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Gigantische Displays Bratpfanne am Ohr - Größenwahn bei Smartphone-Herstellern

Wo hört das Smartphone auf, wo beginnt das Tablet? Bei immer mehr Herstellern verschwimmen auf dem Mobile World Congress die Grenzen. Sie setzen auf Riesen-Displays - zu Lasten von Handlichkeit und Akkuleistung.

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Sony Xperia Z Quelle: REUTERS

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, und so will ich kein Wort zuviel verlieren über den zuckersüß-dreidimensionalen animierten Bildschirmhintergrund des neuen Top-Smartphones mit dem der chinesische Telefonkonzern ZTE auf dieser Messe für Aufsehen sorgt. Doch um sie gänzlich zu ignorieren, fallen die knallbunt leuchtenden Riesenschmetterlinge, die um sich im Winde wiegende Riesenpilze herum flattern, einfach zu sehr ins Auge.

Ascend Mate Huawei Quelle: REUTERS

Kein Wunder, hat ZTE seinem neuen Super-Phone Grand Memo doch immerhin ein Riesendisplay von immerhin 5,7-Zoll Diagonale verpasst, umgerechnet satte 14,5 Zentimeter. Das ist noch mal rund 50 Prozent größer als der Bildschirm des iPhone 5. Und das Huawei Ascend Mate setzt noch einen drauf. Mit 6,1 Zoll ist der Screen noch größer - wenn auch nur so hoch aufgelöst wie beim ZTE (was aber nicht sehr ins Auge fällt).

Die Highlights aus Barcelona
Xpertia Z - Phone und TabletSony hat in Barcelona nicht nur sein neues Super-Smartphone Xperia Z vorgestellt, sondern auch das Xperia Tablet Z der Öffentlichkeit präsentiert. Das bisher nur in Japan erhältliche Sony-Tablet ist wasserdicht und staubgeschützt. Außerdem ist der Zehnzöller derzeit mit 6,9 Millimeter das dünnste Tablet der Welt. Es wird im zweiten Quartal 2013 weltweit in den Handel kommen. Mit 16 GB Speicher soll es etwa 499 Euro kosten. Quelle: dpa
Huawei Ascend P2Nicht weniger als die schnellste Internet-Verbindung der Welt verspricht der Hersteller Huawei mit seinem Ascend P2. Das neue Smartphone der Chinesen unterstützt den Turbo- Datenfunk LTE (Cat4). Angeblich soll es fast um die Hälfte schneller sein als Apples iPhone5. Huawei-Chef Richard Yu präsentierte das neue Handy in Barcelona und pries vor allem die Download-Geschwindigkeit von 150 Megabit pro Sekunde aus dem Internet an. Die Upload-Rate betrage 520 Kilobit pro Sekunde. Derzeit bewirbt etwa die Deutsche Telekom ihre LTE-Netze mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde. Das Ascend P2 hat ein 4,9-Zoll großes HD-Display und 8,4 Millimeter dick. Die Chinesen haben sich für ein neues Interface entschieden, dass über das Betriebssystem Android läuft. Ab März soll das Smartphone für einen Preis von 399 Euro europaweit verfügbar sein. Huawei ist die Nummer drei im weltweiten Smartphone-Markt. 2012 verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar ein Wachstum von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: AP/dpa
ZTE Grand MemoDas chinesische Unternehmen ZTE stellte unter anderem das Modell Grand Memo, einem Gerät mit riesigem Bildschirm, neuem Prozessor und einer 13-Megapixel-Kamera vor. Laut Hersteller ist es das weltweit erste Smartphone, das mit der Dolby-Digital-Plus-Technologie ausgestattet ist. Was das Gerät kosten solle, ist bisher nicht bekannt. Es wird im zweiten Quartal 2013 auf den Markt kommen. Quelle: REUTERS
YotaPhoneDer russische Hersteller Yota präsentierte sein YotaPhone mit ungewöhnlichem Konzept: Neben einem gewöhnlichen LC-HD-Display prangt ein schwarz-weißes E-Paper-Display auf der anderen Seite. Die beiden Bildschirme sind 4,3 Zoll groß. Dabei ist die Rückseite zum längeren Lesen gedacht, weil E-Paper nur beim Umblättern Strom verbrauchen und durch seine Kontraststärke als augenfreundlich gilt. Des weiteren verfügt das gerät über LTE, eine Zwölf-Megapixel-Kamera, 2 Gigabyte RAM und 16 oder 32 GB Speicher.
Nokia mit dem Lumia 520 Nokia geht nach einer langen Durststrecke zum Angriff im Smartphone-Geschäft über. Der einstige Handy-Weltmarktführer bringt zwei günstigere Modelle seiner Lumia-Smartphones auf den Markt. Das Lumia 520 soll in Deutschland 199 Euro inklusive Steuern kosten, das etwas besser ausgestattete Modell Lumia 720 gibt es für 379 Euro. Zu den Lumia-Schwerpunkten gehören die deutlich verbesserte Kamera sowie Nokias Kartendienste. In Barcelona wurden professionell aussehende Fotos auf eine Leinwand projiziert, die nach Angaben von Nokia mit den neuen Geräten aufgenommen wurden. Das Unternehmen spart in günstigeren Modellreihen bei technischen Details wie Bildschirm-Auflösung sowie einzelnen Funktionen. So hat das Lumia 520 keinen Kompass und keinen Chip für den NFC-Nahfunk, der etwa bei einigen Bezahldiensten zum Einsatz kommt. Nokia will sich aber quer durch die Palette mit Zusatzfunktionen von der Konkurrenz abheben. So bieten alle Geräte Nokias Kamera-Innovationen, fortgeschrittene Kartendienste mit Navigation sowie Musik-Angebote. Im vergangenen Quartal wurden nach dem Start neuer Lumia-Modelle mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 8 rund 4,4 Millionen Geräte der Marke verkauft. Das war besser als zuvor, aber immer noch drastisch weniger als bei Rivalen wie Samsung, Apple oder Huawei. Zum Vergleich: Marktführer Samsung setzte in dieser Zeit schätzungsweise 64,5 Millionen Smartphones ab. Quelle: dpa
Nokia 105Das neue Billighandy der Finnen ist gerade zu retro. Das Modell bietet für gerade einmal 15 Euro exklusive Steuern ein einfaches Telefon mit Farbbildschirm, Radio und einer vor Spritzwasser und Staub geschützten Gummi-Tastatur. Der große Vorteil des Gerätes: Der Akku soll bis zu einem Monat ohne Nachladen durchhalten. Quelle: REUTERS
Betriebssystem Firefox OS Das Mozilla-Projekt hat in Barcelona sein neues Handy-Betriebssystem vorgestellt, das Firefox OS. Das Firefox-Handy ist anders als iPhone und Co. und kann in der Leistung kaum mithalten. Aber dafür ist es erschwinglich. Die Chancen für einen Erfolg stehen gar nicht so schlecht. Gleich 18 Mobilfunk-Anbieter unterstützen das Mozilla-System. Wie beim PC-Betriebssystem Linux ist der Quellcode der Software offen, alle können ihn weiterentwickeln und verändern. Hier sehen die Mobilfunkbetreiber eine Chance, wieder eine größere Rolle zu spielen. „Wir wollen Teil des Projekts sein und wir wollen mithelfen“, sagt Deutsche-Telekom-Chef Obermann. Er kündigte für den Sommer in Polen ein erstes Firefox-Smartphone für Europa an, hergestellt vom Unternehmen Alcatel. Weitere osteuropäische Länder sollen noch in diesem Jahr folgen. Apple und die Hersteller von Android-Telefonen müssen sich vorerst wohl nicht sorgen um die neue Konkurrenz. Aber für Anbieter, die wie Nokia oder Huawei ebenfalls ihren Blick auf die große Kundschaft in den Schwellenländern richten, könnte sich der Wettbewerb weiter verschärfen. Ein Betriebssystem stellt alle nötigen Schnittstellen zwischen den Hardware-Bausteinen des Smartphones und der Software bereit. Dafür sorgen bei Firefox OS eine Reihe von Software-Bausteinen rund um HTML5 und JavaScript, die schlanke Linux-Plattform Gonk und die Software Gecko, die Web-Apps zum Laufen bringen. Auch Android hat einen Linux-Kern. Mozilla geht die Sache mit einer gehörigen Portion Sendungsbewusstsein an. „Das Internet sollte nie von irgendwelchen Firmen kontrolliert werden“, sagt Mozilla-Chef Gary Kovacs mit Blick auf Google oder Apple. Als erste Geräte stellt er am Vorabend der Messe zwei Smartphones der Hersteller Alcatel und ZTE (im Bild ist das ZTE Open zu sehen) vor. Kovacs gibt sich aber sicher: „Es werden noch weit mehr kommen.“ Die aktuellsten Smartphones im Überblick Quelle: dpa

Big is beautiful - das Motto haben in diesem Jahr nicht bloß die Chinesen entdeckt. Die Frage, wo eigentlich ein Smartphone aufhört, und wo ein Tablet-PC beginnt, stellen auf diesem Mobile World Congress eine ganze Reihe von Telefonherstellern. Kaum weniger ausladend als das Grand Memo kommt das Optimus G Pro aus Korea daher, dem LG einen immerhin 5,5 Zoll großen Bildschirm verpasst hat. Der taiwanische IT-Spezialist Asus schickt mit seinem PadFone Infinity ebenfalls einen Bildschirmriesen von 5 Zoll Größe ins Rennen um die Kundengunst, und auch der japanische Elektronikkonzern Sony hat mit dem neuen Xperia Z einen 5-Zöller im Angebot.

Bei der Bildschirmauflösung lassen alle neuen Smartphone-Riesen den früheren Trendsetter Apple rein numerisch klar hinter sich. Schon das ZTE Grand Meno bietet mit 1280x720 Bildpunkten mehr Details als das iPhone 5, reicht aber nicht ganz an die Feinheit der Auflösung des Apple-Handys heran, weil das seine 1136x640 Bildpunkte auf dem kleineren 4-Zoll-Bildschirm dichter packt und damit einen besseren Schärfeeindruck erzielt. 

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    Doch im Vergleich mit allen anderen Mega-Phones fällt Apple ab. Denn egal ob Sony, Asus oder LG, alle Hersteller haben in ihre Geräte Displays mit 1920x1080 Bildpunkten eingebaut. Das entspricht mehr als zwei Megapixel Auflösung, ist knapp dreimal mehr als das iPhone 5 bietet und, es liefert einen nochmals beeindruckenderen Bildeindruck, als das ohnehin schon bemerkenswert gute Retina-Display der iPhones. Doch im direkten Vergleich wird deutlich, dass zumindest hier nicht mehr Apple die Standards setzt.

    Unauffällig telefonieren, das war einmal


    ZTE Grand Memo Quelle: REUTERS


    Kehrseite des Strebens nach Größe ist, dass - mindestens - das ZTE- und das LG-Gerät das Format des unauffällig benutzbaren Smartphones eindeutig sprengen. Wer mit den Bildschirmriesen telefoniert, könnte sich genauso gut eine kleine Bratpfanne ans Ohr halten. Er würde nicht weniger Aufsehen erregen. Insofern ist gut beraten, wer mit so einem Smartphone unterwegs ist, besser ein Bluetooth-Headset mit dem Telefon zu koppeln und das Super-Phone unauffällig in der Hand zu halten. Was übrigens den positiven Nebeneffekt hat, dass man gleichzeitig telefonieren und auf dem Telefon Informationen nachschlagen oder Notizen machen kann.

    Ein Smartphone für 7900 Euro
    Mit dem Ti hat Vertu sein erstes Luxus-Smartphone mit Android vorgestellt. Das handgefertigte Gerät besteht aus einer Mischung aus Titan, Keramik sowie Leder und wird zum stolzen Preis von 7.900 Euro verkauft. Das Mobiltelefon besteht aus 184 Einzelteilen und wird von einer einzelnen Person zusammengesetzt, die das Gerät in der SIM-Kartenhalterung signiert. Es werden spezielle Materialien verwendet, die dem Gerät einen besonders hochwertigen Eindruck vermitteln sollen. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem und poliertem Titan, polierter Keramik und schwarzem Leder. Das Display soll mittels einer Saphirkristallschicht vor Beschädigungen geschützt sein, die viermal widerstandsfähiger als bei anderen Smartphones sein soll. Technisch erfüllen die Vertu-Modelle auch künftig keine hohen Anforderungen, sondern entsprechen denen von Mittelklassegeräten. Quelle: Presse
    Der Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 3,7 Zoll und einer vergleichsweise geringen Auflösung von 800 x 480 Pixeln hat eine Pixeldichte von 252 ppi. Eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und doppeltem LED-Licht auf der Gehäuserückseite ist für Foto- und Videoaufnahmen gedacht. Auf der Displayseite ist eine 1,3-Megapixel-Kamera vorhanden, die für Videokonferenzen vorgesehen ist. Als Prozessor kommt ein Dual-Core-Prozessor der Snapdragon-S4-Serie von Qualcomm zum Einsatz, der mit einer Taktrate von 1,7 GHz läuft. Intern gibt es 1 GByte Hauptspeicher und 64 GByte Flash-Speicher. Ein Steckplatz für Speicherkarten ist nicht vorhanden. Quelle: Presse
    Das Ti wird mit dem stark veralteteten Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich mit einer angepassten Bedienoberfläche ausgeliefert. Derzeit ist offen, ob das Gerät einmal ein Update auf Android 4.1 oder 4.2 erhalten wird. Beide Jelly-Bean-Versionen bringen interne Optimierungen für eine flüssigere Bedienung. Als Besonderheit hat das Ti an der Seite einen Concierge-Knopf, dem eine Servicerufnummer zugewiesen ist, die etwa bei der Restaurantsuche helfen soll. Das Mobiltelefon mit UMTS- und GSM-Technik unterstützt Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n sowie Bluetooth 4.0. LTE-Technik ist nicht vorhanden. Außerdem sind ein NFC-Chip und ein GPS-Modul samt Kompassfunktion enthalten. Quelle: Presse
    130,4 x 58,9 x 12,8 mm misst das Ti und kommt damit auf ein vergleichsweise hohes Gewicht von rund 200 Gramm. Das Mobiltelefon soll keinen Schaden nehmen, wenn es von einem Lieferwagen überrollt wird. Mit einer Akkuladung soll eine Sprechzeit von etwas über 7 Stunden möglich sein, aber es ist nicht bekannt, unter welchen Bedingungen das erreicht wird. Im Bereitschaftsmodus wird eine Einsatzdauer von 8 Tagen mit einer Akkuladung versprochen. Neben dem Ti-Modell für 7.900 Euro gibt es das Modell auch in einer Ausführung mit etwas höherwertigeren Materialien. Dann steigt der Gerätepreis auf 9.500 Euro. Das Smartphone wird nur in 500 Läden verkauft. Dazu zählen 70 spezielle Vertu-Boutiquen, wovon vier in Deutschland zu finden sind. Je einen Shop gibt es in Berlin und Frankfurt am Main sowie zwei in München. Quelle: Presse
    Im Gespräch mit der BBC hatte der Vertu-Chef Perry Oosting erklärt, dass sich das Unternehmen ganz bewusst für Android entschieden hat, weil es eine etablierte und weit verbreitete Plattform sei. Im Vorfeld wurde auch überlegt, das Gerät mit Microsofts Windows-Phone-Betriebssystem zu entwickeln. Aber die geringe Verbreitung habe dann den Ausschlag zugunsten von Android gegeben. Mit der Markteinführung des Ti verabschiedet sich Vertu von der Symbian-Plattform. Bisher wurden in einem Zeitraum von zehn Jahren etwa 326.000 Vertu-Geräte verkauft. Bis Oktober 2012 gehörte Vertu zu Nokia und ist nun im Besitz des schwedischen Finanzinvestors EQT. Nokia hält noch einen Anteil von 10 Prozent an Vertu. Quelle: Presse
    Erst mit dem Ti können Vertu-Kunden die weite Welt der Android-Apps erkunden. Mit dem Symbian-System, auf dem alle Vertu-Handys vor dem Ti funktionierten, gab es nur eine sehr beschränkte Anzahl an Zusatzprogrammen. Quelle: Presse
    Die bisherigen Mobiltelefone von Vertu zeichneten sich nicht gerade durch den Reichtum an Funktionen aus. Es zählten Stil, exklusive Materialien und eine makellose Verarbeitung. Mehr als zu telefonieren oder eine SMS zu schreiben war mit einem Vertu nicht möglich. Quelle: Presse


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      Etwas weniger augenfällig ist der Nutzer zumindest mit Sonys Xperia Z und Asus PadFone unterwegs, deren Gehäuse sich dank der etwas kompakteren Displays sich zumindest in ausladenderen Männerhänden noch einigermaßen verbergen lassen. Aber auch hier empfiehlt sich der Gebrauch eines Headsets. Denn tatsächlich wird ermöglicht es die Größe des Displays, auch diese Geräte beim Telefonieren als kompakte, digitale Notizbücher zu verwenden. Was zumindest den Nutzen als Business-Tool erklärte. Ansonsten empfehlen sich die Riesen-Telefone insbesondere als mobile Video-Abspielmaschinen, denn auf den Displays lässt sich komfortabel im Zug oder im Flieger ein Kinostreifen verfolgen, ohne dass die optischen Feinheiten dabei verloren gingen.

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      Limitierender Faktor ist dann allenfalls noch die Stromversorgung, denn die Displays sind natürlich umso größere Stromschlucker, je größer sie ausfallen. Um dennoch einigermaßen brauchbare Standzeiten liefern zu können, packen die Hersteller reichlich Akku-Power in die Gehäuse. Mit 3200 beziehungsweise 3140 Milliamperestunden (mAh) tragen ZTE und LG bislang am dicksten auf. Wenn aber das Huawei Ascend Mate im zweiten Quartal 2013 in Deutschland auf den Markt kommt, soll es mit einem 4050 mAh-Riesenakku ausgestattet sein - und nur rund 450 Euro kosten. Ein absoluter Kampfpreis! Sony verbaut nur einen 2330-mAh-Akku, verpasst dem aber eine intelligente, Stamina genannte, Energiesteuerung, die die Laufzeit auf das Vierfache verlängern soll.

      Was von den Versprechen zu halten ist, muss sich in der Breite indes erst noch zeigen, denn als einziges der Geräte ist das Sony Xperia Z bereits in Deutschland erhältlich. Der Verkauf startete am 21. Februar im Sony Store in Berlin, bei den verschiedenen Netzbetreibern wird es folgen. Die Telekom bringt die Geräte - ohne Vertrag - für knapp 600 Euro in die Läden. 

      Der Marktpreis für das Asus PadFone wird sich, wenn es im zweiten Quartal auf den Markt kommt, vermutlich etwas darunter einpendeln. ZTE schweigt sich noch gänzlich zu Preisen für das Grand Memo aus, und bei LG ist noch nicht einmal entschieden, ob die Koreaner ihre kommunikative Bratpfanne in Deutschland überhaupt auf den Markt bringen. Zunächst beliefern sie damit erst einmal die Technikfans in ihrem Heimatmarkt.

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