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Für feine Ohren Die besten Mobilhörer im Test

Schon erstaunlich, was in den winzigen Hörern steckt. Wer mindestens 30 Euro für einen Mobilhörer ausgibt, bekommt in der Regel schon guten bis sehr guten Klang. Wiwo.de hat einige besonders interessante Modelle ausprobiert.

Exklusiv, aber nicht jedermanns Geschmack: das Design des Sennheiser Momentum. Quelle: Presse

Sennheiser Momentum Black: Technik und feines Leder

Er riecht gut. Das ist das erste, was an Sennheisers neuem Mobilhörer Momentum Black auffällt. Fein duftendes Leder, hochwertige Verarbeitung, pompöse Tasche - das kann ja nur ein Spitzenmodell sein. Das auffällige Design in Schwarz mit dem roten Kabel und den ebenfalls mit Rot vernähten Lederpolstern auf dem Kopfbügel dürfte aber nicht jedermanns Sache sein. Es gibt aber auch eine Variante in dezentem Braun.

Die besten mobilen Kopfhörer
Logitech Ultimate Ears 400vi Die Ultimate Ears 400vi des Schweizer Computerzubehörhersteller Logitech bieten einen natürlichen Klang und einen sicheren Sitz durch die Schaumstoff-Passstücke. Bauform: In Ear Impedanz 16 Ohm Kabel: 1,25 Meter Preis: ab 70 Euro Ultimate Ears 400vi Quelle: Presse
Logitech Ultimate Ears 300viFünf Paar weiche Silikon-Ohrpassstücke in den Größen XXS bis L bieten selbst bei kleinen Ohren einen perfekten Sitz der In-Ear-Kopfhörer. Die Ultimate Ears In-Ear-Kopfhörer sind überdurchschnittlich robust. Und sie sitzen sicher und bequem, sodass Außengeräusche besonders gut reduziert werden. Bauform: In Ear Impedanz 16 Ohm Kabel: 1,15 Meter Preis: ab 35 Euro Ultimate Ears 300vi Quelle: Presse
Logitech Ultimate Ears 600viNachteil der Ultimate Ears 600vi ist, dass die Sitznachbarn in Bahn und Bus leider auch in den Genuss der Musik kommen, die der Träger dieser Kopfhörer hört. Immerhin ist der Klang gut - allerdings nur wenig besser als der der gut halb so teuren Ultimate Ears 300vi. Bauform: In Ear Impedanz 13 Ohm Kabel: 1,16 Meter Preis: ab 85 Euro Ultimate Ears 600vi Quelle: Presse
Phonak Audéo PFE 112Die Audéo Kopfhörer mit Audiofilter vom Hörgerätehersteller Phonac verfügen über eine brillante Tonqualität, wenn sie richtig im Ohr eingeführt sind und eine absolute Abdichtung vorhanden ist. Bauform: In-Ear Impedanz: 32 Ohm Kabel: 110 Zentimeter Preis: ab 75 Euro Phonak Audéo PFE 112 Quelle: Presse
Sony XBA-1iPGut verarbeiteter Mobilhörer, der im Kurztest ein präzises und natürliches Klangbild präsentiert. Fernbedienung und Mikrofon sind im Kabel integriert. Ohrstöpsel in vier Größen liegen bei. Bauform: In-Ear Impedanz: 24 Ohm Kabellänge: 1,2 Meter Preis: 70 Euro (Straßenpreis) Sony XBA-1iP Quelle: Presse
Sony XBA-3iPMit einer Audioempfindlichkeit von 108 dB/mW und einem breiten Klangspektrum von vier – 28.000 Hz ermöglichen die Kopfhörer bei jeder Lautstärke eine präzise Wiedergabe. Bauform: In-Ear Impedanz: 12 Ohm Kabellänge: 1,2 Meter Preis: ab 169 Euro Sony XBA-3iP Quelle: Presse
AKG K350Der AKG K350 ist sowohl für MP3-Player als auch für das iPhone, DVD- und CD-Player geeignet. Außerdem ist der Kopfhörer mit drei Gramm besonders leicht. Bauform: In-Ear Impedanz: 16 Ohm Kabellänge: 1,2 Meter Preis: ab 59 Euro AKG K350 Quelle: Presse

Clevere Fernbedienung

Nach dem Auspacken erfreut man sich erst mal an der erstklassigen Verarbeitung und Ausstattung. So bringt der Momentum beispielsweise zwei Kabel mit. Eines für den Anschluss an iPod oder iPhone mit Fernbedienung und Mikrofon und eines, wenn man den Sennheiser nur als Musikhörer verwendet. Die Fernbedienung regelt auch die Lautstärke. Das funktoniert allerdings nicht in der Weise, als dass der vom iPod oder iPhone ankommende Pegel gedrosselt würde. Vielmehr sendet die Fernbedienung den entsprechenden Befehl an den iPod oder das iPhone. Das ist auch klanglich die bessere Lösung, als das Drosseln des Lautstärkepegels im Kabel.

Seriöser Klang, aber wenig Spaßfaktor

Im Klang erweist sich der Momentum als typischer Sennheiser: sehr ausgewogener, feinzeichnender und reiner Klang, unspektakulär und harmonisch. Mit dem Momentum kann man auch an der heimischen Stereoanlage dem Musikgenuss frönen. Gerade bei Klassik oder Jazz zeigt der Momentum seine Qualität. Er macht eine weite Bühne auf und positioniert die Instrumente klar im Raum. Saubere Mitten, die Höhen wirken nie scharf und der Bass ist mächtig, aber niemals dröhnend. So gesehen erhält man für die 300 Euro einen sehr seriösen Kopfhörer.

Vielleicht sogar etwas zu seriös. Denn gerade unterwegs werden viele Musikliebhaber nicht unbedingt die Streichquartette von Mendelssohn-Bartholdy auflegen, sondern etwas Schwungvolleres bevorzugen. Und hier hätte man sich beim Sennheiser vielleicht ein kleines Zugeständnis an den akustischen Spaßfaktor gewünscht. AC/DCs "Decibel" beispielsweise kommt zwar sauber abgemischt, aber mit etwas zu wenig Schmackes ins Ohr. Auch der Tenor von Opernstar Juan Diego Florez strahlt nicht richtig, sondern erscheint etwas matt und undramatisch.

Alles in allem ein erstklassiger Kopfhörer, der erst an einem sehr guten Zuspieler seine Qualitäten entfaltet. Ideal für Menschen, die ein anspruchsvolles Musikprogramm bevorzugen und einen ausgewogenen und unspektakulären Klang bevorzugen.

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