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Flüge in Deutschland Drohnen werden zur Gefahr für Linienflüge

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Fluglotsen warnen per Textnachricht

Die könnten dann auf ihrem Bildschirm sämtliche Flugbewegungen von Quadrocoptern genauso verfolgen wie die eines Airbus A380. Auch die Drohnenbetreiber selbst können auf einer Smartphone-App in Echtzeit verfolgen, was gerade im Himmel los ist.

Die Software könnte Drohnenbesitzern künftig Warnungen anzeigen, wenn sie ihre Miniflieger in eine Gefahrenzone steuern. Exelis will das System auch Profikunden wie dem Versandhändler Amazon anbieten, der damit künftig seine Lieferdrohnen in der Luft organisieren kann.

Störsender Blighter Quelle: Presse

Gerade erst hat Amazon seine Vision eines Drohnen-Luftraums für seinen geplanten Lieferdienst PrimeAir präsentiert. Dem Weißbuch zufolge soll es über Städten zwei Flugkorridore geben: Erstens einen Highway in Höhe von 61 bis 122 Metern, auf dem autonome Drohnen schnell unterwegs sind. Die Fluggeräte sollen miteinander kommunizieren, um sich ausweichen zu können. Zudem sollen sie mit Anti-Kollisions-Systemen ausgestattet sein, die auch Vögel und andere Hindernisse erkennen.

In einem zweiten Flugkorridor unterhalb von 61 Metern soll ein Tempolimit gelten. Hier sind Drohnen unterwegs, die Äcker überwachen, Brücken inspizieren oder Lieferungen zur Haustür bringen. In bestimmten Gefahrenzonen, etwa bei Flughäfen, gelten Amazons Plan zufolge noch einmal besondere Beschränkungen.

Neuartige Überwachungssysteme

Auch ein Google-Vertreter bekräftige auf der Nasa-Konferenz, der Konzern wolle Lieferdrohnen nicht nur auf dem Land, sondern in dicht besiedelten Gebieten einsetzen. Ob das die Luftfahrtbehörden allerdings zulassen, ist noch offen.

Gadgets



Weil sich unerwünschte Drohnenüberflüge jetzt schon häufen, entwickeln zahlreiche Startups und Unternehmen inzwischen eigene Überwachungs- und Abwehrsysteme, die Fluggeräte erfassen und zur Not vom Himmel holen. Start-ups wie DroneShield aus den USA und Dedrone aus Lohfelden bei Kassel scannen den Himmel per Mikrofon. Nimmt es das Surren einer Drohne wahr, meldet es den Eindringling via Internet an eine App.

Geht es nach dem US-Radarhersteller Blighter Surveillance Systems, können Sicherheitskräfte unerwünschte Flugobjekte künftig sogar blitzschnell stoppen. Ein Radar des Unternehmens entdeckt Drohnen in bis zu acht Kilometer Entfernung. Ein Störsender, der aussieht wie ein kleines Kanonenrohr, unterbricht die Funkverbindung zwischen Fernsteuerung und Flieger.

Der schaltet dann meist in ein Notprogramm – und kehrt zum Ausgangspunkt zurück.

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