sich im idealen Tempo für die Fettverbrennung, die Fitness und die Leistung befindet. Auch die verbrannten Kalorien und die Züge, die geschwommen werden und die Atmung zeichnet das Gerät auf. Die Daten lassen sich nach dem Training auf den Computer übertragen. Quelle: Presse

Insgesamt stellt sich die Frage, wozu Nutzer überhaupt eine Datenuhr brauchen. Während der Mehrwert eines Smartphones sich durch die Kombination von Internetnutzung, Telefonverbindung und iPod erklärt hat, tun sich die Verbraucher beim Kauf einer Computeruhr etwas schwerer. Zwar will Samsung bereits in den ersten zwei Monaten 800.000 Uhren weltweit verkauft haben. Doch wie viele davon bei den Händlern als totes Kapital auf Lager liegen, ist bisher nicht klar.

Vorteil einer Uhr wie Gear ist sicherlich, dass sich Emails, Nachrichten und SMS bequem lesen lassen, ohne dass dafür das Smartphone aus der Tasche gekramt werden muss. Der Nachteil: Die unbequeme Nutzung über das kleine Touchpad und die schlechte Foto- und Bildqualität. Insgesamt hat Samsung aber kein eigenständiges Gerät auf den Markt gebracht – sondern eher eine Verlängerung des Smartphone-Bildschirms.

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