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Kameradrohnen für Hobbypiloten So werden Sie Drohnen-Pilot

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Wie die Drohnen gesteuert werden

Gesteuert werden die Hobby-Drohnen in der Regel via Smartphone oder Tablet. Die Hersteller bieten dazu passende Apps, die man sich für sein Mobilgerät mit iOS oder Android herunterladen kann.

Eine interessante Funktion ist das Livestreaming. Dabei wird die Videoaufnahme während des Flugs direkt auf Smartphone oder Tablet übertragen. Manche Hersteller, die auch eine Fernsteuerung anbieten, integrieren LC-Displays in die Fernsteuerung, auf dem man den Flug mitverfolgen kann. Wieder andere kombinieren die Funksteuerung mit einer Halterung, in die man das Smartphone einklinkt. So steuert man die Drohne über die Funkfernbedienung und genießt gleichzeitig das Live-Bild auf dem Smartphone-Display.

Bebop liegt in der Luft

Wird das Fluggerät per WLAN mit dem Smartphone verbunden, kann es sich in der Regel bis zu maximal 50 Meter entfernen, weiter reicht WLAN einfach nicht. Fernsteuerungen dagegen können bis zu 2000 Meter reichen. Dieser Wert ist allerdings für Freizeitpiloten eher illusorisch, denn die Luftverkehrsordnung schreibt vor, dass der Pilot eine ständige Sichtverbindung zu seinem Fluggerät haben muss.

Warum Einarbeitung wichtig ist

Beachten sollte man in jedem Fall, dass die Multikopter eine gewisse Zeit für die Einarbeitung benötigen. Einschalten und loslegen -das funktioniert nicht. Vielmehr sollte man sich in Ruhe mit den Steuerfunktionen in der App oder der Fernbedienung vertraut machen und mit einfachen Probeflügen beginnen. Andernfalls sind Bruchlandungen und böse Abstürze vorprogrammiert.

Wie Drohnen die Wirtschaft verändern
Medikamente per DHL PaketkopterErst im November 2014 hat die Deutsche Post DHL eine Testphase mit Paketdrohnen beendet. Den allerersten Testflug absolvierte der „DHL-Paketkopter“ von einer Apotheke in Bonn zur Konzernzentrale auf der anderen Rheinseite. Anschließend kam eine DHL-Paketdrohne zum Einsatz, die die Notfallversorgung einer Inselapotheke auf Juist sicher stellen sollte. Das hat aus Sicht der Deutschen Post im Alltagsbetrieb gut funktioniert. Die ersten Versuchsflüge des Paketkopters vom Festland zur Insel Juist und zurück waren nach Angaben des Unternehmens erfolgreich. 20 Flüge seien störungsfrei verlaufen, sagte der DHL-Paketchef für Deutschland und Europa, Andrej Busch. Das unbemannte Fluggerät habe auch bei Dunkelheit, Regen und Nebel funktioniert und Medikamente transportiert. Auch Amazon, UPS und Google testen in den USA die Paketzustellung per Minihubschrauber. Quelle: Deutsche Post DHL
Drohnen in der LandwirtschaftAktuell wird vor allem in den USA intensiv über den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft diskutiert. Luft- oder Satellitenaufnahmen des Pflanzenbestandes zu machen, war bisher teuer. Mit dem Einsatz einer Drohne könnten die Landwirte viel Geld sparen. Denn statt einer ganzen Mannschaft bedürfte es nur einer Person, die die Drohne in die Luft bringt und sie am Ende wieder einsammelt. Per Wärmebildkamera ließen sich kranke Pflanzen im Bestand frühzeitig erkennen. Das Unternehmen " Precision Hawk" bietet derartige Datensammlungen aus der Luft bereits an. Quelle: dpa
Luftaufnahmen ohne viel AufwandOb beim „Tatort“, „Alarm für Cobra 11“ oder Michael „Bully“ Herbigs neuem Kinofilm „Buddy“: Drohnen kommen zunehmend für Filmaufnahmen zum Einsatz. Wo früher Kräne klobige Filmkameras über den Drehort schwenkten oder Filmteams einen Hubschrauber besteigen mussten, machen heute zunehmend Kamera-Drohnen hochauflösende Aufnahmen aus der Luft. Quelle: dpa
Schnelle Lieferung mit „Amazon Prime Air“Wer seine Bestellung beim Online-Shop Amazon besonders dringend haben will, soll sie innerhalb der nächsten fünf Jahre über eine Drohne erhalten können.  In einem Unternehmensfilm zeigte Amazon Anfang  Dezember, wie der Schnelllieferdienst „Amazon Prime Air“ funktionieren soll.  Dabei sollen Kunden nur 30 Minuten auf ihre Bestellung warten müssen. Der Service sei betriebsbereit, heißt es aus dem Unternehmen. Es fehle noch die Genehmigung der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration. Quelle: AP
Künstliche DNA an Stromleitungen anbringenImmer wieder fallen Stromleitungen Kupferdieben zum Opfer. Im Kampf gegen Kupferdiebe setzt die Deutsche Telekom zunehmend auf künstliche DNA, um die Kabel zu markieren. Das soll sie unverkäuflich machen. Für die Markierung setzt die Telekom Drohnen ein, wie dieses Foto  vom Juni in Berlin zeigt. Quelle: dpa
Den Transport in Afrika verbessernDer Packesel soll fliegen lernen, finden die Forscher von Afrotech. Die Forschungseinrichtung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne will den in Afrika weit verbreiteten Esel als Transportmittel durch Drohnen ersetzen. So wollen die Schweizer den Wohlstand in Afrika ankurbeln, dessen Verbreitung bisher auch am beschwerlichen Transport scheitert . Denn ein Bauer, der seine Ernte verkaufen will, und kein Auto besitzt, kommt in den Weiten des Kontinents nicht weit. Mit „The Flying Donkey Challenge“ haben die Schweizer einen Wettbewerb gestartet, in dem Tüftler eine Drohne entwickeln sollen, die bis zu 60 Kilogramm über lange Strecken befördern kann. Ein ähnliches Projekt ist Matternet, das ebenfalls Entwicklungsländer mit Drohnen versorgen will. Quelle: AP
Wie Drohnen die Pizzaboten ersetzenEine düstere Zukunft für Pizzaboten: Pizzen, Döner, Tacos und Burritos – all diese Speisen könnten künftig Drohnen ausliefern. Im Juni hat die Schnellrestaurantkette Domino’s Pizza in Großbritannien ihren ersten Drohnen-Testflug mit einer Pizza absolviert. Im März 2012 kündigten die Macher von „TacoCopter“ an, in den USA einen Lieferdienst für Tacos starten zu wollen. Dahinter steckt jedoch vermutlich ein PR-Gag. Konkreter ist die  Tüftler-Gruppe „Darwin Aeropsace“, die im Dezember 2012 Pläne für einen sogenannten „Burrito Bomber“ veröffentlicht hat. Wie die Burrito-Lieferung per Drohne funktionieren soll, ist öffentlich einsehbar, sodass jeder seinen eigenen „Burrito Bomber“ bauen kann. Im August 2012 haben sich Unternehmer, Ingenieure und Designer in Freiburg zusammen getan, um den sogenannten „DönerCopter“ auf die Beine zu stellen, der unbemannt Kebap ausliefern soll. Quelle: Screenshot

Viele Apps bieten deshalb Hilfestellungen, die Fluganfängern die Steuerung erleichtern sollen. Dazu gehört beispielsweise eine Funktion, die das Fluggerät automatisch genau da landen lässt, wo sie gestartet ist. Die App "Freeflight" von Parrot verfügt auch über einen "Emergency"-Knopf, mit dem man die Propeller im Notfall einfach abschalten kann. Dann stürzt die Drohne wie ein Stein zu Boden.

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Wie die Drohnen in der Luft bleiben

Technisches Herzstück der Drohnen ist der Flight-Controller. Er empfängt die Steuerbefehle der Fernsteuerung und wird gleichzeitig mit Daten aus den Sensoren wie Gyroskop, Höhenmesser, Beschleunigungsmesser, GPS oder Barometer gefüttert. Um komplexe Flugmanöver präzise ausführen und Luftturbulenzen ausgleichen zu können, muss er jeden Motor beziehungsweise Propeller über einen Speedcontroller individuell ansteuern. Deshalb sind in den Controllern auch leistungsfähige Prozessoren verbaut.

Die immense Rechenleistung, die hochtourig drehenden Propeller und nicht zuletzt WLAN-Modul und Digicam benötigen viel Strom. Doch ein richtig leistungsfähiger Akku wäre zu schwer für die Flugsysteme. Der Energiespender muss also möglichst kompakt sein. Die meisten Akkus halten deshalb nicht länger als zehn oder 15 Minuten durch, spätestens dann muss der Flieger wieder landen. Das ist in der Praxis zurzeit noch das Hauptproblem der Multikopter.

Doch auch die zehn Minuten Flug reichen schon, um Spaß am Fliegen zu haben und nebenbei Videos zu drehen, die fast so grandios sind wie die Eingangssequenz aus dem Kino-Blockbuster.

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