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Kameradrohnen für Hobbypiloten So werden Sie Drohnen-Pilot

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Wie man die richtige Drohne findet

Wer sich nun eine Drohne anschaffen will, egal ob aus Spaß am Fliegen oder um Videos oder Fotos aus der Luft zu produzieren, sollte die Geräteklassen auseinanderhalten können.

Mit oder ohne Kamera?

Zum einen gibt es den klassischen Modellflieger ohne Kamera, der einfach nur dem Spaß am Fliegen dient. Solche Flieger sind schon für rund 100 Euro zu haben.

Die größte Gruppe bilden die sogenannten Multikopter mit eingebauter Kamera. Hier reichen die im Hobbybereich von 250 bis 1500 Euro. Daneben existiert eine lebhafte Modellbauszene, in der sich handwerklich geschickte und technisch versierte Modellflug-Fans ihre Wunsch-Drohne selbst zusammen.

Teurere Geräte kommen oftmals ohne Kamera, dafür aber mit dem sogenannten Gimbal. Dabei handelt es sich um eine raffinierte Kameraaufhängung, die in der Regel an drei Achsen beweglich ist und damit unbeabsichtigte Bewegungen der Drohne ausgleicht. So entstehen sanft gleitende Aufnahmen ohne Ruckler.

Semi-professionelle oder professionelle Multikopter kosten schnell ein paar tausend Euro, befördern dafür aber auch schwere Spiegelreflexkameras. Obacht: Wiegt das Fluggerät fünf Kilo oder mehr, wird es für Freizeitpiloten knifflig. Denn ab dieser Gewichtsklasse ist eine "Aufstiegsgenehmigung" erforderlich.

Große Qualitätsunterschiede bei den Videos

Manchmal erkennt man schon an der Zahl der Propeller, ob das Gerät für Einsteiger oder für Profis gedacht ist. Es gibt Multikopter mit vier, sechs und sogar mit acht Propellern. Dementsprechend heißen die Geräte auch Quadro-, Hexa- oder Okto-Kopter. Je mehr Motoren, desto besser, weil stabiler und ausfallsicherer sind die Drohnen. Fällt bei einem Quadrokopter ein Motor aus, dann gibt es unweigerlich eine Bruchlandung. Eine sechsarmige Drohne hingegen kann den Verlust eines Propellers noch ausgleichen. Drohnen mit hochwertigen Kameras, die in Video- oder Filmproduktionen eingesetzt werden, arbeiten deshalb prinzipiell mit sechs oder acht Motoren.

Rechtliche Fragen zum Drohnen-Flug

Auch bei den erschwinglichen Modellen für Endanwender gibt es Qualitätsunterschiede, die vor allem die Videos und Fotos betreffen. Hobbyfilmer, die hochwertige Videos drehen wollen, achten beim Kauf darauf, dass die Kamera des Multikopters in Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) dreht. Anders als bei Digicams ist das bei den meisten Kameradrohnen noch keineswegs selbstverständlich. Aber eigentlich führt an Full HD kein Weg vorbei, vor allem, wenn man die Flugaufnahmen aus der Drohne mit anderen Videoclips zu einem Film zusammensetzen will.

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