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Film und Foto in Schnee und Eis Welche Action-Cam für Ihren Winterurlaub die richtige ist

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Es muss keine Action-Cam sein

 Der Boom bei den Actionkameras freut auch die Zubehör-Industrie. Die meisten Hersteller legen ihren Kameras nur wenig Befestigungsteile bei. Die hier abgebildete Easypix Xtasy ist vergleichsweise gut ausgestattet. Quelle: PR

Zweitens: Wer wird gefilmt?

Wollen Sie sich selbst beim Wintersport filmen oder wollen Sie nur Sie nur anderen beim Aufnehmen? Nur, wer sich selbst filmt, benötigt eine echte Action-Cam, eine Kamera also, die sich mit speziellen Halterungen am Körper, auf dem Helm oder auf den Skiern befestigen lässt und die jede Schussfahrt auf der Piste mit Superweitwinkel filmt. Wer dagegen lieber andere Menschen bei Spiel und Sport ablichtet, landet auch wieder bei der wetterfesten Outdoor-Kamera.

Zumal die reinrassigen Action-Cams für solche Zwecke gar nicht geeignet sind. Sie haben entweder kein oder nur ein sehr kleines Display und bieten wenig Einstellmöglichkeiten. Einschalten und losfahren ist die Devise. Diese Action-Cams sind ideal für die Action, aber weitgehend ungeeignet für sonstige Aufnahmen

Drittens: Filmen oder fotografieren?

Im Prinzip ist das kein Problem, da alle Geräte fotografieren und filmen können. Allerdings setzen die einzelnen Modelle unterschiedliche Schwerpunkte. Die Panasonic WAX-30 beispielsweise ist eine digitale Filmkamera, die zwar auch gute Fotos macht, aber von der Handhabung her den Schwerpunkt auf Videos liegt. Die Olympus Tough TG-2 hingegen ist von den Einstellmöglichkeiten und der Handhabung her eine Fotokamera, auch wenn sie recht passable Videos dreht.

Viertens: Wie wichtig ist die Bildqualität?

Mal ehrlich, da Fotos und Videos heute zumeist auf Monitoren angesehen werden, wird es immer schwieriger, die Bildqualität wirklich zu beurteilen. Für die meisten Anwender genügt die Bildqualität einer Digicam aus der 250-Euro-Klasse.

Allerdings gibt es immer noch viele Menschen, die beim Fotografieren auf viele Einstellmöglichkeiten und beste Bildqualität Wert legen. Für diese Zielgruppe gibt es neuerdings auch wetterfeste und wintertaugliche Systemkameras wie die Olympus OM-D EM-1 oder Spiegelreflexkameras wie die Pentax K3. Gerade im Winter schaffen die reflektierenden Schneeflächen sehr schwierige Lichtverhältnisse. Da ist eine hochwertige Kamera mit Spotmessung und präzisem Autofokus genau das Richtige. Wer also im Winter bei der Bergtour, beim Langlauf oder bei der Wanderung rund um den vereisten See richtig schöne Fotos machen will, sollte eine hochwertige wetterfeste System- oder Spiegelreflexkameras in Betracht ziehen.

Etwas anders liegen die Dinge bei Camcordern. Gut aussehende Videoclips mit rasanter Action können sie alle produzieren. Doch gerade die schnelle Bewegung fordert den Bildprozessor einiges ab. Wer rasante Action nicht nur hochauflösend, sondern auch flüssig und in jeder Sekunde scharf sehen will, benötigt eine besonders leistungsfähige Kamera.

Ein aussagekräftiger Indikator ist hier die Bildrate bei Full-HD-Videos. Je mehr Bilder die Kamera pro Sekunde schafft, desto schärfer und flüssiger laufen Bewegungen bei der Wiedergabe ab. Wenn im Datenblatt steht, Full HD (1980 x 1020) mit 60 fps (Frames per Second), dann ist alles gut.

Bei den einfacheren Geräten muss man für die 60 fps zumeist auf HD-Modus (1280 x 720) schalten. Auch das ergibt noch eine tadellose Bildqualität, solange man die Videos nicht auf einem riesigen TV-Bildschirm betrachtet.

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