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iPhone SE und iPad Pro Das sind die Gerüchte um die Apple-Neuheiten

Apple stellt am Montagabend neue Produkte vor. Unternehmenschef Tim Cook wird wohl ein neues iPhone und ein iPad Pro präsentieren. Beide Geräte sollen kleiner als ihre Vorgänger sein.

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Firmenchef Tim Cook präsentierte im September die Apple-Neuheiten in San Franciso. Quelle: AP,AP

Apple schrumpft sein Vorzeigegerät. Wenn der Konzern aus Cupertino am Montagabend neben einem neuen iPad und neuen Apple-Watch-Armbändern auch ein neues iPhone vorstellt, wird es vor allem um die Größe gehen. So berichten es zumindest Branchenbeobachter.

Das neue Smartphone, das iPhone SE, soll mit einer Displaygröße von vier Zoll kleiner als seine Vorgängermodelle ausfallen. Damit wäre es so groß wie das iPhone 5, das der IT-Konzern bereits vor vier Jahren auf den Markt brachte.

Dabei sind die meisten Smartphones mittlerweile so groß wie ein Buch. Seit dem Verkaufsstart des iPhone 5 im Jahr 2012 wuchsen die Bildschirme der Nachfolgermodelle. Das iPhone 5s übertrumpfte das 5c und das wiederum das 6s.


Altes Aussehen, neue Funktionen

Das neue Smartphone-Modell soll eine spezielle Edition (SE) sein. Äußerlich erinnert es laut Branchenkennern an das iPhone 5s, verfügt aber wohl über die Technik des neueren iPhone 6s. Das sind: ein schneller Prozessor, eine 12-Mega-Pixel Kamera mit Live-Foto-Funktion und der Bezahldienst Apple Pay. Verfügbar sein soll das neue Modell mit einem 16 und einem 32 Gigabyte großem Speicherplatz in den Farben Silber, Grau, Gold und Rosé.

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    Fehlen wird aber wohl die 3D-Touch-Technik. Dank der können die Nutzer des iPhone 6 durch einen längeren Druck mehrere Funktionsoptionen öffnen können.

    Eine Woche nach der Vorstellung soll das iPhone SE auf den Markt kommen. Die Preise sollen sich an denen des iPhone 5s orientieren: für die 16-Gigabyte-Variante werden laut Insidern etwa 450 Dollar fällig, für die Version mit doppelt so viel Arbeitsspeicher etwa 500 Dollar.


    Modell für preissensiblere Kunden

    Mit dem kolportierten Preis bliebe Apple deutlich unter der Preisgrenze für seine Premium-Smartphones. Deren neuesten Modelle sind erst ab 700 Euro zu bekommen. Das neue iPhone SE soll laut Experten vor allem die preissensiblen iPhone-Nutzer der Versionen 4 und 5 ansprechen, die noch unsicher sind, ob sie ein neues Gerät kaufen möchten.

    Grund für den Strategiewechsel: Erstmals erwarten Analysten seit dem Verkaufsstart im Jahr 2007, dass der Absatz des iPhones nach dem ersten Quartal in 2016 zurückgehen wird. Die westlichen Smartphone-Märkte wie die USA und Europa sind langsam gesättigt. Premium-Smartphone-Hersteller Apple muss sich zunehmend gegen weltweite Mitstreiter wie Huawei oder Samsung beweisen, die ähnliche Hardware zu einem günstigeren Preis anbieten.

    Auch das iPad soll schrumpfen

    Neben dem geschrumpften iPhone SE wird Apple laut Branchenbeobachtern am Montagabend auch ein deutlich kleineres iPad vorstellen. Zwar soll in diesem Jahr kein neues iPad Air 3 auf den Markt kommen. Insider berichten allerdings, dass Apple bei seinem neuesten Tablett die Standard-Größe von 9,7 Zoll des iPad Air 2 mit der neuesten Hardware des iPad Pro kombinieren will – es aber weiterhin unter dem Namen iPad Pro vermarkten wird.

    Das neue Modell soll den Prozessor des größeren iPad Pro besitzen. Wie dieses soll es zudem in den Ecken mit Lautsprechern ausgestattet sein, den neuen Apple-Stift unterstützen und über einen Anschluss für eine Lock-Tastatur verfügen.

    Apple-Produkte, die leider nie entstanden
    In seinem Buch "Genial Einfach" berichtet Hartmut Esslinger von seiner Zusammenarbeit mit Steve Jobs und wie dieser das Potential des Designs erkannte. Das Buch zeigt hunderte Skizzen und Bilder von den Ursprüngen der Designs. Im Folgenden eine kleine Übersicht. Hier im Bild: Der Charme von 1982 spricht aus dieser Macintosh-Studie, die aus Faserstoffplatten gebaut wurde. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
    Diese Studie zeigt das MacBook 1, wie die Designer es sich 1982 vorstellten. Es erscheint aus heutiger Sicht als ein ziemlich dicker Brummer - im Vergleich zu anderen tragbaren Computern der Achtziger ist es aber schon ein zartes Pflänzchen. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
    Waren Computer damals meist in einem Grau-Beige-Ton gehalten, entstand ab 1982 in der Zusammenarbeit zwischen Steve Jobs und Hartmut Esslinger das neue, moderne Farb- und Designkonzept "Snow White" (der englische Name des Märchens "Schneewittchen"). © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
    Der Entwurf des Apple IIc von 1983 erinnert noch stark an eine Schreibmaschine. Bei diesem Modell wurde erstmals das neue Weiß eingesetzt, was den Computer kompatibler für Wohnräume machen sollte. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
    Schlanker kommt da schon dieser Entwurf des Macintosh SE von 1983/84 daher. Die Vision eines modernen Keyboards und der Maus zur Eingabe. © Hartmut Esslinger & frog team, Foto: Dietmar Henneka Quelle: Presse
    Mobiltelefone waren in den 80er Jahren noch halbe Telefonzellen. Wie unpraktisch, dachte sich schon damals das Apple-Design-Team, und entwarf 1983 etwa diese frühe Version eines Klapp-Handys. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse
    Eine frühe Vision eines Tablet-Macs. Dieses Design stammt von 1982. Die Bedienung sollte über einen großen, klobigen Eingabestift funktionieren. © Hartmut Esslinger & frog team Quelle: Presse

    Neue Technologien sollen laut dem Blog 9to5Mac dafür sorgen, dass der Bildschirm bemerkbar heller leuchtet. Und auf der Rückseite des neuen Tablets vermuten Branchenbeobachter eine 12-Megapixel-Kamera, die Apple bereits im iPhone 6s verbaut hat

    Im Gegensatz zum aktuellen iPad-Pro-Modell soll es aber nächster Woche beim neuen Modell keinen 16-Gigabyte-Speicher mehr geben. Stattdessen soll der Speicher ab einer Größe von 32 Gigabyte erhältlich sein.

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      Für das neue Modell in den Farben Grau, Silber und Gold wird Apple laut Branchenkennern etwa 600 Dollar verlangen. Sie berichten, dass Apple nach dem Marktstart alte Modelle wie das iPad Air und iPad mini 2 aus seinem Sortiment nehmen will.

      Mit 178 Milliarden Dollar könnte Apple...

      Mit dem neuen Tablett muss Apple jetzt punkten: Seit zwei Jahren schwächeln die iPad-Verkäufe. Während der IT-Konzern im Jahr 2013 noch mehr als 71 Millionen Tablets weltweit verkaufte, waren es zwei Jahre später 16 Millionen Geräte weniger. Auch das vor allem auf professionelle Nutzer ausgerichtete iPad Pro konnte in seinen ersten Monaten Ende vergangenen Jahres den Absatz nicht groß stimulieren.


      Neue Armbänder statt Uhren

      Als Bonus werden von dem Event einige neue Armbänder für die Apple Watch erwartet – aber bisher keine neue Version der Computer-Uhr, die der Konzern vor einem Jahr auf den Markt brachte.

      Gadgets



      Dabei soll es sich laut dem Insider-Blog 9to5Mac gleich um eine ganze Armband-Serie handeln: und zwar um Nylon-Armbänder in Nato-Optik – wie sie schon die Darsteller in den James-Bond-Filmen in den 60er Jahren trugen.

      Viele Insider hoffen allerdings bis zur letzten Minute, dass Apple seine Kunden doch noch mit einer neuen Computer-Uhr überraschen wird. Schließlich senkte der IT-Konzern in den letzten Monaten den Preis für seine Apple-Watch.

      Der Fokus liegt am Montagabend eindeutig auf dem iPhone und dem iPad – da sind sich IT-Experten einigen. Sie schließen es aber auch nicht aus, dass Apple am Ende der Veranstaltung mit einem "one more thing" überrascht: einem Update des kleinsten MacBook oder des MacBook Pro. Schließlich könnten Prozessor und Speicher auch mal wieder eine Frischzellenkur vertragen.

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