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Gadget-Inspektor Für Piste und Pulver

Immer mehr Skifahrer zeichnen ihre Abfahrten auf der Piste mit der Kamera auf und veröffentlichen diese auf Youtube oder Facebook. Wer auf Qualität setzt, kommt bei den Aufnahmen nicht um eine Action-Cam herum. Unser Gadget-Inspektor unterzieht deshalb die beiden Action-Kameras GoPro Hero3 und LiquidImage Ego dem Alpentest.

Konkurrenten - nicht nur auf der Piste: GoPro Hero 3

Mehr Winter war nie – vor allem im Internet. Der Boom der sogenannten Action-Kameras macht’s möglich. Egal ob Freerider oder Pisten-Fans – immer mehr Skifahrer zeichnen ihre Abfahrten auf der Piste oder die Tiefschnee-Touren im Pulver mit den nur gut Streichholzschachtel-großen Kameras auf und veröffentlichen die Videos bei Youtube oder Facebook.

Zwei beliebte Exemplare habe ich in diesem Winter in Chamonix ausprobiert und stelle sie im Kurztest und im Video vor.

Zum einen die neue Hero 3 von Marktführer GoPro. In der getesteten Top-Ausstattung, der sogenannten Black Edition, kostet sie 449 Euro.
Und zum anderen die Ego 727 von LiquidImage. Die hat nicht ganz so einen renommierten Namen und ist technisch nicht ganz so hochklassig ausgestattet. Aber dafür kostet sie mit 179 Euro auch weniger als die Hälfte der GoPro.

KameraGoPro Hero 3 "Black"LiquidImage Ego 727
Video (Auflösung, Bilder/sek)

4K (4-fach FullHD), 15 B/s); 1080p, 60 B/s; 720p, 120 B/s

1080p, 30 B/s; 720p, 60 B/s
Foto12 Megapixel12 Megapixel
Bildwinkel170 Grad (max.)135 Grad (max.)
Akku1050 mAh1030 mAh
Speicher; VernetzungMicroSD-Karte; WiFiMicroSD-Karte; WiFi
SonstigesProfessionelles Protune-Videoformat wählbar

Lohnt der Aufpreis für die Hero? Oder umgekehrt, ist die Ego auch nur halb so gut? Der Blick auf die Features hilft da nur eingeschränkt weiter, denn die liegen gar nicht so weit auseinander:

Tatsächlich zeigt sich erst im direkten Vergleich ein ziemlich durchgängiges Bild. Nämlich dass die LiquidImage-Kamera durchweg gute bis sehr gute Bilder liefert. Fast in allen Aspekten aber ist die GoPro noch einen Deut besser.

Die Bedienung beider Modelle erfolgt über Druckknöpfe am Gerät. Bei der GoPro sind es drei. Einer mit dem sich die Kamera ein- und ausschalten lässt. Einer für die Aktivierung des WLAN. Und einer mit die verschiedenen Modi gewählt werden. Die LiquidImage hat nur zwei Gummiknöpfchen. Mit denen lassen sich die gleichen Funktionen managen. Aber eben nicht ganz so komfortabel.

Andererseits bieten beide Kameras auch die Möglichkeit der Fernsteuerung über ein Smartphone. Und hier hat beispielsweise die LiquidImage die Nase vorn. Denn deren App bietet auch die Möglichkeit, in der Kamera gespeicherte Videos auf dem Handy anzusehen. Eine Funktion die die GoPro-App nicht an Bord hat.

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