WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Google Glass App macht Tesla zum Science-Fiction-Auto

Schon vor einigen Wochen hat Google seine Datenbrille Glass an die ersten Interessenten und Entwickler verkauft. Letztere haben nun erste Apps auf den Weg gebracht, die zeigen, wohin die Reise mit dem Gadget gehen kann.

Der Blick durch die Goggle-Brille könnte bei Anwendung der Tesla-App so aussehen. Quelle: glasstesla.com Quelle: Screenshot

Wer heute schon eine Google Glass besitzt und einen Tesla fährt, ist in Sachen extravagante Innovationen auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Doch was bisher nur Technerds besitzen und nutzen, könnte sich binnen weniger Jahre durchsetzen und unser Verhalten im Alltag grundlegend verändern. Wer zweifelt, möge sich klar machen, dass Steve Jobs erst vor sechs Jahren der erstaunten Netzgemeinde erklärte, wie man mit dem Finger auf Apples iPhone scrollt. Heute glauben Kleinkinder, dass sich so jedes Elektrogerät anschalten lässt.

Vor allem die Verknüpfung des Internets mit der Automobilbranche hält etliche Funktionen bereit, die sich heute noch stark nach Science Fiction anfühlen – und doch zum Greifen nah sind. So bedienen wir heute schon Navigationsgeräte per Spracherkennung und große Forschungsinstitute arbeiten an Autos, die ohne Fahren durch den Stadtverkehr sausen.

Aktuellstes Beispiel ist die neue App „GlassTesla“ für einen Tesla Model S. Die Anwendung macht es heute schon möglich mit einem Touch an den Brillenrand oder per Sprachsteuerung das Auto zu bedienen. So erfahren die User zum Beispiel, wie lange das Elektroauto noch laden muss.

Auch der Ladeprozess lässt sich über die Brille starten oder auch stoppen. Und die Türen, der Kofferraum oder das Sonnendach lassen sich ganz einfach öffnen. Gleiches gilt für die Bedienung der Klimaanlage.

Elektroautos, die zu haben sind
VW e-Up! Quelle: Volkswagen
Porsche Panamera S E Hybrid Quelle: Porsche
Renault FluenceMarke: Renault Modell: Fluence Preis: ca. 25.950 Euro plus Batteriemiete von 79 €/Monat Reichweite (in km): 185 km Leistung (kw/PS): 70kW/95 PS Quelle: Presse
Mercedes SLS ed Quelle: Daimler
Renault TwizyMit futuristischem Design und ohne echte Türen kommt der Twizy daher. Der Zweisitzer ist besonders klein und wendig und für den Stadtverkehr konzipiert. Er kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Marke: Renault Modell: Twizy Urban Grundpreis (inkl. MwSt): ab 6990 Euro, zusätzlich fallen mindestens 50 Euro Batteriemiete pro Monat an Reichweite (in km): 100 Höchstgeschwindigkeit (km/h): 80 Stromverbrauch (kWh/100km): 6,3 Quelle: dapd
Smart ed Quelle: Daimler
Kangoo RapidDer Elektro-Kangoo soll den städtischen Lieferverkehr sauberer und leiser machen. Er bietet mit bis zu 3,5 Kubikmetern Laderaum soviel Platz wie sein konventioneller Dieselbruder. Das ist möglich, weil die Batterien im doppelten Ladeboden verschwinden. Mit 60 PS ist der Elektro-Kangoo ausreichend schnell.   Marke: Renault Modell: Kangoo Rapid Z.E. Grundpreis (inkl. MwSt): 15.100 (+ 86 Euro monatlich fürs Batterie-Leasing) Reichweite (in km): 160 Höchstgeschwindigkeit (km/h): 130 Stromverbrauch (kWh/100km): nicht bekannt Quelle: Presse

Wer vergessen hat, wo er sein Fahrzeug abgestellt hat, kann sich ganz einfach über die Karten-Anwendung zu seinem Auto zurückführen lassen. Und auch beim Fahren selbst kann die Brille zum Einsatz kommen. Über die App lassen sich die Hupe, die Lichter und auch die Temperatur kontrollieren.

Entwickler der App ist der Pepperdeck -Gründer Sahas Katta. Künftig will er über die Brille auch die Steuerung und das eigentliche Fahren des Autos steuern. Doch noch sei die Technik in den Computerbrillen zu langsam, um mit der Menge an Daten in Echtzeit sicher umgehen zu können. Entsprechend ist die App bisher auch nur ein Prototyp.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Nach eigenen Angaben gegenüber Digital Trends soll Katta die App ohne einen Auftrag von Tesla entwickelt haben. Schlicht die Tatsache, dass er über das Elektroauto und die Brille verfügt, sei Ansporn genug gewesen, eine Anwendung zu programmieren. Es ist die erste dieser Art für Tesla.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%