Google-Event Internet-Konzern präsentiert zwei Nexus-Smartphones

Im Mittelpunkt des Google-Events standen die beiden Smartphones Nexus 6P und Nexus 5X. In den USA, Großbritannien und in Japan sollen die Geräte schon kommende Woche auf den Markt kommen. In Deutschland etwas später.

Android-Manager Dave Burke Quelle: AP

Google will sich mit zwei neuen Modellen seiner Nexus-Telefone die Initiative als Innovator im Smartphone-Geschäft zurückholen. Der Internet-Konzern stellte beim Google-Event in San Francisco die Geräte Nexus 6P und Nexus 5X vor.

Zu den neuen Funktionen gehört unter anderem eine vertiefte Integration der Sensoren: Ein Telefon erkennt etwa automatisch, wenn ein Nutzer joggt und kann die Trainingsdaten aufzeichnen. Wenn das Smartphone hochgehoben wird, geht von allein der Bildschirm im Sperrmodus an.

Die zehn besten Smartphones unter 300 Euro
Gute Smartphones müssen nicht gleich ein halbes Monatsgehalt kosten. Auch für wenige hundert Euro finden sich jede Menge hervorragende Modelle auf dem Markt. Das Fachmagazin connect hat die beliebtesten Smartphones in der Preisklasse bis 300 Euro getestet. Diese Modelle bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Quelle: connect.de Quelle: dpa
Platz 10: Sony Xperia E3Gerade einmal 145 Euro müssen Käufer für den Zehntplatzierten im Ranking auf den Tisch legen. Das Xperia E3 überzeugte vor allem mit seiner hohen Ausdauer. Mit diesem Smartphone aus dem Hause Sony sind Gespräche von bis zu 19:35 Stunden im GSM- und 9:20 Stunden im UMTS-Einsatz möglich. Auch Vielnutzer, die sich auf dem Smartphone gerne längere Youtube-Videos anschauen, brauchen sich über die Akku-Leistung keine Gedanken zu machen: beim praxisnahen Mischbetrieb aus Surfen, Texten und Videos schauen, schaffte es das Xperia E3 locker über den Tag. Die Akustik des Smartphones ist ordentlich, gehört aber nicht zu den Höhepunkten des Smartphones. Herausragend dafür: die Sende- und Empfangseigenschaften. Quer durch alle Netze sicherte sich das Sony Xperia E3 im Test 74 von 75 möglichen Punkten.
Platz 9: Huawei Ascend G740Weniger Ausdauer, dafür aber ein größeres Display und deutlich mehr Speicher bietet der Neuntplatzierte im Test. Das Huawei Ascend G740 ist mit seinem 4,8 Zoll etwas größer als das Xperia E3 und bringt mit 5,2 statt 1,2 GB fast das Fünffache an Speicherplatz mit. Der 1,2-GHz-Dual-Core-Prozessor und 1 GB RAM des Smartphones sorgen für eine flotte Leistung, Apps öffnen sich zügig und praktisch ohne Verzögerung. Einzig bei der Ausdauer kann das Smartphone aus dem Hause Huawei nicht ganz mit dem Zehntplatzierten mithalten. Mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 8:19 Stunden stellt das Ascend G740 allerdings noch immer so manches High-End-Smartphone in den Schatten. Das Huawei Ascend G740 ist im Handel bereits für 245 Euro erhältlich.
Platz 8: Sony Xperia Z1 CompactWer es lieber kompakt mag, aber nicht auf Qualität verzichten möchte, sollte sich das Sony Xperia Z1 Compact anschauen. Der Achtplatzierte liegt mit rund 300 Euro am oberen Ende der Preisskala, bietet dafür aber alles, was auch den großen Bruder Xperia Z1 auszeichnet: LTE-Netz, NFC, 20-Megapixel-Kamera sowie Vierkernprozessor. Vor allem der brillante 4,2-Zoll-Bildschirm des Xperia Z1 wusste im Test zu überzeugen.
Platz 7: Samsung Galaxy A3Das Samsung Galaxy A3 ist eines der aktuellsten Modelle im Test. Im Handel ist es bereits für 240 Euro erhältlich. Der im Vergleich zum großen Bruder Galaxy A5 relativ günstige Preis spiegelt sich auch in der Ausstattung wieder: So muss sich beispielsweise die Hauptkamera des A3 mit einer Auflösung von lediglich 8 Megapixeln begnügen. Bei normalen Lichtverhältnissen gelangen im Test aber auch mit 8 Megapixeln Bilder mit guter Qualität Außerdem punktet das Galaxy A3 mit einem hervorragend verarbeiteten und sehr flachen Metallgehäuse. Im Vergleich zum achten Platz bietet das Samsung Galaxy A3 die deutlich bessere Ausdauer und ist trotz des größerem Display (4,5 Zoll) leichter und vor allem dünner.
Platz 5: Samsung Galaxy S5 miniDas Galaxy S5 mini, ebenfalls aus dem Hause Samsung, ist nicht ganz so kompakt wie das Galaxy A4, bietet dafür aber den brillanteren Bildschirm. Laut Testbericht gehört das Display zu dem Besten, was derzeit auf dem Smartphone-Markt geboten wird. Samsung setzt beim S5 mini auf eine besondere AMOLED-Technologie, die für starken Farben und hohe Kontraste sorgt. Auch das Innere des Smartphones hat für seinen Preis (rund 280 Euro im Online-Handel) viel zu bieten, darunter einen Mittelklasse-Prozessor mit vier Hauptkernen, die jeweils eine Leistung von 1,4 GHz erbringen. Der Arbeitsspeicher liegt bei 1,5 Gigabyte und ist damit groß genug, um auch bei vielen parallel laufenden Apps eine hohe Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten.
Platz 4: LG G2Bei Display, Performance und Ausdauer setzt das G2 von LG Maßstäbe im Test. Das Smartphone, das im Laden für rund 280 Euro zu haben ist, überzeugte die Tester mit seiner besonderen Anordnung der Tasten für Lautsprecher und Display-Anzeige, die sich nicht wie üblich an den Geräteseiten, sondern mittig auf der Rückseite unterhalb der Kameralinse befinden.  Anfangs noch etwas ungewohnt, bietet diese anatomische Besonderheit dem Smartphone-Nutzer viele Vorteile: Während eines Telefonats lässt sich so sehr einfach die Lautstärke regulieren, weil der Zeigefinger beim Telefonieren ohnehin im mittleren Bereich des Smartphones liegt. Durch einen langen Druck auf die Lautstärketasten lassen sich außerdem die Funktionen Quick Memo und Kamera direkt aus dem Standby-Betrieb heraus starten.
Platz 3: Nokia Lumia 830Beim Display hat Microsoft im Vergleich zum großen Bruder gespart: Die brillante 5-Zoll-OLED Anzeige mit Full-HD-Auflösung beim Lumia 930 muss beim kleineren Lumia 830 einem IPS-LCD-Bildschirm mit lediglich 720 x 1280 Pixeln weichen. Dafür ist der Drittplatzierte im Test mit 250 Euro aber auch fast hundert Euro günstiger als das größere Modell. Die Qualität stimmt ebenfalls: Die 720p-Anzeige des Displays ist auch im Sonnenlicht problemlos ablesbar. Die bunten Farben der Windows-Kacheln werden im Test kräftig und realitätsnah abgebildet. Im Labor wusste das Lumia 830 außerdem mit einer guten Helligkeit, einer sehr guten Ausdauer und hervorragenden Sende- und Empfangsleistungen zu überzeugen.
Platz 3: Huawei Honor 6Für knapp 300 Euro bekommt man mit dem Huawei Honor 6 echte Oberklassen-Ausstattung. Auf dem 5-Zoll-Display wird die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln angezeigt. Die Bilder sind auch bei unterschiedlichen Blickwinkeln stabil und leuchtstark. In den Einstellungen lässt sich, typisch für den chinesischen Mobilfunkhersteller, die Farbtemperatur dem jeweiligen Geschmack anpassen. Auch unter dem Display strotzt das Smartphone aus dem Hause Huawei nur so vor Power: im Achtkern-Prozesser werden vier starke, mit maximal 1,8 GHz getaktete a15-Kerne mit vier sparsameren A7-Kernen kombiniert. Im Test reagierte das System stets flüssig, Apps starteten praktisch ohne Verzögerung. Zu der guten Performance trug sicherlich auch der große Arbeitsspeicher bei - mit 3GB ist er das Beste, was diese Preisklasse laut Testern zu bieten hat.
Wiko
Huawei Ascend P7

In den Geräten der limitierten Nexus-Serie verwirklicht Google traditionell zusammen mit einem Gerätehersteller die Smartphone-Vision für Geräte mit seinem Betriebssystem Android. „Nexus steht für Android, wie wir es entwickelt haben“, sagte Android-Manager Dave Burke bei dem Event.

Er scheute auch keine Seitenhiebe gegen den Rivalen Apple: So könne das Nexus 6P dank dem Anschluss des neuen Formats USB-C doppelt so schnell aufgeladen werden wie das ähnlich große iPhone-Modell. Außerdem zeigte Burke Vergleichsfotos, bei denen die Kamera des Google-Smartphones besser abschnitt.

Bei Musikdiensten konterte Google den Familientarif von 14,99 Dollar für bis zu sechs Nutzer bei Apple Music mit einem identischen Angebot.

Die neuen Google-Smartphones kommen kommende Woche in den USA, Großbritannien und Japan ab 379 bzw. 499 Dollar auf den Markt. Dann soll auch die angekündigte neue Android-Version „Marshmallow“ verfügbar sein. In Deutschland wird das Nexus 6P etwas später bei Vodafone erhältlich sein.

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Kurz nach der Vorstellung neuer Modelle von Konkurrenzgeräten für die Heim-Unterhaltung wie das Apple TV oder Amazons Fire TV rüstete Google sein Chromecast auf. Während die erste Version wie ein großer USB-Stick aussah, ist die zweite Auflage rund. Der Zweck ist, Bilder und Video vom Smartphone auf den Fernseher zu übertragen. Da die Rechenleistung im Telefon abläuft, sind Googles Chromecast-Geräte billiger als die Boxen der Konkurrenz – auch die verbesserte Version kostet 39 Euro. Auch Chromecast Audio gibt es für diesen Preis.
Das Pixel C ist das erste Tablet, dass direkt von Google gebaut wurde. Zu ihm gibt es – ähnlich wie bei Microsoft oder Apple – eine Tastatur mit Magnet-Anschluss, die sich zudem kabellos aufladen lässt.

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